SICHERHEITSDEFINITION

Als Cybersicherheit bezeichnet man die Praktik der Verteidigung von Computern, Servern, Mobilgeräten, elektronischen Systemen, Netzwerken und Daten vor böswilligen Angriffen. Sie umfasst auch die Sicherheit von Informationstechnologien und elektronischen Informationen. Der Begriff ist weitreichend und gilt für alles von Computersicherheit über Disaster Recovery, also die Wiederherstellung nach einem Vorfall, bis hin zur Schulung von Endbenutzern.

Die US-Regierung gibt jährlich ca. 13 Milliarden US-Dollar für Cybersicherheit aus, warnt jedoch davor, dass Cyberangriffe weiterhin rapide zunehmen. Um der Verbreitung schädlichen Codes Herr zu werden und eine frühzeitige Erkennung zu ermöglichen, empfiehlt das National Institute of Standards and Technology (NIST) die dauerhafte Echtzeitüberwachung aller elektronischer Ressourcen.

Es gibt drei Bedrohungen, die durch Cybersicherheit beseitigt werden sollen: Cyberkriminalität, die einzelne Personen oder Gruppen umfasst, die zur Bereicherung Systeme angreifen, Cyberkrieg, der meist Informationsextraktion beinhaltet und oft politisch motiviert ist, und Cyberterror, der einfach nur elektronische Systeme untergraben und Panik verbreiten soll. Um Computer oder Netzwerke zu steuern, setzen Angreifer Methoden wie Viren, Würmer, Spyware oder Trojaner ein. Viren und Würmer können sich selbst replizieren und Dateien oder Systeme angreifen, während Spyware und Trojaner oft für die heimliche Datenextraktion eingesetzt werden. Der durchschnittliche Benutzer kommt mit schädlichem Code vorwiegend über Anhänge unerwünschter E-Mails oder durch Herunterladen von Programmen in Kontakt, die zwar vertrauenswürdig aussehen, aber in Wahrheit Malware verbreiten.

Endbenutzerschutz

Welche Cybersicherheitsmaßnahmen schützen Benutzer und Systeme?

Bei der Cybersicherheit kommen oft kryptografische Protokolle zum Einsatz, um E-Mails, Dateien und andere wichtige Daten zu verschlüsseln. So werden die übertragenen Informationen vor Verlust und Diebstahl geschützt. Darüber hinaus scannt die Sicherheitssoftware Computer auf Spuren schädlichen Codes, isoliert den Code und entfernt ihn vom Gerät. In extremeren Fällen, wie z. B. bei einer Infektion des Boot-Sektors, können diese Systeme einen Computer vollständig bereinigen.

Elektronische Sicherheitsprotokolle konzentrieren sich auch auf die Erkennung von Malware - idealerweise in Echtzeit. Viele nutzen sogenannte heuristische Analysen, um neben dem Code auch das Verhalten von Programmen zu bewerten. So schützen Sie den Benutzer vor Viren und Trojanern, die ihre Form bei jeder Ausführung ändern können (sogenannte poly- bzw. metamorphe Malware). Indem potenziell schädliche Programme in einem virtuellen Bereich – abgetrennt vom Netzwerk des Benutzers – ausgeführt werden, können Sicherheitsprogramme sämtliche Aktionen der Malware analysieren und ihr Wissen um das Verhalten schädlichen Codes erweitern.

Die Cybersicherheit ist ein Bereich, der sich ständig weiterentwickelt und sich auf den bestmöglichen Schutz für elektronische Systeme vor neuen Bedrohungen konzentriert.

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