
Die meisten Menschen merken nicht, dass ihr Handy überwacht wird, weil Spyware und Abhör‑Tools so konzipiert sind, dass sie verborgen bleiben. Ohne auffällige Hinweise kann Ihr Handy Anrufe, Nachrichten und Standortdaten übermitteln. Wenn Sie jedoch wissen, wonach Sie suchen müssen, gibt es Warnsignale, die auf unbefugten Zugriff hinweisen, und praktische Prüfungen, die Sie durchführen können, um Ihr Gerät frei von Überwachungssoftware zu halten.
Das Wichtigste in Kürze:
- Gängige Anzeichen für ein abgehört(es) Handy sind schneller Akkuverbrauch, unerklärliche Daten‑Spitzen und dass Kamera oder Mikrofon ohne erkennbaren Grund aktiv werden.
- Spyware wird meist über Phishing‑Links, schadhafte Apps oder kurze physische Zugriffe auf ein entsperrtes Gerät installiert.
- Android‑Geräte sind häufiger Ziel von Stalkerware als iPhones, obwohl keine Plattform vollständig immun ist.
- Sie können auf Telefonüberwachung prüfen, indem Sie installierte Apps, App‑Berechtigungen, Rufumleitungs‑Einstellungen und den mobilen Datenverbrauch kontrollieren.
- Entfernen Sie Spyware, indem Sie verdächtige Apps deinstallieren und einen Sicherheitsscan durchführen; in manchen Fällen ist ein Werksreset nötig.
- Zur Reduzierung des Abhörrisikos halten Sie Betriebssysteme aktuell, verwenden starke Authentifizierung und laden nur Apps aus offiziellen Stores herunter.
Woran erkenne ich, ob mein Handy abgehört oder kompromittiert ist?
Ein abgehört(es) oder überwachtes Handy zeigt selten ein einziges deutliches Warnzeichen. Stattdessen treten mehrere ungewöhnliche Symptome in den Bereichen Leistung, Apps, Sensoren, Anrufe oder Mobilfunkdaten auf. Wenn mehrere dieser Hinweise zusammenkommen, kann das auf Überwachungssoftware hindeuten.
Leistungsprobleme, die auf Spyware hinweisen können
Ein Handy mit Spyware arbeitet härter als nötig. Achten Sie auf schnellere Akkuentladung, anhaltende Erwärmung auch bei Nichtnutzung oder Apps, die plötzlich langsamer werden oder abstürzen.
Zufällige Neustarts und langsame Abschaltungen sind ebenfalls zu beobachten – manche Monitoring‑Apps verhindern das Ausschalten, bis sie Daten übertragen haben.
Verdächtige App‑Aktivitäten
Überprüfen Sie Ihre vollständige App‑Liste auf unbekannte Einträge. Spyware nutzt häufig generische Bezeichnungen, um wie legitime System‑Utilities zu wirken. Achten Sie auf Apps mit Namen wie „System Manager“, „Phone Health“ oder „Device Service“.
Auf Android: Einstellungen > Sicherheit > Geräte‑Administrator‑Apps prüfen. Überwachungssoftware kann dort als Geräteadministrator registriert sein, um die Entfernung zu erschweren.
Apps, die Berechtigungen anfordern, die zu ihrer Funktion nicht passen, sind ein weiteres Signal. Eine Taschenrechner‑App, die Mikrofonzugriff verlangt, oder eine Taschenlampen‑App, die Ihren Standort anfordert, hat dafür keinen plausiblen Grund.
Kamera-, Mikrofon‑ und Standort‑Indikatoren
Moderne Smartphones zeigen eine Anzeige, wenn die Kamera oder das Mikrofon verwendet werden. Auf dem iPhone erscheint ein grüner Punkt für die Kamera und ein oranger Punkt für das Mikrofon. Android 12 und neuer zeigen vergleichbare Indikatoren oben auf dem Bildschirm. Wenn diese erscheinen, obwohl Sie keine App aktiv nutzen, die Zugriff benötigt, greift etwas anderes auf die Sensoren zu.
Beide Plattformen bieten inzwischen Datenschutz‑Dashboards, die Sensorzugriffe protokollieren. Prüfen Sie dieses Protokoll, um zu sehen, welche Apps Kamera, Mikrofon oder Standort genutzt haben und wie oft. Achten Sie außerdem auf GPS‑Aktivität, wenn die Ortungsdienste ausgeschaltet sein sollten.
Unerwartetes Anruf‑ oder Nachrichtenverhalten
Rufumleitung ohne Ihr Wissen ist ein direktes Zeichen für Telefonabhören. Überwachungstools aktivieren Rufumleitungen, um Anrufe an eine sekundäre Nummer weiterzuleiten.
Einige Abfangmethoden leiten Anrufe über eine Drittanbieternummer, bevor sie zum eigentlichen Empfänger verbunden werden. Das führt zu Verzögerungen beim Gesprächsaufbau oder Hintergrundgeräuschen. Möglicherweise stellen Sie auch fest, dass Anrufe kurz verbinden und dann abbrechen, während das Netzsignal weiterhin vorhanden ist.
Auch das Verhalten bei SMS kann sich ändern. Achten Sie auf ungewöhnliche Nachrichten mit Zeichen oder Symbolen – das können Zustellungsbestätigungen älterer Spyware sein, die mit entfernten Servern kommuniziert.
Ungewöhnlicher mobiler Datenverbrauch
Spyware überträgt Daten. Wenn Ihr monatlicher Datenverbrauch plötzlich ansteigt und Sie sich nicht erklären können, welche Apps dafür verantwortlich sind, untersuchen Sie die Verbrauchsstatistik.
Auf Android: Einstellungen > Netzwerk > Datennutzung prüfen.
Auf iPhone: Einstellungen > Mobiles Netz und die Liste nach Verbrauch durchsuchen.
Achten Sie auf Apps, die im Hintergrund viel Daten verbrauchen, besonders wenn Sie diese selten nutzen oder sie Ihnen unbekannt sind.

Wie prüfen Sie, ob Ihr Handy überwacht wird?
Sie benötigen keine Spezial‑Tools, um zu prüfen, ob Ihr Handy überwacht wird. Beginnen Sie mit der vollständigen Liste installierter Apps und prüfen Sie Unbekanntes. Achten Sie besonders auf Apps mit Zugriff auf Kamera, Mikrofon und Standort. Prüfen Sie danach Rufumleitungs‑Einstellungen und Apps mit ungewöhnlich hohem Hintergrund‑Datenverbrauch.
Installierte Apps und Geräte‑Administrator‑Einstellungen prüfen
Öffnen Sie Ihre komplette App‑Liste und gehen Sie jeden Eintrag sorgfältig durch.
Auf Android:
- Gehen Sie zu Einstellungen > Apps und prüfen Sie die vollständige Liste, inklusive System‑Apps, falls diese Option verfügbar ist.
- Prüfen Sie Einstellungen > Sicherheit > Geräte‑Administrator‑Apps. Überwachungssoftware taucht dort manchmal auf, um Löschen zu verhindern. Achten Sie auf Einträge, die Sie nicht selbst installiert haben.
Auf iPhone:
- Blättern Sie durch alle Homescreen‑Seiten und prüfen Sie Einstellungen > Allgemein > iPhone‑Speicher für ein vollständiges Inventar.
- Gehen Sie zu Einstellungen > Allgemein > VPN & Gerätemanagement. Ein unbekanntes Konfigurationsprofil kann auf Überwachungssoftware hinweisen, die über ein Unternehmens‑ oder Entwicklerzertifikat installiert wurde.
App‑Berechtigungen und Sensor‑Aktivitäten prüfen
Rufen Sie die Datenschutz‑Einstellungen Ihres Telefons auf und prüfen Sie, welche Apps Zugriff auf Mikrofon, Kamera und Standort haben.
Auf Android: Einstellungen > Datenschutz > Berechtigungsmanager.
Auf iPhone: Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit.
Suchen Sie nach Apps mit unnötigen Berechtigungen. Während eine Navi‑App Standort braucht und eine Video‑Chat‑App die Kamera, gibt es keinen Grund, warum ein frisch installiertes Spiel Mikrofonzugriff benötigt.
Beide Plattformen protokollieren kürzliche Sensorzugriffe. Auf Android 12+ zeigt das Privacy Dashboard (Einstellungen > Datenschutz > Privacy Dashboard) eine Timeline, welche Apps wann Sensoren nutzten. Auf dem iPhone zeigt der Bereich Datenschutz & Sicherheit eine Übersicht der letzten App‑Aktivitäten.
Rufumleitungs‑Einstellungen prüfen
Wählen Sie im Telefon‑Wahlfeld ##002#, um alle aktiven Rufumleitungen zu löschen. Dies ist ein universeller Code, der in den meisten Netzen weltweit funktioniert. Meist erhalten Sie eine Bestätigung, dass die Rufumleitung deaktiviert wurde oder dass keine Weiterleitung aktiv war.
Wenn Sie zuerst prüfen möchten, wählen Sie *#21#, um zu sehen, ob bedingungslose Rufumleitung in unterstützten Netzen aktiviert ist. Werden Anrufe an eine Ihnen unbekannte Nummer weitergeleitet, wenden Sie sich an Ihren Mobilfunkanbieter. Unerwartete Weiterleitungen können auf unbefugte Änderungen hindeuten, wobei einige Anbieter Anrufe berechtigt an Mailboxen oder Netz‑Services weiterleiten.
Hintergrunddaten pro App prüfen
Wenn eine App, die Sie selten nutzen, kontinuierlich Hintergrunddaten überträgt, sollten Sie das untersuchen. Sie können Hintergrunddaten vorerst einschränken, damit sie nicht mehr senden, ohne die App sofort zu deinstallieren.
Auf Android: Einstellungen > Apps, App auswählen und unter Datennutzung ‚Hintergrunddaten einschränken‘ wählen.
Auf iPhone: Einstellungen > Mobiles Netz und ‚Hintergrundaktualisierung‘ für die jeweilige App deaktivieren.

Was tun, wenn Ihr Handy abgehört wird?
Wenn Ihr Handy abgehört wird: ändern Sie Passwörter, entfernen Sie verdächtige Apps, führen Sie einen Sicherheitsscan durch oder – als letzte Maßnahme – setzen Sie das Gerät auf Werkseinstellungen zurück.
Sofortmaßnahmen zur Sicherung des Geräts
Bevor Sie am Telefon etwas verändern, nutzen Sie ein anderes Gerät, um die Passwörter Ihrer wichtigsten Konten wie E‑Mail und Online‑Banking zu ändern. Je nachdem, wie lange die Spyware aktiv war, könnten Ihre Zugangsdaten bereits kompromittiert sein; das Ändern der Passwörter auf dem betroffenen Gerät hilft dann nicht.
Aktivieren Sie den Flugmodus, um weitere Datenübertragungen sofort zu unterbinden. Gehen Sie dann zur Akkunutzungs‑Anzeige oder zum Task‑Manager und schließen Sie Prozesse, die Sie nicht erkennen.
Einen mobilen Sicherheits‑Scan durchführen
Führen Sie einen Scan mit einer seriösen mobilen Sicherheits‑App durch, um Spyware, Stalkerware oder Überwachungstools zu entdecken, die bei manueller Prüfung übersehen wurden. Auf Android kann eine dedizierte Sicherheits‑App wie Kaspersky Mobile Security Ihr Gerät auf schädliche Apps scannen, versteckte Bedrohungen erkennen und umfassenderen Schutz bieten als einfache Bordmittel.
Auf dem iPhone haben Drittanbieter‑Security‑Apps aufgrund von Apples Sandbox‑Modell weniger Zugriff auf Systemprozesse. Kaspersky für iOS kann jedoch bekannte schädliche Konfigurationsprofile erkennen und Verhaltensweisen identifizieren, die mit Telefonüberwachung zusammenhängen.
Schützen Sie Ihr Handy vor versteckter Überwachung
Telefonabhören und Spyware können persönliche Daten und Tätigkeiten offenlegen. Kaspersky Mobile Security erkennt und entfernt Bedrohungen, blockiert schädliche Apps und hilft dabei, Ihr Gerät vor unbefugter Überwachung zu schützen.
Kaspersky Mobile Security testenSpyware und Überwachungs‑Apps entfernen
Deinstallieren Sie jede App, die Sie als verdächtig identifiziert haben, über Einstellungen > Apps und ‚Deinstallieren‘.
Wenn die App als Geräteadministrator registriert ist, müssen Sie dieses Recht entziehen: Einstellungen > Sicherheit > Geräte‑Administrator‑Apps. Deaktivieren Sie die App dort, kehren Sie dann zur App‑Liste zurück und deinstallieren Sie sie.
Auf Android können Sie den abgesicherten Modus aktivieren, um alle Drittanbieter‑Apps zu deaktivieren. So lässt sich Malware leichter entfernen. Bei den meisten Android‑Geräten halten Sie die Ein/Aus‑Taste gedrückt und drücken dann lange auf die Option ‚Ausschalten‘, bis die Eingabe erscheint, den abgesicherten Modus zu starten.
Apple nutzt ein App‑Sandbox‑Modell, daher sind manuelle Entfernungsmöglichkeiten eingeschränkter. Auf einem iPhone können Sie überwachte Software deinstallieren, wenn sie über ein Konfigurationsprofil installiert wurde – entfernen Sie in diesem Fall das Profil unter Einstellungen > Allgemein > VPN & Gerätemanagement.
Werksreset als letzte Maßnahme
Wenn ein Sicherheits‑Scan Ergebnisse anzeigt, die Sie nicht entfernen können, oder wenn nach den obigen Schritten weiterhin Überwachungszeichen auftreten, setzt ein Werksreset das Gerät auf den Ursprungszustand zurück und entfernt alle installierten Apps, einschließlich hartnäckiger Spyware.
Sichern Sie vor dem Reset Kontakte, Fotos und wichtige Dokumente. Vermeiden Sie anschließend die Wiederherstellung aus einem vollständigen Geräte‑Backup, da dadurch die Spyware zusammen mit legitimen Daten wieder eingespielt werden könnte. Installieren Sie Apps nach dem Reset manuell aus den offiziellen Stores statt aus einem Backup‑Snapshot.
Wie verhindern Sie, dass jemand Ihr Telefon abhört?
Kontrollieren Sie, wer Software auf Ihrem Gerät installieren kann und welche Rechte diese Software hat – so verhindern Sie Telefonabhören.
Grundlegende Telefonsicherheit stärken
Die Installation von Spyware erfolgt oft, wenn das Gerät entsperrt und unbeaufsichtigt bleibt. Schützen Sie sich mit einer starken PIN, einem sicheren Passwort oder biometrischen Sperren. Aktivieren Sie sofort einen Sperrbildschirm, falls noch nicht vorhanden.
Halten Sie das Betriebssystem und alle Apps aktuell. Sicherheitsupdates schließen Schwachstellen, die Spyware ausnutzt, um sich zu installieren oder verborgen zu bleiben. Am besten aktivieren Sie automatische Updates.
Auf Android: Einstellungen > System > Software‑Update.
Auf iPhone: Einstellungen > Allgemein > Software‑Update.
Zwei‑Faktor‑Authentifizierung (2FA) für Ihre wichtigsten Konten reduziert ebenfalls den Schaden. Selbst wenn ein Angreifer ein Passwort erlangt, braucht er für den Zugriff eine zweite Verifikationsebene.
App‑Berechtigungen und Datenschutzeinstellungen kontrollieren
Überprüfen Sie alle paar Monate Ihre App‑Berechtigungen. Entziehen Sie Zugriffe für Apps, die sie nicht benötigen, und ändern Sie die Standortfreigabe von ‚ständig aktiv‘ auf ‚während der Nutzung‘, wenn dauerhaftes Tracking unnötig ist.
Für einen vollständigen Überblick, welche Apps welche Berechtigungen haben:
Auf Android: Einstellungen > Datenschutz > Berechtigungsmanager.
Auf iPhone: Einstellungen > Datenschutz & Sicherheit, Kategorie für Kategorie.
Das dauert unter fünf Minuten und gibt Ihnen schnell Aufschluss darüber, wo Sie Berechtigungen unnötig erteilt haben.
Schützen Sie Ihre Surf‑Privatsphäre
Phishing ist einer der häufigsten Wege, über die Spyware auf mobile Geräte gelangt. Das Ganze geschieht schnell: eine überzeugende Nachricht per SMS, E‑Mail oder Messenger mit einem Link, der einen Download auslöst. Die einfachste Regel: Tippen Sie nicht auf Links in unerwarteten Nachrichten, auch wenn der Absender bekannt aussieht.
Nutzen Sie beim Besuch unbekannter Seiten den privaten Modus Ihres Browsers und löschen Sie regelmäßig Cookies und Cache. Achten Sie zudem auf Websites ohne HTTPS‑Verschlüsselung, da diese auf geteilten oder fremden Netzwerken keine sichere Verbindung bieten.
Sichere Netzwerkverbindungen nutzen
Die Nutzung von öffentlichen WLANs macht Sie anfällig für Man‑in‑the‑Middle‑Angriffe. Dabei fängt ein Angreifer den Datenverkehr zwischen Ihrem Gerät und dem Internet ab. Solche Angriffe können personenbezogene Daten (PII), Sitzungstoken und unverschlüsselte Informationen offenlegen.
Eine Gegenmaßnahme ist die Nutzung eines VPN (virtuelles privates Netzwerk), das Ihren Internetverkehr verschlüsselt, bevor er Ihr Gerät verlässt. Er ist für andere im gleichen Netzwerk nicht lesbar. Der Einsatz von Kaspersky VPN in öffentlichen oder unbekannten WLANs ist ein praktischer Schritt zum Schutz Ihrer Verbindung. Deaktivieren Sie außerdem Bluetooth und Nearby‑Sharing‑Funktionen in öffentlichen Räumen, um Ihre Angriffsfläche weiter zu verringern.
Apps sicher herunterladen und Sideloading vermeiden
Laden Sie Apps nur aus dem Google Play Store oder dem Apple App Store herunter. Beide Plattformen prüfen Apps auf Malware, einschließlich Spyware und Stalkerware, fangen aber nicht alles ab. Prüfen Sie vor der Installation den Entwicklernamen und aktuelle Bewertungen. Achten Sie auf Hinweise zu unerwartetem Verhalten oder merkwürdigen Berechtigungsanforderungen.
Sideloading ist ein bekannter Installationsweg für Stalkerware. Vermeiden Sie das Sideloading auf Android, es sei denn, Sie haben einen sehr guten Grund – denn dabei wird die Play‑Store‑Prüfung umgangen. Auf dem iPhone besteht ein ähnliches Risiko durch Apps, die über Unternehmens‑ oder Entwicklerzertifikate verteilt werden und Apples App‑Store‑Prüfung umgehen.
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FAQs
Kann jemand Ihr Telefon abhören, ohne es zu berühren?
Ja, jemand kann Ihr Telefon ohne physischen Kontakt abhören durch OS‑Exploits. Manche Werkzeuge, darunter NSO Group’s Pegasus, nutzen Zero‑Click‑Techniken, die Software‑Schwachstellen ausnutzen. Das erfordert keine Nutzeraktion. Für die meisten Menschen ist die realistischere Gefahr jedoch Stalkerware, die von jemandem mit kurzzeitigem Zugriff auf ein entsperrtes Gerät installiert wird.
Kann jemand über das Mikrofon Ihres Telefons mithören?
Ja. Spyware mit Mikrofonzugriff kann dieses aktivieren und Audio heimlich übertragen. Moderne Android‑ und iPhone‑Geräte zeigen einen visuellen Indikator, wenn das Mikrofon aktiv ist, doch viele Nutzer bemerken diesen im Alltag nicht. Prüfen Sie regelmäßig das Datenschutz‑Dashboard, um unerwartete Mikrofonzugriffe zu entdecken.
Wird ein Werksreset Spyware von einem Telefon entfernen?
Ja, ein Werksreset setzt das Gerät in den Ursprungszustand zurück und entfernt alle Apps und Nutzerdaten, einschließlich Spyware, da handelsübliche Stalkerware nicht auf der Firmware‑Ebene arbeitet. Malware auf Firmware‑Ebene ist eine Ausnahme, aber sie ist selten und erfordert spezialisierte Tools zur Erkennung.
