Ein wichtiger Unterschied zwischen Computerviren und Würmern ist es, dass Viren ein aktives Host-Programm oder ein bereits infiziertes und aktives Betriebssystem erfordern, um ausgeführt zu werden, Schaden anzurichten und andere Programmdateien und Dokumente zu infizieren. Würmer hingegen sind eigenständige Schadprogramme, die sich selbst replizieren und über Computernetzwerke verbreiten können – ganz ohne menschliches Zutun.

Viren werden üblicherweise an Programmdateien oder Word-Dokumente angehängt. Oft werden sie über P2P-File-Sharing, infizierte Webseiten oder E-Mail-Anhänge verbreitet. Sobald ein Virus einen Weg in Ihr System gefunden hat, bleibt er dort, bis die infizierte Host-Datei oder das -Programm aktiviert wird. Hierdurch wird wiederum auch der Virus aktiv, sodass er ausgeführt werden und sich auf Ihrem System replizieren kann.

Würmer hingegen benötigen kein Host-Programm, um ausgeführt zu werden, sich zu replizieren und sich zu verbreiten. Sobald ein Wurm einen Weg in Ihr System gefunden hat – üblicherweise über eine Netzwerkverbindung oder eine heruntergeladene Datei –, kann er mehrere Kopien von sich selbst erstellen und sie über die Netzwerk- oder Internetverbindung verbreiten und so unzureichend geschützte Computer und Server im entsprechenden Netzwerk infizieren. Da jede erstellte Kopie des ursprünglichen Netzwerkwurms ebenfalls über die Fähigkeit der Replikation verfügt, verbreiten sich Infektionen rapide über das Internet und über Computernetzwerke.

Wie verbreiten sich Computerviren?

Die Kategorie der Viren und Würmer beinhaltet folgende Malware-Klassen:

  • Email-Worm
  • IM-Worm
  • IRC-Worm
  • Net-Worm
  • P2P-Worm
  • Viren
  • Computerwürmer
    Die meisten bekannten Computerwürmer werden auf eine der folgenden Arten verbreitet:

    • Als E-Mail-Anhang versendete Dateien
    • Per Link zu einer Web- oder FTP-Ressource
    • Per Link in einer ICQ- oder IRC-Nachricht
    • Über P2P-File-Sharing-Netzwerke (Peer-to-Peer)
    • Einige Würmer werden als Netzwerkpakete verteilt. Diese dringen direkt in den Arbeitsspeicher des Computers ein, wo der Wurmcode aktiviert wird.
  • Computerwürmer können Fehler in der Netzwerkkonfiguration ausnutzen (z. B. indem sie sich auf einen Datenträger ohne Zugriffsbeschränkungen kopieren) oder auf Lücken in Betriebssystemen und der Anwendungssicherheit zurückgreifen. Viele Würmer nutzen mehr als eine Methode, um Kopien über Netzwerke zu verbreiten.

  • Viren
    Viren lassen sich nach der Methode unterscheiden, mit der sie Computer infizieren:

    • Dateiviren
    • Boot-Sektor-Viren
    • Makroviren
    • Skriptviren
  • Jedes Programm dieser Malware-Klasse kann zusätzlich auch Funktionen eines Trojaners aufweisen.

So schützen Sie sich vor Computerviren und Würmern

Es wird empfohlen, eine Anti-Malware-Lösung auf all Ihren Geräten zu installieren, einschließlich PCs, Laptops, Macs und Smartphones. Darüber hinaus sollte die Lösung regelmäßig Updates abrufen, um auch vor neuesten Bedrohungen geschützt zu sein. Eine gute Anti-Malware-Software, wie z. B. Kaspersky Anti-Virus, erkennt und verhindert Infektionen durch Viren und Würmer auf Ihrem PC, während Kaspersky Mobile Security optimal für den Schutz von Android-Smartphones geeignet ist. Mit den Produkten von Kaspersky Lab können Sie folgende Geräte schützen:

  • Windows-PCs
  • Linux-Computer
  • Apple Macs
  • Smartphones
  • Tablets

Benötigen Sie Hilfe?
FRAGEN SIE ANNA
FRAGEN SIE ANNA
Anna: Hallo. Ich bin Anna, Ihre virtuelle Assistentin. Wie kann ich Ihnen helfen?

Thanks for helping us improve!
Please take a few moments to complete the survey below.

Anna: Hallo. Ich bin Anna, Ihre virtuelle Assistentin. Wie kann ich Ihnen helfen?

Thanks for helping us improve!
Please take a few moments to complete the survey below.