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Egal, ob Android, Mac oder Windows: Cyberkriminelle setzen raffinierte Methoden ein, um Geräte über verschiedenste Betriebssysteme hinweg anzugreifen. Deshalb ist es wichtig, dass Sie sich für eine Antiviren-Software entscheiden, die für Ihr Betriebssystem entwickelt wurde und genau auf Ihre Anforderungen zugeschnitten ist.

Zwischen den verschiedenen Antivirenprogrammen gibt es deutliche Unterschiede, weshalb Sie bei der Auswahl mehrere Faktoren beachten sollten. Denn es gibt kaum etwas Frustrierenderes, als wenn Sie gerade gemütlich im Internet surfen und Ihr Antivirenprogramm plötzlich den Computer zum Halten bringt, um Ihre Entscheidungen zu hinterfragen. Und wenn die Software tatsächlich ein Problem entdeckt, kann sie dieses Problem lösen, ohne dass Sie hierfür 20 komplizierte Schritte durchführen müssen?

Mittelmäßige Antiviren-Software ist so hilfreich wie ein Auto ohne Reifen. Wenn es um die Sicherheit Ihrer Daten geht, sind Fehler, Abstürze und stümperhafte Cybersicherheit das Letzte, was Sie brauchen. Im Folgenden finden Sie Tipps zur Auswahl der richtigen Antiviren-Software, einschließlich häufiger Fehler sowie Empfehlungen.

Nutzen Sie eine Software mit geringer Systembelastung

Antiviren-Software wird dauerhaft im Hintergrund ausgeführt und sollte deshalb eine effiziente Performance bieten. Effektive Produkte können Daten während einer Reihe verschiedener Aufgaben scannen:

  • Kopiervorgänge
  • Komprimieren und Entpacken
  • Installation/Deinstallation von Programmen
  • Programmstarts
  • Dateidownloads
  • Browsernutzung

Nicht jede Sicherheitssoftware bietet in allen Testfällen perfekte Leistung. Manche Programme sind jedoch bei bestimmten Aufgaben effizienter als andere. Entscheiden Sie sich für eine Software, die auf Ihre durchschnittlichen Anforderungen zugeschnitten ist. Greifen Sie im besten Fall auf ein Komplettpaket zurück, das Sie später an Ihre Anforderungen anpassen können, wenn sich diese ändern. Denn selbst wenn eine bestimmte Funktion derzeit uninteressant ist, heißt das nicht, dass sie das auch in Zukunft sein wird.

Wählen Sie ein Antivirenprogramm, das leicht zu verwenden ist

Eine gute Möglichkeit, sich sämtlichen Schwachstellen und Angriffen auszusetzen, ist es, eine Antiviren-Software zu kaufen und diese dann zu deaktivieren, weil sie einfach zu kompliziert ist. Noch unvorteilhafter wäre es, wenn Sie zwar ein entsprechendes Programm installieren, aber nicht die jeweiligen neuesten Updates.

Die meisten Benutzer sind keine Experten, wenn es um Cybersicherheit geht – ganz zu schweigen von den internen Komponenten und Abläufen der Antivirenprogramme sowie ihren Einstellungen. Sie brauchen kein Programm, das Firewalls einrichtet und zusätzliche Tools ausführt, die die Hälfte Ihrer Rechenleistung beanspruchen. Die richtige Lösung hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab – und davon, ob Sie auf Ihrem Gerät vertrauliche Daten, wie z. B. Patientendatensätze oder Finanzdokumente, speichern. Grundlegende Funktionen, wie Softwareupdates, Patching und Neukonfigurationen ohne Neustart, sollten automatisiert und ohne Ihr Eingreifen erfolgen. Noch besser ist ein Programm, das eine übersichtliche und intuitive Benutzeroberfläche bietet, über die Sie schnell herausfinden können, ob eine Bedrohung erkannt bzw. beseitigt wurde.

Auch der Kundensupport ist ein entscheidender Faktor, da auch dieser die Benutzerfreundlichkeit des Programms optimiert. Viele Benutzer entscheiden sich für Freeware, bei der ihnen – wenn es dann zu einem Problem kommt – kein Ansprechpartner zur Verfügung steht, der sie bei der Lösung des Problems unterstützen könnte. Selbst wenn Sie sich selbst hinreichend mit Antivirenprogrammen auskennen, können Sie mit einem kompetenten Kundensupport den Mehrwert Ihrer Software noch weiter steigern. Mit dem richtigen Ansprechpartner können Sie sich entspannt zurücklehnen – in dem Wissen, dass Ihr System optimal geschützt ist und Ihnen im Ernstfall Unterstützung geboten wird.

Ermitteln Sie die Qualität bei der Erkennung und Beseitigung von Malware

Cyberbedrohungen entwickeln sich ständig weiter. Deshalb ist es unmöglich, dass eine Antiviren-Software allein Ihren Computer vor sämtlicher Malware, Spyware oder Adware schützen kann. Manche Tools sind hierbei jedoch besser als andere. Die Bedrohungserkennung und -beseitigung der verschiedenen Produkte unterscheidet sich auch je nach Betriebssystem. Der beste Virenschutz für Macs ist nicht automatisch auch der beste Schutz für PCs. Ziehen Sie vertrauenswürdige Nachrichtenquellen und Testergebnisse angesehener Blogger zurate, um herauszufinden, welche Programme derzeit die beste Performance für Ihr Betriebssystem bieten.

Darüber hinaus sollten Sie sich für ein Programm entscheiden, welches umfassend von unabhängigen Laboren getestet und verifiziert wurde. Unternehmen wie AV-TEST, NSS Labs und AV-Comparatives führen solche Tests durch und bewerten hierbei verschiedene Anti-Malware-Tools für Windows, Mac und Android. Achten Sie auch auf die Bewertung hinsichtlich False Positives, bei denen das Antivirenprogramm harmlose Dateien fälschlicherweise als Malware erkennt. Denn Sie brauchen keine Software, die relevante Dateien entfernt.

Achten Sie bei Software mit hoher Leistung auf zusätzliche Benachrichtigungen

Manche Funktionen können der ausschlaggebende Punkt für die Entscheidung für eine andere Sicherheitssoftware sein. Es werden ständig neue Funktionen entwickelt, um neue Trends abzufangen und Benutzer vor neuer Malware zu schützen. Die meisten Unternehmen scheuen sich nicht, die Vorteile dieser neuen Funktionen lauthals anzupreisen. Zwar gestaltet sich die Erkennung der neuesten Cyberbedrohungen angesichts der schnelllebigen Sicherheitslandschaft schwierig, doch neue Funktionen wie die folgenden können Sie hierbei unterstützen:

  • Mehrstufiger Malware-Schutz, welcher die Sicherheit von URLs in der Adressleiste oder in Suchergebnissen mit einem einfachen Farbcode bewerten kann
  • proaktive Schutzfunktionen, die Bedrohungen und Anomalien erkennen
  • Firewalls und Spam-Filter
  • Sicherer Browser für finanzielle Transaktionen
  • Sichere Löschung von vertraulichen Daten, Browser-Verläufen, Kredithistorien und anderen virtuellen Spuren wie Passwörter
  • Cloud-Backups mit Verschlüsselung

Leider ist es nicht ungewöhnlich, dass Benutzer erst dann den Kauf einer Antivirenlösung in Betracht ziehen, wenn sie bereits einen Angriff vermuten. Ob Leistungseinbrüche oder verdächtige Fehler: Oftmals werden Benutzer erst aktiv, wenn der Computer nicht mehr richtig funktioniert. Wenn das bei Ihnen der Fall ist, sollten Sie dringend eine effektive Antiviren-Lösung installieren. Das richtige Programm kann Bedrohungen finden und blockieren, ohne die Leistung Ihres Computers im Geringsten zu beeinträchtigen.

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Antiviren-Software: So wählen Sie den richtigen Schutz für Ihr Android-, Mac- oder Windows-System aus

Zwischen den verschiedenen Antivirenprogrammen gibt es gravierende Unterschiede, weshalb bei der Auswahl der richtigen Lösung viele Punkte zu beachten sind. Im Folgenden finden Sie Tipps und wichtige Faktoren, die Sie beim Kauf einer Antivirenlösung beachten sollten.
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