Früher wurde oft angenommen, dass Macs sicherer und weniger anfällig gegenüber den verschiedenen Online-Bedrohungen seien als PCs. Die wachsende Beliebtheit von Mac-Betriebssystemen in den vergangenen Jahren hat sie jedoch zu einem beliebten Ziel für Cyberkriminelle gemacht. Seitdem fallen auch Macs regelmäßig Viren, Malware und anderen Bedrohungen zum Opfer. In den letzten Jahren erlebten Mac-Benutzer eine endlose Flut neuer Bedrohungen, wie z. B. das Flashfake-Botnet, der Koobface-Wurm und die Mac Defender Malware. Zusätzlich zu diesen neuen Bedrohungen sind Mac-Benutzer auch den Risiken aus Phishing, Spam und nahezu allen anderen Arten von Webbedrohungen ausgesetzt.

Die Wahrheit ist: Sowohl Macs als auch PCs sind Online-Bedrohungen und Cyberangriffen gegenüber sehr anfällig. Benutzer beider Betriebssysteme müssen Schritte unternehmen, um den sofortigen Schutz ihrer Systeme zu gewährleisten. Denn die Risiken durch Malware und andere Webbedrohungen wachsen unaufhörlich an.

Welche Unterschiede bieten Mac- und Microsoft-Sicherheit?

Bis zu einem gewissen Grad hängt die Sicherheit Ihres Systems von der Mac OS X- bzw. Windows-Version ab. Für einen aussagekräftigen Vergleich eignen sich die neuesten – und vollständig gepatchten – Versionen der beiden Betriebssysteme.

Aktuell gibt es tatsächlich weniger Malware, die es auf Mac OS X abgesehen hat, als Malware für Windows. Das bedeutet jedoch nicht, dass Macs absolut sicher sind. Schätzungen zufolge wurden 700 000 Mac OS X-Benutzer vom Flashback-Trojaner getroffen. Benutzer, die davon ausgingen, sie benötigten keinen Virenschutz, weil sie einen Mac benutzten, hatten dem Angriff keinerlei Verteidigung entgegenzusetzen.

Wie schnell reagieren Hersteller?

Bei der Bewertung der Sicherheit – und der Auswirkungen, des Schadens und des Aufwands, die durch eine Infektion verursacht werden – geht es nicht nur darum, wie viele verschiedene Malware-Objekte für die jeweilige Plattform vorhanden sind. Auch die Geschwindigkeit, in der Hersteller auf Probleme reagieren, spielt eine wichtige Rolle für das Gesamterlebnis des Benutzers.

Der Patch von Apple zur Behebung der Schwachstelle, die durch Flashback ausgenutzt wurde, war erst nach fast 50 Tagen bereit für die Verteilung an Mac OS X-Benutzer – und sie stand nur Benutzern zur Verfügung, die OS X Snow Leopard oder OS X Lion nutzten. Einige Experten waren allerdings der Meinung, dass – wenn eine Schwachstelle durch Malware ausgenutzt wird und die Patch-Bereitstellung auf sich warten lässt – dies äußerst negative Auswirkungen auf das gefühlte Maß an Sicherheit und ihrer Effektivität haben kann.

Genau wie PCs: Auch Macs benötigen Internet-Sicherheitssoftware

Denn selbst wenn es weniger Schadprogramme auf Mac OS X abgesehen haben, wissen heute viele Mac-Benutzer, dass sie vorsichtiger sein müssen als früher. Genau wie PC-Benutzer es viele Jahre lang getan haben, unternehmen sie jetzt Schritte, um die Sicherheit ihrer Computer zu steigern, und installieren Anti-Malware-Produkte.

Wir verwenden Cookies, damit Ihr Erlebnis auf unseren Webseiten noch besser wird. Durch die Nutzung und Navigation dieser Webseite akzeptieren Sie dies. Ausführlichere Informationen zur Nutzung von Cookies auf dieser Webseite finden Sie, wenn Sie auf „Weitere Informationen“ klicken.

Akzeptieren und schließen