Um eine breite Palette an Cyberverbrechen zu begehen, darunter der Diebstahl von Banking-Daten, die Generierung von Umsätzen für kostenpflichtige Telefonnummern oder die Forderung von Lösegeld, haben Cyberkriminelle Netzwerkwürmer entwickelt und verbreitet, von denen viele wahre Epidemien im Internet ausgelöst haben.

Massive Virenangriffe

Cyberkriminelle variieren ihre Methoden der Virenverbreitung je nach Ziel. Oftmals zielt der Kriminelle darauf ab, Trojaner auf möglichst vielen Computern auf der ganzen Welt zu installieren. In der Vergangenheit verfolgten unter anderem folgende Würmer dieses Konzept:

  • Mydoom
  • Bagle
  • Warezov (E-Mail-Wurm)

In einigen Fällen schränkt der Cyberkriminelle, anstatt den Computervirus unter möglichst vielen Benutzern zu verbreiten, die Anzahl der infizierten Computer absichtlich ein. So verhindert er, dass der Virus zu viel Aufmerksamkeit – auch die der Strafverfolgungsbehörden – auf sich zieht.

Um eine beschränkte Anzahl an Infektionen zu erreichen, setzt der Cyberkriminelle keinen unkontrollierten Netzwerkwurm ein. Stattdessen kann er beispielsweise eine Webseite nutzen, die er mit einem Trojaner infiziert hat. Der Kriminelle kann dann die Anzahl der Besucher überwachen und die maximale Anzahl von Computern angeben, die der Trojaner angreift.

Schutz Ihrer Geräte und Ihrer Daten

Weitere Informationen zum Schutz vor Trojanern, Würmern und Viren erhalten Sie unter folgenden Links:

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