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56 Prozent von Online-Betrug betroffen

29. Juni 2026

In Deutschland lag der Anteil bei 39 Prozent

Im vergangenen Jahr war mehr als die Hälfte (56 Prozent) der Internetnutzer weltweit von Betrug betroffen; in Deutschland lag dieser Anteil bei 39 Prozent. 45 Prozent waren zudem von gehackten Social-Media-Konten, Datenlecks und Malware-Infektionen betroffen (28 Prozent in Deutschland). Diese Ergebnisse gehen aus einer aktuellen Kaspersky-Umfrage hervor [1].

Die Betrugslandschaft entwickelt sich rasant weiter; Angriffe werden immer ausgefeilter und zielgerichteter sowie zunehmend durch KI unterstützt. Nutzer können bei nahezu jeder Art von Online-Interaktion auf Betrugsversuche treffen: E-Mails, Messenger, soziale Medien, Online-Shops oder Apps. Allein im ersten Quartal 2026 blockierten die Anti-Phishing-Technologien von Kaspersky über 140 Millionen Phishing- und Betrugsversuche.

Laut einer aktuellen Kaspersky-Umfrage war mehr als die Hälfte der Nutzer (56 Prozent) weltweit und 39 Prozent in Deutschland im vergangenen Jahr von Online-Betrug betroffen. Global berichteten 45 Prozent zudem von Angriffen auf ihre Geräte, Konten oder Daten – darunter unter anderem Hacking von Social-Media-Konten, Datenlecks und Malware-Infektionen; in Deutschland gaben dies 28 Prozent der Befragten an.

Die Kaspersky-Experten betonen, dass sich Online-Betrug zunehmend verbreitet, da fast jeder neue Trend oder jedes globale Ereignis Betrügern schnell als Angriffsfläche dient. So entdeckten im März dieses Jahres die Anti-Phishing-Technologien von Kaspersky einen Anstieg betrügerischer Aktivitäten im Zusammenhang mit der Fußball-Weltmeisterschaft 2026. Sie deckten Fake-Angebote auf, die offizielle Turnierwebseiten imitierten oder das Ereignis ausnutzten, um Anwender zu unsicheren Interaktionen zu verleiten.

Betrugskampagnen können heutzutage auch durch gestohlene personenbezogene Daten, Malware wie Infostealer, kompromittierte Konten und andere Online-Risiken erleichtert werden. Cyberkriminelle nutzen diese Informationen, um Nachrichten zu verfassen, sich als vertrauenswürdige Kontakte auszugeben oder ihre Betrugsversuche überzeugender zu gestalten.

KI-basierte Schutztechnologien erkennen, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt

Um der sich entwickelnden Bedrohungslage einen Schritt voraus zu sein und seine Nutzer umfassend zu schützen, entwickelt Kaspersky seine Produkte kontinuierlich weiter. Kaspersky Premium [2] schützt Anwender vor zahlreichen digitalen Bedrohungen und reduziert die damit verbundenen Risiken auf allen Geräten, einschließlich Smartphones. Die Schutztechnologien sind auf die jeweilige Plattform zugeschnitten und werden durch KI- und ML-basierte Erkennung verstärkt. Dazu gehören die Tools Data Leak Checker und Identity Checker, die Nutzer vor der potenziellen Offenlegung persönlicher Daten warnen. Der Kaspersky Password Manager [3] generiert, speichert und verwaltet zudem sichere und einzigartige Zugangsdaten, während verhaltensbasierte Schutztechnologien wie System Watcher mithilfe von App-Verhaltensüberwachung und Mustererkennung Anzeichen von Missbrauch oder schädlichen Aktivitäten in Echtzeit erkennen.

In den Kaspersky-Apps für Windows und macOS sind diese Funktionen jetzt in einem eigenen, KI-gestützten Betrugsschutz-Bereich zusammengefasst. Dadurch sind sie für Nutzer leichter zu finden und zu verstehen, während sie in mobilen Apps weiterhin im Hintergrund aktiv sind.

„KI-gestützter Betrug ist die neue Realität und betrifft alle digitalen Bereiche – von gefälschten Ticketseiten bis hin zu Betrügern, die sich in Messengern als Freunde ausgeben“, so Marina Titova, Vice President Consumer Business bei Kaspersky. „Er kann selbst versierte Nutzer täuschen. Sich allein auf die Fähigkeit zu verlassen, Betrug zu erkennen, reicht nicht aus. Deshalb haben wir eine fortschrittliche KI-Erkennung direkt in unsere Produkte integriert. Unsere Technologie erkennt, was dem menschlichen Auge verborgen bleibt, und schützt Nutzer in Echtzeit.“

Neue KI-Kennzeichnungen weisen auf die Funktionen hin, die umfassenden Schutz vor verschiedenen Online-Bedrohungen bieten. Windows- und macOS-Nutzer sehen so auf einen Blick, wie die Lösung ihre digitalen Aktivitäten schützt.

 

[1] Die Studie wurde im März 2026 vom Marktforschungszentrum von Kaspersky durchgeführt. 7200 Befragte aus 18 Ländern (Brasilien, China, Kolumbien, Ägypten, Frankreich, Deutschland, Indien, Indonesien, Italien, Malaysia, Mexiko, Russland, Saudi-Arabien, Spanien, Südafrika, Thailand, Türkei, Vietnam) nahmen an der Umfrage teil.

[2] https://kas.pr/re3t

[3] https://www.kaspersky.de/password-manager

 

Nützliche Links:

 

56 Prozent von Online-Betrug betroffen

In Deutschland lag der Anteil bei 39 Prozent
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Kaspersky wurde in unabhängigen Tests ausgezeichnet und wird von Millionen von Menschen weltweit sowie fast 200.000 Unternehmen als vertrauenswürdig eingestuft. Kaspersky hilft dabei, Bedrohungen früher zu erkennen, schneller zu reagieren und mit größerer Sicherheit und Freiheit zu arbeiten, und schützt so, was für unsere Kunden am wichtigsten ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kaspersky.de.

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