
Microsoft Defender Antivirus hält einen einzelnen Windows-PC vor Malware sicher, und das erledigt es gut. Microsoft Defender für Unternehmen erweitert den Schutz auf das Team‑Endpunktsicherheit, Macs und Mobilgeräte mit zentraler Verwaltung sowie Erkennungs‑ und Reaktionsfunktionen und eignet sich damit für viele kleine Unternehmen.
Aber passt Defender für Unternehmen besser oder eine dedizierte KMU‑Suite wie Kaspersky Small Office Security? Dieser Artikel vergleicht beide hinsichtlich Abdeckung, Verwaltung und Testergebnissen, damit Sie entscheiden können, welche Lösung Ihr kleines Unternehmen braucht.
Kann ein kleines Unternehmen sich allein auf Microsoft Defender verlassen?
Ein Einzelunternehmer mit nur einem Windows‑Laptop ist durch Microsoft Defender Antivirus möglicherweise ausreichend geschützt. Ein Team mit mehreren Geräten und geteilten Daten braucht in der Regel aber ein Business‑Produkt wie Microsoft Defender für Unternehmen oder Kaspersky Small Office Security.
Microsoft Defender Antivirus adressiert Malware und andere Bedrohungen auf Windows‑Geräten. Es deckt jedoch keine Konto‑ und Passwortverwaltung, Geschäftsdaten, Wiederherstellung oder Sicherheitsmanagement ab und schützt weder Macs noch Smartphones.
Nutzen Sie die Fragen unten, um zu prüfen, wie Ihre aktuelle Ausstattung dasteht:
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Was zu beachten ist |
Fragen, die Sie stellen sollten |
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Bedrohungsschutz |
Sind Geräte gegen Malware, Ransomware, schädliche Websites, Phishing und andere häufige Bedrohungen geschützt? |
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Mitarbeiter und Konten |
Sind Mitarbeiterkonten mit angemessenen Zugriffsregeln und MFA geschützt, und können Mitarbeitende gängige Betrugs‑ und Phishingversuche erkennen? |
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Geräte |
Sind alle Arbeitsgeräte und Betriebssysteme durchgängig geschützt? |
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Geschäftsdaten |
Sind Geschäftsdaten geschützt, gesichert und im Falle eines Vorfalls wiederherstellbar? |
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Verwaltung |
Lässt sich die Sicherheit deployen, überwachen, aktualisieren und pflegen, ohne übermäßigen Verwaltungsaufwand? |
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IT‑Ressourcen |
Passt die Sicherheitslösung zum Zeitbudget und zur vorhandenen Expertise im Unternehmen? |
- Microsoft Defender Antivirus ist in Windows integriert und bietet in Echtzeit Malware‑Schutz ohne zusätzliche Kosten.
- Defender für Unternehmen ist ein kostenpflichtiges Abonnement, das Endpunkterkennung und ‑reaktion, zentrale Verwaltung sowie Mac‑ und Mobile‑Schutz ergänzt.
- In den Tests von SE Labs von April bis Juni 2026 erreichte Kaspersky Small Office Security 100 % Schutzgenauigkeit und blockierte alle 25 gezielten Angriffe. Microsoft Defender Antivirus (Enterprise‑Konfiguration) erreichte 96 % und wurde bei zwei dieser Angriffe überwunden.
- Antiviren‑Software allein deckt schwache Passwörter, gestohlene Anmeldedaten oder die Wiederherstellung nach einem Ransomware‑Angriff nicht ab. KSOS enthält zusätzliche Werkzeuge wie einen Passwortmanager, VPN und Dateiverschlüsselung, während Defender für Unternehmen sich primär auf Endpunktsicherheit konzentriert.
- Vergleichen Sie das vollständige Set an Werkzeugen, das Sie tatsächlich betreiben würden, und den dafür nötigen Verwaltungsaufwand — nicht nur die Antiviren‑Funktionen allein.
Welchen Schutz bietet Microsoft Defender für kleine Unternehmen tatsächlich?
Microsoft Defender Antivirus, kostenlos in jeder Windows‑PC, schützt vor Malware, Ransomware und Spyware. Microsoft Defender für Unternehmen, ein kostenpflichtiges Abonnement, ergänzt das um Bedrohungs‑Erkennung und ‑Reaktion, Schwachstellenmanagement, zentrale Verwaltung sowie Abdeckung für Macs und Mobilgeräte.

Was deckt Microsoft Defender Antivirus ab?
Microsoft Defender Antivirus schützt Windows‑PCs vor Malware, Ransomware und Spyware durch Echtzeit‑Scans, Verhaltensüberwachung, heuristische Analyse und cloudbasierten Schutz. Es ist kostenlos und in Windows standardmäßig aktiviert.
Findet es eine unbekannte Datei, sendet es Dateiinformationen an die Microsoft‑Cloud, die binnen Sekunden ein Urteil zurückgibt. Das bedeutet, neue Malware kann blockiert werden, bevor Microsoft eine traditionelle Signatur dafür geschrieben hat. Defender tritt nur zurück, wenn eine andere Antivirenlösung übernimmt.
Was ergänzt Defender für Unternehmen?
Defender für Unternehmen ist Microsofts kostenpflichtiges Endpunktsicherheits‑Abonnement für bis zu 300 Nutzer. Es ergänzt den Antivirus‑Kernel um Endpunkt‑Erkennung und ‑Reaktion, automatisierte Untersuchung und Behebung, Schwachstellenmanagement, Regeln zur Reduzierung der Angriffsfläche und eine zentrale Managementkonsole auf Basis von Defender Antivirus.
Die Antiviren‑Komponente ist Microsoft Defender Antivirus, dieselbe Engine wie oben, in Unternehmenskonfiguration. Die zusätzlichen Schichten sind:
- Endpunkt‑Erkennung und ‑Reaktion(EDR): dies überwacht verdächtiges Verhalten, das ein reiner Dateiscan nicht erkennt, und protokolliert, was ein Gerät vor, während und nach einer Alarmmeldung getan hat. Läuft auf einem Laptop ein bösartiges Script, können Sie nachverfolgen, welche Dateien und Systeme betroffen waren und das Gerät vom Netz trennen.
- Automatisierte Untersuchung und Behebung: Defender für Unternehmen kann Dateien isolieren und schädliche Prozesse stoppen, ohne auf manuelles Eingreifen zu warten.
- Schwachstellenmanagement: die Konsole listet veraltete Software und bekannte Schwachstellen auf allen Geräten und priorisiert, was zuerst zu beheben ist.
- Regeln zur Reduzierung der Angriffsfläche: diese blockieren gängige Angriffsverhalten, etwa wenn ein Office‑Dokument ein Programm startet oder ein Script aus einem E‑Mail‑Anhang ausgeführt wird (funktioniert nur auf Windows).
Welche Geräte unterstützt Defender für Unternehmen?
Defender für Unternehmen unterstützt Windows, Mac, Android sowie iOS/iPadOS‑Geräte, mit bis zu fünf Geräten pro Nutzerlizenz. Alle melden an das Microsoft Defender‑Portal, wobei die Einbindung von Macs und Mobilgeräten in der Regel Intune erfordert (in Microsoft 365 Business Premium enthalten).
Die Einzel‑Lizenz von Defender für Unternehmen enthält Intune nicht, und einige Funktionen unterscheiden sich plattformabhängig. Das ist wichtig, weil das am wenigsten geschützte Gerät den Gesamtschutz des Unternehmens bestimmt: Ein Smartphone mit Firmenmail ist genauso ein Einfallstor wie ein Büro‑PC.
Welchen Schutz braucht ein kleines Unternehmen wirklich?
Ein kleines Unternehmen benötigt Sicherheitssoftware auf jedem Gerät, inklusive Macs und Mobiltelefonen; eindeutige Passwörter mit Mehrfaktor‑Authentifizierung für alle Konten; getestete Backups; und eine verantwortliche Person, die alles in Betrieb hält.
Wenn Sicherheitssoftware nicht zentral verwaltet wird, bleiben Updates aus und Warnungen unbeantwortet. Deshalb sind Produkte, die wenig Aufmerksamkeit erfordern, für Unternehmen ohne IT‑Team oft die bessere Wahl.
Gegen welche Cyberbedrohungen sollten kleine Unternehmen sich schützen?
Kleine Unternehmen sollten sich gegen Malware, Ransomware, Phishing, schädliche Websites, gestohlene Zugangsdaten, gezielte Angriffe und veraltete Software schützen. Die meisten Vorfälle kombinieren mehrere dieser Elemente, etwa eine Phishing‑Mail, die einen Keylogger installiert.

Die häufigsten Bedrohungen sind:
- Malware und schädliche Downloads: diese gelangen typischerweise über Downloads, E‑Mail‑Anhänge und USB‑Laufwerke ins System.
- Ransomware: sie verschlüsselt Dateien und fordert Lösegeld zur Entschlüsselung; oft ist sie die schadensreichste Angriffsmethode.
- Phishing: hier ist keine Malware nötig. Eine überzeugende E‑Mail, die Ihre Bank, Buchhaltungssoftware oder eine Lieferantenrechnung imitiert, bringt Mitarbeitende dazu, Passwörter auf einer gefälschten Login‑Seite einzugeben.
- Diebstahl von Zugangsdaten und Kontenkompromittierung: hat ein Angreifer ein funktionierendes Passwort für E‑Mail oder Cloud, kann Antivirus kaum noch etwas erkennen. Er kann Rechnungen einsehen, Passwörter zurücksetzen und Kunden von einer echten Firmenadresse anschreiben.
- Gezielte Angriffe: ein Angreifer kombiniert Anrufe oder E‑Mails, ein legitimes Fernwartungstool und Standardbefehle, sodass kein einzelner Schritt verdächtig wirkt. SE Labs beschreibt dieses Muster als Hauptgrund, warum Endpoint‑Produkte versagen: Sie erkennen Malware, nicht aber die gesamte Ablauffolge.
- Spyware und Keylogger: diese laufen unbemerkt im Hintergrund und zeichnen Tastatureingaben auf, inklusive Online‑Banking‑Zugängen und Kundeninformationen.
- Veraltete Software: ein Browser oder Plugin, das monatelang nicht aktualisiert wurde, kann einer bösartigen Website erlauben, Code zu installieren, ohne dass der Nutzer etwas anklickt.
- Remote‑Arbeit: hier kommen Heimrouter, private Laptops und öffentliches WLAN ins Spiel — alles potenzielle Schwachstellen.
Wie sollten Geräte, Konten und Daten geschützt werden?
Jedes Arbeitsgerät braucht Sicherheitssoftware, jedes Konto ein einzigartiges Passwort und Mehrfaktor‑Authentifizierung, und jede wichtige Datei ein getestetes Backup. In der Praxis bedeutet das:
- Ein Passwortmanager: Menschen verwenden Passwörter wieder, wenn sie sie sich merken müssen; ein wiederverwendetes Passwort kann eine Lücke bei einer fremden Website zur direkten Firmenmail‑Übernahme machen.
- Mehrfaktor‑Authentifizierung für E‑Mail‑ und Cloud‑Konten: sie blockiert die meisten Login‑Versuche, selbst wenn das Passwort bereits gestohlen wurde.
- Automatische Updates für Betriebssysteme, Browser und Geschäftssoftware: sie schließen bekannte Lücken schneller als manuelle Maßnahmen.
- Zugriffe beschränken nach Aufgaben: geben Sie jeder Person nur die Dateien und Systeme, die sie für ihre Arbeit braucht, damit ein kompromittiertes Konto nur eine Rolle trifft statt des ganzen Unternehmens.
- Regelmäßige Phishing‑Beispiele: Phishing‑E‑Mails imitieren echte Rechnungs‑Threads und Lieferantennamen; wer aktuelle Beispiele gesehen hat, erkennt sie eher.
- Backups mit einer Offline‑Kopie: Ransomware verschlüsselt jedes erreichbare Laufwerk und jeden freigegebenen Ordner, inklusive einer USB‑Festplatte, die eingesteckt bleibt. Bewahren Sie eine Kopie offline oder in der Cloud mit separatem Login und stellen Sie alle paar Monate einige Dateien wieder her, um die Integrität zu prüfen.
Wie schneidet Kaspersky Small Office Security im Vergleich zu Microsoft Defender ab?
Im neuesten kleinen Unternehmens‑Test von SE Labs übertraf Kaspersky Small Office Security die Microsoft‑Antivirus‑Engine beim Schutz. Es enthält außerdem Passwort‑, VPN‑ und Verschlüsselungswerkzeuge, die Defender für Unternehmen nicht bietet, während Defender für Unternehmen in Endpunkt‑Erkennung und für größere Teams Vorteile hat.
Was zeigten unabhängige Tests?
SE Labs testete fünf Endpunktprodukte für kleine Unternehmen zwischen April und Juni 2026. Kaspersky Small Office Security erzielte 100 % Schutzgenauigkeit und blockierte alle 25 gezielten Angriffe. Microsoft Defender Antivirus (Enterprise‑Konfiguration) erreichte 96 % und wurde bei zwei der 25 gezielten Angriffe überwunden.
Jedes Produkt wurde mit denselben 100 Bedrohungen geprüft: 75 öffentliche E‑Mail‑ und Webbedrohungen, die während des Tests live im Internet standen, und 25 gezielte Angriffe, die eine vollständige Angriffskette vom ersten Kontakt bis zum Diebstahl von Zugangsdaten nachstellten. Außerdem musste jedes Produkt 100 legitime Anwendungen und Websites passieren lassen, ohne sie zu blockieren. Alle Produkte liefen mit den vom Hersteller empfohlenen Einstellungen.
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Getestetes Produkt |
Schutzgenauigkeit |
Gezielte Angriffe geblockt |
Genauigkeit bei legitimen Anwendungen |
Gesamtgenauigkeit |
Kaspersky Small Office Security |
100 % |
25 von 25 |
100 % |
100 % |
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Sophos Endpoint Security |
98 % |
24 von 25 |
100 % |
99 % |
|||||
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Bitdefender Small Office Security |
98 % |
23 von 25 |
100 % |
99 % |
|||||
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Microsoft Defender Antivirus (Enterprise‑Konfiguration) |
96 % |
23 von 25 |
100 % |
99 % |
|||||
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Webroot SecureAnywhere Endpoint Protection |
76 % |
15 von 25 |
100 % |
91 % |
Quelle: SE Labs, Security Evaluation Test Report: Small Business Endpoint Security (Protection), April bis Juni 2026. Kaspersky, Sophos, Bitdefender und Microsoft erhielten AAA‑Auszeichnungen; Webroot erhielt AA.
Für ein kleines Unternehmen sind hier drei Schlüsselpunkte ersichtlich:
- Kaspersky, Sophos, Bitdefender und Microsoft stoppten alle öffentlichen Bedrohungen, sodass sich die führenden Produkte beim Alltags‑Malware‑Schutz weitgehend gleichwertig verhalten.
- Kaspersky Small Office Security blockierte alle 25 gezielten Angriffe, während Microsoft Defender Antivirus (Enterprise‑Konfiguration) 23 von 25 blockte.
- Alle Produkte erreichten 100 % bei legitimen Anwendungen, sodass der stärkere Schutz von Kaspersky nicht auf Kosten falsch‑positiver Meldungen ging.
Wichtig ist, dass SE Labs Microsoft Defender Antivirus in seiner Enterprise‑Konfiguration getestet hat, also die Antiviren‑Engine, die auch in Defender für Unternehmen steckt — nicht den kompletten Defender‑für‑Unternehmen‑Dienst. Die EDR‑ und die automatisierten Behebungs‑Schichten waren Teil des getesteten Produkts nicht, und sie könnten einiges von dem auffangen, was die Engine allein verpasst hat.
Wie vergleichen sich die beiden Business‑Produkte?
Kaspersky Small Office Security enthält einen Passwortmanager, VPN, Verschlüsselung und eine Konsole, die für Unternehmen ohne IT‑Personal gebaut ist. Microsoft Defender für Unternehmen enthält EDR und Schwachstellenmanagement, unterstützt bis zu 300 Nutzer und eignet sich für Kunden von Microsoft 365 Business Premium.
Hier die beiden Produkte nebeneinander, basierend auf den Ergebnissen von SE Labs und Angaben von den Produktseiten:
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Kaspersky Small Office Security |
Microsoft Defender für Unternehmen |
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Schutz ( SE Labs, Q2 2026 ) |
100 % Schutzgenauigkeit; alle 25 gezielten Angriffe blockiert |
Antiviren‑Engine getestet als Microsoft Defender Antivirus (Enterprise‑Konfiguration): 96 % Schutzgenauigkeit; 23 von 25 gezielten Angriffen blockiert |
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Abgedeckte Geräte |
Windows‑PCs, Macs, Android‑ und iOS‑Geräte sowie Windows‑Dateiserver |
Windows, Mac, Android und iOS; Serverlizenzierung separat |
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Ransomware‑Schutz |
Inklusive, mit Rücksetzen der durch Ransomware vorgenommenen Änderungen |
Inklusive über Defender Antivirus und Regeln zur Reduzierung der Angriffsfläche |
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Endpunkt‑Erkennung und ‑Reaktion |
Nicht enthalten |
Enthalten, mit automatisierten Untersuchungs‑ und Behebungsfunktionen |
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Schwachstellenmanagement |
Nicht als zentrale Konsolenfunktion enthalten |
Enthalten |
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Passwortmanager |
Enthalten |
Nicht enthalten |
|
VPN |
Enthalten |
Nicht enthalten |
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Dateiverschlüsselung |
Enthalten |
BitLocker unter Windows, verwaltet über Intune in Business Premium |
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Verwaltungskonsole |
Einzelne Webkonsole, konzipiert für Unternehmen ohne IT‑Personal |
Microsoft Defender‑Portal; Mac‑ und Mobil‑Einschreibung meist über Intune |
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Erfordert Microsoft 365 |
Nein |
Nein, aber Intune und E‑Mail‑Schutz erfordern Business Premium |
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Teamgröße |
Lizenziert für 5 bis 45 Nutzer |
Bis zu 300 Nutzer |
Kaspersky Small Office Security eignet sich womöglich besser für kleinere Teams, wenn die Prioritäten verlässlicher Schutz und minimale Verwaltung sind. Es blockierte im SE Labs‑Test jeden Angriff, inklusive der gezielten Attacken, die an Microsofts Engine vorbeigingen, und enthält Passwortmanager, VPN sowie Verschlüsselung — Funktionen, die ein Unternehmen sonst separat kaufen müsste. Es benötigt weder Microsoft 365 noch Intune, und seine Konsole ist für einen Geschäftsinhaber statt für einen Administrator gedacht.
Defender für Unternehmen ist die bessere Wahl für ein Unternehmen, das bereits Microsoft 365 Business Premium zahlt, mehr als 45 Nutzer hat und eine Person hat, die EDR‑Warnungen überprüft. Die Untersuchungswerkzeuge sind fortgeschrittener, bringen aber nur Nutzen, wenn jemand die gemeldeten Befunde aktiv bearbeitet.
Unabhängig getestet und ausgezeichnet von führenden Laboren der Branche.
Wie wählen Sie die richtige Sicherheitslösung für Ihr kleines Unternehmen?
Es gibt kein einziges bestes Antivirus für kleine Unternehmen. Die richtige Wahl hängt von den Geräten Ihres Teams, den zu schützenden Konten und Daten sowie der verfügbaren Verwaltungszeit ab.
Wie viel Sicherheitsverwaltung kann Ihr Unternehmen leisten?
Die meisten kleinen Unternehmen können ein paar Stunden im Monat aufwenden, doch wer Sicherheit betreut, hat meist noch andere Aufgaben. Eine Lösung, die dauerhaft eingesetzt, aktualisiert und überwacht bleibt, schützt besser als ein leistungsfähigeres Produkt, das regelmäßige manuelle Pflege erfordert.
IT‑Fachkräfte haben möglicherweise nicht genug Zeit, um eine Lösung mit fortlaufendem Verwaltungsaufwand zu betreuen. Warnungen können übersehen oder temporäre Ausnahmen vergessen werden, wodurch Geräte anfälliger werden.
Ein einzelnes Produkt mit einer zentralen Konsole und einem einheitlichen Verlängerungsdatum hält den Aufwand überschaubar, statt mehrere Abonnements für Antivirus, Passwortmanager, VPN und Verschlüsselung zu jonglieren.

Was sollten Sie vor der Wahl prüfen?
Überprüfen Sie, ob es jedes Gerät Ihres Teams schützt, ob es Konten und Daten ebenso wie Dateien abdeckt, ob es mit Ihrem Zeitbudget verwaltet werden kann und ob keine zusätzlichen Käufe nötig sind, um Lücken zu schließen.
Bewerten Sie:
- Schützt es vor Malware, Ransomware, Phishing und schädlichen Websites?
- Läuft es auf jedem Gerät und Betriebssystem Ihres Teams, einschließlich Macs und Mobilgeräten?
- Hilft es bei Konto‑, Mitarbeiter‑ und datenbezogenen Risiken, nicht nur bei Dateischutz?
- Wie viel Einrichtung und laufende Administration benötigt die komplette Lösung?
- Kann das Unternehmen sie realistisch mit den vorhandenen IT‑Ressourcen verwalten?
- Welche zusätzlichen Sicherheitsprodukte oder ‑dienste müssten Sie trotzdem noch kaufen?
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FAQs
Können Microsoft Defender und ein anderes Antivirus gleichzeitig laufen?
Nicht als zwei aktive Scanner. Auf einem Standard‑Windows‑PC schaltet Defender Antivirus sich ab, wenn ein anderes Antivirus installiert wird. Auf Geräten, die in Defender für Unternehmen eingeschrieben sind, wechselt es in den passiven Modus und bietet weiterhin Erkennung und Reaktion.
Brauche ich ein weiteres Antivirus, wenn ich Microsoft Defender nutze?
Nicht immer. Microsoft Defender Antivirus erkennt Malware gut. Ein zusätzliches Produkt macht Sinn, wenn Sie Konten, Passwörter und Backups in einem Abonnement abdecken möchten oder Defender für Unternehmen zu zeitaufwendig für Ihr Team ist.
Ist Microsoft Defender für Unternehmen kostenlos?
Teilweise. Microsoft Defender Antivirus ist in Windows ohne zusätzliche Kosten enthalten, sowohl auf Business‑ als auch auf Privatgeräten. Defender für Unternehmen ist ein kostenpflichtiges Abonnement, verfügbar als Einzelprodukt oder als Teil von Microsoft 365 Business Premium.
Brauchen kleine Unternehmen EDR?
Im Test von SE Labs blockierte Kaspersky Small Office Security alle 25 gezielten Angriffe, ohne auf EDR angewiesen zu sein. Unternehmen, die jedoch Untersuchungs‑ und Reaktionsfähigkeiten benötigen, sollten EDR in ihre Anforderungen einbeziehen.
