72 Prozent der Gen Z in Deutschland setzen auf das Smartphone, aber nur 16 Prozent nutzen Sicherheitslösung
Die Generation Z lebt digital – doch ihr Cyberschutz hält mit ihrem Online-Alltag nicht Schritt, wie eine aktuelle Kaspersky-Umfrage zeigt [1]. Zwar verbringen 58 Prozent der Gen Z in Deutschland mehr Zeit online als offline, doch während Fotos, Passwörter und Zugangsdaten selbstverständlich jederzeit auf dem Smartphone griffbereit sind, bleibt der digitale Schutz häufig zurück: Denn nur 16 Prozent nutzen Antivirensoftware auf ihrem Smartphone, lediglich 24 Prozent sichern wichtige Daten regelmäßig. Dabei haben 85 Prozent bereits Erfahrungen mit Cyberbedrohungen gemacht. Ein ähnliches Bild der Gen Z zeigt sich im internationalen Vergleich.
Die zwischen 1995 und 2010 Geborenen, die sogenannte Gen Z, lebt eher online als offline. So zeigt die aktuelle Kaspersky-Umfrage, dass diese Generation in Deutschland, und auch weltweit, einen größeren Teil ihres Alltags online als jede andere befragte Generation verbringt (58 Prozent; international: 57 Prozent). Dabei spielt das Smartphone für sie eine zentrale Rolle; es ist für 72 Prozent das wichtigste Gerät zur regelmäßigen Internetnutzung (international: 67 Prozent).
Da diese Generation mit dem Internet groß geworden ist und viel online ist, schreibt sie sich ein gewisses Selbstvertrauen zu. 49 Prozent der Gen-Z-Befragten in Deutschland fühlen sich beim Erkunden neuer Websites und Online-Tools sicher (international: 59 Prozent). Gleichzeitig schätzen 35 Prozent die eigenen Kenntnisse und Schutzkompetenzen gegenüber digitalen Bedrohungen als fortgeschritten ein (international: 28 Prozent). Allerdings zeigt sich im realen Verhalten eine gewisse Diskrepanz. Denn nur 16 Prozent nutzen Antivirensoftware auf ihrem Smartphone (international: 27 Prozent) und nur 24 Prozent sichern wichtige Daten regelmäßig (international: 28 Prozent).
Das Ergreifen dieser und weiterer Sicherheitsmaßnahmen wäre jedoch sinnvoll, da sich der Großteil der Gen Z (85 Prozent; international: 52 Prozent) bereits mit diversen Cyberbedrohungen konfrontiert sah. So wurde bei acht Prozent bereits das eigene Social-Media-Konto gehackt (international: 17 Prozent) sowie acht Prozent verloren schon einmal ihren Zugang zu einem Gaming-Konto (international: 12 Prozent).
Hälfte speichert Passwörter und Zugangsdaten trotzdem
Die Studie zeigt außerdem, wie viele sensible Informationen die Gen Z auf dem Smartphone speichert. 57 Prozent der Gen-Z in Deutschland haben dort persönliche Fotos oder Videos, 50 Prozent Passwörter oder Zugangsdaten gespeichert. Bei persönlichen Dokumenten und Zugangsdaten liegt die Gen Z damit deutlich vor anderen Generationen in Deutschland. International speichern jeweils 38 Prozent Fotos und persönliche Dokumente sowie 30 Prozent Passwörter und Zugangsdaten auf ihren Smartphones. Die Risiken nicht geschützter Daten können über den Verlust eines einzelnen Geräts hinaus reichen. Ein kompromittiertes Smartphone kann Angreifern Zugang zu persönlichen Fotos, Ausweisdokumenten, E-Mail-Konten, Social-Media-Profilen, Finanzdiensten und weiteren Bereichen des digitalen Lebens verschaffen.
„Die Gen Z ist online aufgewachsen, daher wirken digitale Dienste für sie oft intuitiv und vertraut“, sagt Irina Ermilova, Vice President Consumer Product Management bei Kaspersky. „Vertrautheit darf jedoch nicht mit Sicherheitskompetenz verwechselt werden. Apps, Plattformen und Geräte souverän zu bedienen, bedeutet nicht automatisch, Betrugsversuche zu erkennen, Passwörter sicher zu verwalten oder persönliche Daten zu schützen. Sicherheitslösungen und ein ausgeprägtes Sicherheitsbewusstsein müssen ebenso wie Messaging, Gaming oder soziale Medien zum Alltag gehören.“
Kaspersky-Tipps zum Schutz vor Cyberbedrohungen
- Bei verdächtigen Anrufen und Nachrichten keine persönlichen Informationen preisgeben. Nutzer sollten unbekannte Nummern prüfen, verdächtige Kontakte blockieren und angebliche Absender über offizielle Kommunikationswege kontaktieren. Tools zur Erkennung von Spam- und Betrugsanrufen können dabei zusätzlich unterstützen.
- Öffentliche WLAN-Netze nur mit zusätzlichem Schutz wie Kaspersky VPN [2] nutzen. Ein vertrauenswürdiges VPN verschlüsselt den Internetverkehr und kann verhindern, dass übertragene Daten in Cafés, Flughäfen, Universitäten oder anderen öffentlich zugänglichen Netzwerken mitgelesen werden.
- Alle Geräte mit einer umfassenden Sicherheitslösung wie Kaspersky Premium [3] schützen, die Schadsoftware, Phishing und andere Online-Bedrohungen erkennen und blockieren kann.
- Für jedes Konto ein starkes und einzigartiges Passwort verwenden. Ein Passwortmanager wie Kaspersky Password Manager [4] kann sichere Passwörter erstellen, verschlüsselt speichern und bei der Anmeldung bereitstellen.
- Das Erkennen digitaler Betrugsmaschen regelmäßig trainieren. Interaktive Lernangebote wie das Kaspersky-Online-Spiel „Case 404“ [5] können dabei helfen, Phishing, gefälschte Nachrichten und Versuche zur Kontoübernahme frühzeitig zu erkennen.
[1] Die Umfrage wurde im März 2026 vom Kaspersky Market Research Center durchgeführt. Insgesamt nahmen 7.200 Personen aus 18 Ländern teil; 400 der Befragten stammen aus Deutschland.
[2] https://www.kaspersky.de/vpn-secure-connection
[4] https://www.kaspersky.de/password-manager
[5] https://case404.kaspersky.com/
Nützliche Links:
- Kaspersky Premium: https://kas.pr/re3t
- Kaspersky VPN: https://www.kaspersky.de/vpn-secure-connection
- Kaspersky Password Manager: https://www.kaspersky.de/password-manager
- Kaspersky-Online-Spiel “Case 404”: https://case404.kaspersky.com/