
Ein VPN (Virtual Private Network; auf Deutsch: ‚virtuelles privates Netzwerk‘) verschlüsselt den Datenverkehr zwischen Ihrem Gerät und dem Server des Anbieters und ersetzt Ihre IP‑Adresse durch die des Servers. Das ist das Verkaufsargument fast jedes Anbieters — deshalb sollten Sie beim Auswählen eines Anbieters über das Marketing hinausschauen.
Beginnen Sie mit den Grundlagen: Wie geht das Unternehmen mit Ihren Daten um, wie schnell ist die Verbindung an den für Sie relevanten Orten, welche Geräte werden unterstützt und wie viel kostet der Dienst nach Ablauf des Einführungspreises? Überlegen Sie außerdem, wie Sie das VPN tatsächlich nutzen werden. Ein VPN zum Streaming im Ausland braucht andere Stärken als ein VPN, das Ihren Laptop im Hotel‑WLAN schützt.
Worauf sollten Sie bei der Wahl eines VPN achten?
Achten Sie darauf, wie ein VPN Ihre Privatsphäre und Sicherheit handhabt, wie schnell es arbeitet, welche Geräte es unterstützt, wie benutzerfreundlich es ist und was es kostet. Für Streaming ist Geschwindigkeit wichtig, für Privatsphäre eine klare keine Protokollierung (‚No‑Logs‘)‑Regelung.
- Die Protokollierungs‑Policy eines Anbieters und unabhängige Prüfungen sagen oft mehr über Privatsphäre aus als werbliche Behauptungen.
- Ihr Hauptanwendungsfall — z. B. Streaming, Gaming oder Reisen — hilft zu entscheiden, welche Funktionen Priorität haben.
- Achten Sie auf moderne Protokolle, einen Kill‑Switch (Not‑Aus‑Schalter) und DNS‑Leak‑Schutz als grundlegende Sicherheitsstandards.
- Vergleichen Sie praxisnahe Performance und nützliche Serverstandorte statt nur die beworbene Anzahl von Servern.
- Vergleichen Sie die Gesamtkosten des Abonnements, inklusive Verlängerungspreisen, statt nur des beworbenen Monatspreises.
- Testen Sie ein VPN auf Ihren eigenen Geräten und Netzwerken während einer Testphase oder innerhalb der Geld‑zurück‑Frist.
Welche VPN‑Funktionen sind für Ihre Bedürfnisse wichtig?
Überlegen Sie, wofür Sie das VPN hauptsächlich nutzen — etwa Streaming, Gaming oder den Schutz im öffentlichen WLAN. Die untenstehende Tabelle zeigt, welche Funktionen für die jeweiligen Anwendungsfälle oft am wichtigsten sind.

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Anwendungsfall |
Was Priorität hat |
Warum das wichtig ist |
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Privatsphäre im öffentlichen WLAN |
Starke Verschlüsselung, ein Kill‑Switch, automatische Verbindung in unsicheren Netzwerken |
Ein VPN legt einen verschlüsselten Tunnel für Ihren Internetverkehr in Netzwerken an, die Sie nicht kontrollieren. Ein Kill‑Switch hilft zu verhindern, dass Daten diesen Tunnel verlassen, falls das VPN getrennt wird. |
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Streaming |
Stabile Bandbreite, Server in den Ländern, deren Kataloge Sie nutzen |
Video puffert eher bei Bandbreiten‑Einbrüchen, und manche Streaming‑Dienste blockieren IP‑Adressen, die mit VPN‑Servern in Verbindung stehen. |
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Gaming |
Niedrige Latenz (Ping), stabile Leistung und gute Serverabdeckung in relevanten Regionen |
Hoher Ping verzögert Ihre Eingaben zum Spieleserver — das erleben Sie als Lag. |
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P2P und Torrenting |
P2P‑freundliche Server, ein Kill‑Switch, eine klare keine Protokollierung (‚No‑Logs‘)‑Policy |
Andere Nutzer, die dieselbe Datei teilen, könnten Ihre echte IP‑Adresse sehen, wenn das VPN ausfällt. |
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Reisen und eingeschränkte Netze |
Obfuskation, Auswahl an VPN‑Protokollen, Server außerhalb des besuchten Landes |
Manche Hotel‑, Schul‑ oder staatliche Netze erkennen und blockieren VPN‑Verkehr. |
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Mehrere Geräte |
Apps für jede Plattform, genügend gleichzeitige Verbindungen für alle Geräte, Router‑Support |
Jedes Gerät, das nicht mit dem VPN verbunden ist, ist online ohne dessen Schutz. |
Welche zusätzlichen VPN‑Funktionen lohnen sich?
Wahrscheinlich brauchen Sie nicht jede Extra‑Funktion, die ein VPN bietet. Die folgenden Features können aber in bestimmten Situationen helfen — suchen Sie die Funktionen aus, die zu Ihrer Internetnutzung passen.
- Split‑Tunneling: Damit wählen Sie, welche Apps das VPN nutzen und welche direkt verbinden. Das ist sinnvoll, wenn eine Banking‑App Verbindungen von VPN‑IP‑Adressen ablehnt, oder wenn Sie auf Ihrem TV lokale Inhalte wollen, während Ihr Browser im VPN bleibt.
- Obfuskation: Diese tarnt VPN‑Verkehr als normalen verschlüsselten Webverkehr. Das kann auf Netzwerken helfen, die VPN‑Verbindungen blockieren. Wenn Sie reisen, prüfen Sie vor Abreise, ob das VPN am Ziel zuverlässig funktioniert und ob dort rechtliche Einschränkungen für VPN‑Nutzung bestehen. Installieren und melden Sie sich an, bevor Sie abreisen, denn App‑Stores und Anbieter‑Webseiten können vor Ort gesperrt sein.
- Dedizierte IP‑Adresse: Eine nur von Ihnen genutzte IP‑Adresse reduziert Probleme und Sperren durch Seiten, die geteilte VPN‑Adressen misstrauen. Für Firmensysteme, die nur bekannte Adressen akzeptieren, kann das hilfreich sein. Der Kompromiss ist Privatsphäre: Aktivitäten über eine feste Adresse lassen sich leichter einer Person zuordnen.
- Automatische Verbindung: Die App aktiviert das VPN automatisch beim Start des Geräts oder beim Verbinden mit einem nicht als vertrauenswürdig markierten WLAN. So müssen Sie am Flughafen oder im Café nicht daran denken, sich zu verbinden.
- Spezialisierte Server: Manche Anbieter optimieren bestimmte Server für Streaming oder P2P‑Verkehr. Diese sind nützlich, wenn Streaming oder Dateiaustausch der Hauptgrund für Ihr VPN ist.
Kaspersky VPN beinhaltet Split‑Tunneling, sodass Sie wählen können, welche Apps den VPN‑Tunnel umgehen. Die Apps lassen sich außerdem so einstellen, dass das VPN automatisch aktiviert wird, wenn Sie sich mit einem unsicheren WLAN verbinden.
Welche Privatsphäre‑ und Sicherheitsfunktionen sollten Sie bei einem VPN suchen?
Mit einem VPN verlagert sich ein Teil der Sichtbarkeit und des Vertrauens vom Internet‑Provider zum VPN‑Anbieter. Ihre Privatsphäre hängt also sowohl von der Technik als auch vom Unternehmen ab. Suchen Sie nach prüfbaren Angaben statt vagen Formulierungen wie „military‑grade encryption“.
Was sollten Sie in der Datenschutz‑ und Protokollierungs‑Policy eines VPN prüfen?
Eine keine Protokollierung (‚No‑Logs‘)‑Policy bedeutet, dass der Anbieter keine Aufzeichnungen darüber führt, was Sie online tun, während Sie verbunden sind. Der Begriff ist rechtlich nicht definiert — lesen Sie also die Datenschutzrichtlinie genau.
Teil dessen, was Sie bei der Wahl eines VPN‑Anbieters prüfen sollten: welche Datenarten er angibt zu erheben.
- Kontodaten: Ihre E‑Mail‑Adresse und Zahlungsdaten. Fast jeder kostenpflichtige Dienst braucht diese Informationen, um Ihr Abonnement zu verwalten.
- Verbindungsdaten: Zeitstempel, Sitzungsdauer, genutzte Bandbreite, Ihre reale IP‑Adresse und der Server, zu dem Sie verbunden waren. Zusammengenommen können diese Daten eine Sitzung wieder Ihrer Person zuordnen.
- Diagnosedaten: Absturzberichte und App‑Performance‑Statistiken. Achten Sie auf eine Option, diese Daten abzuschalten.
- Aktivitätsdaten: Die besuchten Websites, Ihre DNS‑Anfragen und der Inhalt Ihres Datenverkehrs. Ein Anbieter, der behauptet, nicht zu protokollieren, sollte solche Daten nicht sammeln.

Nachdem Sie die Richtlinien geprüft haben, schauen Sie sich das Unternehmen selbst an. Ein Transparenzbericht mit aufgelisteten staatlichen Datenanfragen und den Antworten des Anbieters zeigt, wie dieser mit Druck umgeht. Es hilft auch zu wissen, wem das Unternehmen gehört und welchem Recht es unterliegt.
Selbst bei strikter keine Protokollierung müssen Sie dem VPN‑Anbieter vertrauen. Falls Sie Ihre Aktivität auch vor dem Anbieter selbst verbergen müssen, kann ein alternatives System wie das Tor‑Netzwerk geeigneter sein. Tor verteilt Ihren Verkehr über freiwillige Relays, sodass kein einzelner Knoten sowohl Ihre IP‑Adresse als auch die besuchte Seite kennt. Bedenken Sie aber: Tor ist in der Regel deutlich langsamer als ein VPN und deshalb oft ungeeignet für Streaming oder große Downloads.
Warum sind unabhängige VPN‑Audits wichtig?
Ein Audit ist eine Prüfung durch eine externe Sicherheitsfirma oder ein Testlabor, das überprüft, ob ein VPN so funktioniert, wie der Anbieter es behauptet. Ohne Audit haben Sie nur das Wort des Anbieters, dass keine Protokolle geführt werden.
Bevor Sie sich auf ein Audit verlassen, prüfen Sie diese Details:
- Wer hat geprüft: Eine anerkannte Sicherheitsfirma oder ein Labor ohne kommerzielle Verflechtungen zum Anbieter über die Audit‑Beauftragung hinaus.
- Wann es stattfand: Ein Audit von vor einigen Jahren spiegelt möglicherweise nicht die aktuellen Apps oder die Server‑Architektur wider.
- Was geprüft wurde: Manche Audits decken die komplette Serverinfrastruktur ab, andere testen nur eine App auf einer Plattform oder prüfen lediglich Policy‑Dokumente.
- Ob Sie die Ergebnisse lesen können: Suchen Sie nach einem vollständigen Bericht, den Sie selbst einsehen können — nicht nur nach einem „auditiert“‑Badge auf der Anbieter‑Seite.
Prüfen Sie auch die Historie des Anbieters: Suchen Sie nach früheren Sicherheitsvorfällen oder Gerichtsverfahren, die seine Protokollierungs‑Aussagen infrage gestellt haben, und achten Sie darauf, wie schnell Probleme offengelegt und behoben wurden. Letztlich sind Audits und frühere Leistungen Momentaufnahmen. Eine saubere Historie oder ein einziges positives Testergebnis garantiert nicht, dass Sie heute sicher sind.
AV-TEST hat Kaspersky VPN für Windows und Android im November 2024 bewertet. Getestet wurden Verbindungsstabilität, Durchsatz, Verschlüsselung, Leak‑Schutz und der Kill‑Switch. AV‑Comparatives zertifizierte die Windows‑App im selben Monat nach Tests zu IP‑Leaks, DNS‑Leaks und Kill‑Switch. In den Berichten wird auch vermerkt, dass laut Kasperskys Datenschutz‑Policy das Produkt weder Traffic noch die ursprünglichen IP‑Adressen protokolliert. Beide Labore veröffentlichen ihre vollständigen Berichte mit den getesteten App‑Versionen, sodass Sie sehen können, was geprüft wurde und wann.
Welche VPN‑Sicherheitsfunktionen sollten Sie suchen?
Stellen Sie sicher, dass das VPN die folgenden Funktionen bietet — jede schützt Ihre Daten auf unterschiedliche Weise:
- Starke Verschlüsselung: AES (Advanced Encryption Standard) und ChaCha20 sind die Cipher, die von den seriösen VPN‑Anbietern häufig genutzt werden. Beide sollen abgefangenen Datenverkehr unlesbar machen.
- Moderne Protokolle: Das Protokoll bestimmt, wie Gerät und Server den verschlüsselten Tunnel aufbauen. WireGuard ist schnell und eignet sich gut für Smartphones, während OpenVPN länger etabliert ist und in vielen Netzwerken funktioniert. IKEv2/IPsec verbindet sich schnell wieder, wenn Ihr Telefon zwischen WLAN und Mobilfunk wechselt. Seriöse Apps wählen meist automatisch ein geeignetes Protokoll, sodass Sie selten selbst eingreifen müssen.
- Kill‑Switch: Fällt die VPN‑Verbindung aus, soll ein Kill‑Switch (Not‑Aus‑Schalter) Ihren Internetzugang blockieren, bis der Tunnel wiederhergestellt ist.
- DNS‑Leak‑Schutz: Jedes Mal, wenn Sie eine Website öffnen, sendet Ihr Gerät eine DNS‑Anfrage, um die Adresse aufzulösen. Leak‑Schutz hält diese Anfragen im Tunnel, sodass Ihr Internetanbieter nicht sehen sollte, welche Seiten Sie aufrufen.
Kaspersky VPN unterstützt WireGuard, das den Verkehr mit ChaCha20 verschlüsselt, und Catapult Hydra, das AES (Advanced Encryption Standard) nutzt und für weite Strecken optimiert ist. Die App wählt standardmäßig automatisch ein Protokoll, Sie können unter Windows, macOS, Android und iOS aber auch manuell wählen. Ein Kill‑Switch ist in den Apps für Windows, macOS, Android und iOS enthalten.
Unabhängig getestet und ausgezeichnet von führenden Laboren der Branche.
Wie wichtig sind VPN‑Geschwindigkeit und Serverstandorte?
VPN‑Geschwindigkeit ist besonders wichtig für Streaming, Gaming und Videoanrufe, wo Verzögerungen und Pufferung am störendsten sind. Beim Vergleich von Anbietern konzentrieren Sie sich auf praxisnahe Performance und nützliche Serverabdeckung statt allein auf die Netzwerkgröße.
Die Leistung eines VPN lässt sich anhand von vier Messgrößen beurteilen:
- Download‑ und Upload‑Geschwindigkeit: Wie schnell Dateien und Videos ankommen oder versendet werden.
- Latenz (Ping): Die Verzögerung, bevor Daten zu fließen beginnen.
- Stabilität: Ob die Verbindung über Stunden hält, ohne zu fallen.
- Serververfügbarkeit: Ob Sie das gewünschte Land auch zu Stoßzeiten erreichen können.
Streaming in HD oder 4K erfordert beständige Bandbreite mehr als niedrigen Ping. Online‑Spiele reagieren auf Latenz; bereits kurze Verzögerungen führen zu spürbarem Lag.
Für Gaming suchen Sie einen Anbieter mit zuverlässigen Servern in der Nähe der Regionen, die Sie üblicherweise brauchen, denn kürzere Routen senken die Latenz. Beurteilen Sie ein VPN nicht allein nach der beworbenen Serveranzahl. Eine verlässliche Abdeckung in den Ländern, in denen Sie tatsächlich verbinden, ist wichtiger als ein großes Netzwerk an weit entfernten Standorten, die Sie nie nutzen werden.
Ihre Geschwindigkeit an einem Server hängt außerdem ab von:
- wie viele andere Nutzer sich denselben Server teilen
- der Geschwindigkeit Ihrer eigenen Internetverbindung
- dem verwendeten Protokoll — WireGuard ist oft schneller als OpenVPN
Kaspersky VPN hat Server an mehr als 120 Standorten in über 90 Ländern und kann automatisch den schnellsten verfügbaren Server wählen. Sie können bei Bedarf weiterhin ein bestimmtes Land auswählen, um dort eine IP‑Adresse zu erhalten.
Wie wählen Sie ein VPN für Ihre Geräte und den Alltag aus?
Wählen Sie ein VPN mit Apps für alle von Ihnen genutzten Betriebssysteme und genügend gleichzeitigen Verbindungen für alle Geräte. Prüfen Sie außerdem, ob alltägliche Aufgaben wie Serverwechsel oder das Einschalten der automatischen Verbindung mit wenigen Fingertipps möglich sind.
Erstellen Sie eine Liste Ihrer Geräte, Netzwerke, Apps und Dienste — das ist der praktischste Leitfaden, um das passende VPN‑Programm für den Alltag zu wählen.
Beachten Sie:
- Plattform‑Support: Die meisten Anbieter unterstützen Windows, macOS, Android und iOS. Prüfen Sie die Unterstützung für weitere Geräte wie ein Linux‑Laptop, ein Smart‑TV oder eine Spielkonsole. Für Geräte, die keine VPN‑App ausführen können, lässt sich das VPN auf dem Router einrichten, um das Heimnetz zu schützen.
- Apps vs. Browser‑Erweiterungen: Eine Browser‑Erweiterung schützt nur den Verkehr in diesem Browser, nicht Ihre anderen Apps.
- Verbindungsgrenzen: Zwei Telefone, zwei Laptops, ein Tablet und ein Smart‑Gerät kommen schnell auf sechs gleichzeitige Verbindungen — mehr als manche Einsteigerpläne erlauben.
- Einfachheit der Nutzung: Eine durchsuchbare Serverliste, Favoriten und klare Bezeichnungen für Kill‑Switch und automatische Verbindung erleichtern, das VPN dauerhaft aktiviert zu lassen. Wenn eine Einstellung fünf unklare Menüs benötigt, werden Sie das VPN möglicherweise ausgeschaltet lassen.
Ein Kaspersky VPN‑Abonnement schützt bis zu 10 Geräte gleichzeitig unter Windows, macOS, Android und iOS oder alle Geräte im Heim‑WLAN über einen kompatiblen Router. Die Verbindung gelingt mit einem Klick.
Wie viel sollten Sie für ein VPN bezahlen?
Das teuerste VPN ist nicht automatisch das beste, und ein günstiges kann bei Servern, Support oder Audits Abstriche machen. Vergleichen Sie, was jeder Plan für den Preis bietet — insbesondere in Bezug auf Privatsphäre, Sicherheit, Geschwindigkeit und Geräteabdeckung.
Den Betrieb eines VPN‑Dienstes kostenintensiv; wenn Sie einen kostenlosen VPN mit einem kostenpflichtigen vergleichen, prüfen Sie, wie sich der kostenlose Dienst finanziert. Kostenlose Pläne können Werbung, Datenlimits, weniger Serverstandorte, eingeschränkte Funktionen oder andere Datenpraktiken enthalten.
Was sollten Sie vor dem Kauf eines VPN‑Abos prüfen?
Lesen Sie die Plan‑Details, bevor Sie Zahlungsdaten eingeben. Diese Punkte können Ihren Preis oder die Leistung beeinflussen:
- Einführungs‑ und Verlängerungspreise: Viele Anbieter gewähren im ersten Zeitraum Rabatte und verlängern zu einem höheren Satz. Prüfen Sie den Verlängerungspreis im Checkout und rechnen Sie die Gesamtkosten für die Laufzeit aus, statt sich auf den beworbenen Monatswert zu verlassen.
- Laufzeit des Abonnements: Zwei‑ und Drei‑Jahres‑Pläne sind oft günstiger pro Monat, werden aber im Voraus bezahlt und können Sie an einen Dienst binden, der sich nicht bewährt.
- Automatische Verlängerung: Finden Sie heraus, wie Sie sie abschalten und ob der Anbieter vor der Abbuchung eine Erinnerung sendet.
- Gerätelimits und enthaltene Funktionen: Bestätigen Sie, dass der gekaufte Plan alle Ihre Geräte abdeckt, und prüfen Sie, ob Split‑Tunneling, dedizierte IP‑Adressen oder Router‑Support extra kosten oder nur in höheren Tarifen enthalten sind.
- Kostenlose Testversionen und Geld‑zurück‑Garantien: Lesen Sie die Bedingungen. Manche Testversionen verlangen Zahlungsdaten im Voraus, und manche Rückerstattungsregelungen schließen Käufe über App‑Stores aus.
Kaspersky VPN bietet eine 7‑tägige Testversion, die Sie jederzeit kündigen können, mit allen Funktionen auf bis zu 10 Geräten. Kostenpflichtige Pläne haben eine 30‑tägige Geld‑zurück‑Garantie.
Wie testen Sie ein VPN, bevor Sie sich festlegen?
Eine Testversion oder die Rückerstattungsfrist ermöglicht es Ihnen, das VPN auf Ihren eigenen Geräten, Netzwerken und Diensten zu prüfen. Testen Sie in der ersten Woche diese Punkte, solange Sie noch kündigen können:

- Führen Sie einen Speedtest ohne VPN und mit VPN durch, jeweils mit Ihrem üblichen Server.
- Lassen Sie das VPN während eines normalen Arbeitstags, beim Streaming oder beim Gaming verbunden und notieren Sie Verbindungsabbrüche.
- Wechseln Sie zwischen zwei oder drei Servern und messen Sie, wie lange die Verbindung jeweils braucht.
- Schalten Sie den Flugmodus ein und aus oder verlassen Sie den WLAN‑Bereich mit dem Telefon, und prüfen Sie, ob das VPN automatisch wieder verbindet, ohne dass Sie eingreifen müssen.
- Öffnen Sie die für Sie wichtigen Apps — Banking, Streaming, Arbeitstools — und prüfen Sie, ob jede davon lädt.
- Mit eingeschaltetem Kill‑Switch erzwingen Sie einen VPN‑Abbruch durch Netzwerkwechsel und prüfen, dass Webseiten erst wieder laden, wenn die Verbindung wiederhergestellt ist.
- Besuchen Sie eine Seite zum Testen von IP‑ und DNS‑Lecks, um zu bestätigen, dass nur die Angaben des VPN‑Servers angezeigt werden.
- Senden Sie dem Kundendienst eine Anfrage und notieren Sie, wie schnell und hilfreich die Antwort ist.
Weiterführende Artikel:
- Was ist ein VPN?
- VPN vs. Proxy‑Server: Welches sollten Sie wählen?
- Was ist ein VPN‑Kill‑Switch?
- So wählen Sie den besten VPN‑Serverstandort
Empfohlene Produkte:
- Kaspersky Premium
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- Kaspersky Mobile Security
FAQs
Kann man VPN‑Tests und Vergleichsseiten vertrauen?
VPN‑Tests können hilfreich sein, prüfen Sie aber, wie Empfehlungen zustande kommen. Achten Sie auf transparente Testmethoden, aktuelle Ergebnisse, überprüfbare Belege und offen gelegte Affiliate‑Beziehungen. Vergleichen Sie mehrere seriöse Quellen statt sich auf ein einzelnes Ranking zu verlassen.
Spielt es eine Rolle, wo ein VPN‑Unternehmen seinen Sitz hat?
Ja. Der Standort eines VPN‑Unternehmens bestimmt, welchen Gesetzen und staatlichen Anfragen es unterliegt. Allein die Zuständigkeit sagt jedoch nichts über Privatsphäre aus — berücksichtigen Sie zusätzlich Protokollierungs‑Praktiken, Transparenz, Sicherheitsvorgeschichte und unabhängige Audits.
Lässt sich der VPN‑Anbieter einfach wechseln?
Ja. Ein Anbieterwechsel ist meist unkompliziert: Kündigen Sie das alte Abo, installieren Sie das neue VPN und konfigurieren Sie es auf Ihren Geräten. Prüfen Sie dabei automatische Verlängerung, Rückerstattungsbedingungen und Router‑Einstellungen, bevor Sie wechseln.
Sollten Sie dasselbe VPN auf Telefon und Rechner nutzen?
Ja, sofern das VPN beide Plattformen und genügend gleichzeitige Verbindungen unterstützt. Ein Anbieter vereinfacht Einrichtung und Kontoverwaltung; prüfen Sie aber, ob wichtige Sicherheitsfunktionen auf beiden Geräten verfügbar sind.
