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Nach Daten-Leaks 2019: Ein Viertel der Deutschen hat persönliche Passwörter umgehend gestärkt

21. März 2019

* Datensicherheit und Datenschutz: Nutzer in Deutschland wünschen sich mehr Unterstützung durch Politik (24,9 Prozent) und Wirtschaft (33,1 Prozent)
* 39,2 Prozent glauben, private Daten zu schützen sei unmöglich

Ob Prominenter oder Durchschnittsbürger – Anfang des Jahres 2019 waren zahlreiche Nutzer von einer Reihe öffentlichkeitswirksamer Daten-Leaks betroffen, bei denen massenhaft sensible persönliche Informationen (etwa Zugangsdaten oder E-Mail-Adressen) im Internet veröffentlicht wurden [1]. Eine aktuelle Umfrage von Kaspersky Lab [2] zeigt, dass nicht nur Grünen-Chef Robert Habeck mit seinem Social-Media-Rückzug Konsequenzen nach Bekanntwerden der Leaks zog. Auch ein Viertel der deutschen Nutzer (26,8 Prozent) hat seitdem die eigenen Passwörter gestärkt.

Ebenfalls ein Viertel (25,4 Prozent) der insgesamt 2.000 befragten Deutschen gab zudem an, nun stärker als bisher darauf zu achten, welche Informationen sie im Internet posten oder einem Web-Dienst anvertrauen. Auch haben knapp 7 Prozent – wie Habeck – in der Folge mindestens einen Social-Media-Account geschlossen. Fast 23 Prozent gaben an, ihr Verhalten in puncto IT-Sicherheit und Datenschutz nicht geändert zu haben.

Datenschutz: Die Deutschen wünschen sich mehr Unterstützung durch Politik und Wirtschaft

Viele Bundesbürger (39,2 Prozent) sind darüber hinaus der Meinung, dass es praktisch unmöglich sei, persönliche Daten nicht in die digitale Öffentlichkeit gelangen zu lassen. Demnach wünscht sich auch ein Viertel (24,9 Prozent) der in Deutschland befragten Nutzer von der Politik beziehungsweise dem Gesetzgeber mehr Unterstützung, wenn es um die Themen Datensicherheit und Cyberschutz geht. Dasselbe erwartet ein Drittel (33,1 Prozent) von der Wirtschaft, um persönliche Daten besser vor Hacking schützen zu können.

„Unsere Umfrage zeigt, dass öffentlich gemachte Daten-Leaks durchaus vom Publikum wahrgenommen werden – lediglich 4,3 Prozent der Deutschen haben davon im laufenden Jahr gar nichts mitbekommen“, sagt Milos Hrncar, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. „Das ist erfreulich, insbesondere wenn die Nutzer in der Konsequenz sinnvolle IT-Sicherheitsmaßnahmen, wie etwa das Stärken der eigenen Passwörter, ergreifen.“

Kaspersky-Sicherheitstipps

Neben starken Passwörtern, die mindestens 16 Zeichen lang sein sollten [3], ist der gesunde Menschverstand eine der besten Waffen gegen Kompromittierungen. Denn es gilt, sich lieber zweimal zu überlegen, welche Daten man Dritten anvertraut

Darüber hinaus lautet die ultimative Maxime: Alle Betriebssysteme und Programme sollten regelmäßig aktualisiert sowie eine adäquate IT-Sicherheitslösung wie Kaspersky Internet Security [4] auf allen mit dem Internet verbundenen Geräten eingesetzt werden.

[1]https://www.heise.de/security/meldung/Passwort-Sammlung-mit-773-Millionen-Online-Konten-im-Netz-aufgetaucht-4279375.html und https://www.heise.de/newsticker/meldung/Politiker-und-Promi-Hack-Ehemaliges-Twitter-Konto-eines-YouTubers-missbraucht-4265608.html

[2] Die Umfrage wurde von Kaspersky Lab bei Arlington Research beauftragt. Es wurden 2.000 deutsche Internetnutzer (ausgewogen nach Geschlecht und Alter) im Februar 2019 befragt.

[3]https://www.kaspersky.de/blog/offener-brief-wir-brauchen-den-starke-dein-passwort-tag/18460/

[4]https://www.kaspersky.de/internet-security

Nützliche Links:

Über Kaspersky Lab

Kaspersky Lab ist ein global agierendes Cybersicherheitsunternehmen, das seit über 20 Jahren auf dem Markt tätig ist. Die tiefgreifende Threat Intelligence sowie Sicherheitsexpertise von Kaspersky Lab ist Basis für Next Generation Sicherheitslösungen und -Services zum Schutz von Unternehmen, kritischen Infrastrukturen, staatlichen Einrichtungen sowie Privatanwendern weltweit. Das umfassende Sicherheitsportfolio des Unternehmens beinhaltet führenden Endpoint-Schutz sowie eine Reihe spezialisierter Sicherheitslösungen und -Services zur Verteidigung vor komplexen und aufkommenden Cyberbedrohungen. Mehr als 400 Millionen Nutzer und 270.000 Unternehmenskunden werden von den Technologien von Kaspersky Lab geschützt.

Weitere Informationen zu Kaspersky Lab finden Sie unter http://www.kaspersky.com/de/. Kurzinformationen erhalten Sie zudem über www.twitter.com/Kaspersky_DACH und www.facebook.com/Kaspersky.Lab.DACH. Aktuelles zu Viren, Spyware, Spam sowie Informationen zu weiteren IT-Sicherheitsproblemen und -Trends sind unter https://de.securelist.com/ und auf dem Kaspersky-Blog auf http://blog.kaspersky.de/ abrufbar.

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florian.schafroth@berkeleypr.com
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