In der modernen und globalen Arbeitswelt von heute nehmen immer mehr Arbeitnehmer die Möglichkeit zur Fernarbeit wahr. Auch Unternehmen vermeiden erheblichen Mehraufwand, indem sie statt auf große, mit Schreibtischen gefüllte Büros, auf Videokonferenzen und schnelles Filesharing setzen. Auch der Einzelhandel und die Nahrungsmittelindustrie haben bereits erkannt, dass POS-Systeme ihre Effektivität durch das Internet steigern. Die Zeiten haben sich geändert.

Viele erfolgreiche Unternehmen arbeiten heute mit sogenannten Endpunktgeräten, die sich als Teilnehmer in den Unternehmensnetzwerken befinden. Diese Geräte erlauben das nahtlose Zusammenarbeiten von einer Vielzahl an Arbeitnehmern und Partnern, vollkommen unabhängig von deren geografischen Standorten. Die Arbeitsprozesse beschleunigen sich, während die Daten organisiert und verfügbar bleiben.

In einigen Fällen leider zu verfügbar. Unabhängig von der Größe eines Unternehmens ist es ein wichtiges Anliegen des Unternehmers, in solch stetig wachsenden Netzwerken auch weiterhin für ausreichend Schutz zu sorgen. Es ist daher notwendig, sich nicht nur mit den potentiell von Endpunktgeräten ausgehenden Bedrohungen vertraut zu machen, sondern auch mit den Maßnahmen, die Ihre Unternehmenswerte davor schützen können.

Was sind Endpunktgeräte?

Vor einigen Jahren standen in Unternehmensbüros noch klobige Desktop-PCs, doch heute stellt sich das schon anders dar: Unternehmen nutzen stattdessen eine Vielzahl an Endpunktgeräten, von denen nicht wenige mobil nutzbar sind. Der Begriff „Endpunktgeräte“ beschreibt alle internetfähigen Geräte, die mit Computer-ähnlichen Hardware an einem Netzwerk teilnehmen.

Beispiele dafür sind:

  • Desktop PCs
  • Laptops
  • Tablets
  • Smartphones
  • Drucker
  • Point-of-Sales-Terminals (POS)

Wenn Sie ein Gerät mit Ihrem Netzwerk verbinden, wird es zu einem Endpunktgerät, dass ein Teil Ihrer effizienten Unternehmenstechnologie ist.

Eine der Herausforderungen von Endpunktgeräten ist, dass sich manche von Ihnen mit vielen verschiedenen Netzwerken verbinden können – und dies auch regelmäßig tun. Damit öffnen sich diese Geräte einer Vielzahl an Möglichkeiten für Hacker, mit Hilfe unternehmensfremder Netzwerke, Informationen zu stellen. Ein gängiges Beispiel stellen Laptops, Smartphones und Tablets dar: Angestellten ist es möglich, diese Geräte auch außerhalb des Büros mit den teils ungesicherten Netzwerken in Cafés oder Hotels zu verbinden. Dieses Verhalten erhöht die Angriffsfläche, wenn es darum geht, dass Hacker sensible Informationen stehlen können, auf die über das Gerät zugegriffen werden kann.

Cyberangriff Made for Mobile

Eine Inventarisierung all Ihrer Endpunktgeräte ist ein erster wichtiger Schritt. Das gibt Ihnen einen Überblick über das Potential eines möglichen Cyberangriffs, der darauf abzielen kann, die für Ihr Business wertvollen finanziellen oder privaten Informationen zu stehlen. Fakt ist, dass Endpunktgeräte heutzutage den ersten Anlaufpunkt für Hacker darstellen, auf denen sie nach ausnutzbaren Schwachstellen suchen.

Denken Sie mal nach: Auf welche Informationen hat Ihr Bürodrucker Zugriff? Auf all Ihre Dateien, so dass Sie sofort alles Mögliche auf Knopfdruck ausdrucken könnten? Auch all die Smartphones, die Ihre Angestellten benutzen, enthalten sensible Daten oder haben Zugriff auf diese. Oftmals erkennen IT-Profis und Unternehmer das Risiko nicht, dass sich beim Teilen von Informationen auftut.

Die Schwachstellen verstehen

Warum sind Endpunktgeräte, wie VoIP-Telefone, Scanner und „smarte“ Stromzähler, so verwundbar? Um das zu verstehen, versetzen Sie sich in die Rolle eines Hackers, der einen möglichst leichten Zugang zu sensiblen Daten sucht: Je größer die Verbreitung von Endpunktgeräten, desto mehr potentielle Schwachstellen, desto einfacher wird es Informationen zu stehlen.

Das ist auch ein Teil des Grundes, warum Android-Smartphones einem größeren Risiko ausgesetzt sind, als IPhones. Es gibt mehr von Ihnen und das macht sie für Hacker attraktiver. Letztlich gilt: Je mehr Smartphones, Laptops und andere Endpunktgeräte ein Unternehmen in sein Netzwerk einbindet, umso wahrscheinlicher wird es, dass Hacker genau dort nach Schwachstellen suchen werden. Wenn Sie kein Cybersecurity-Konzept besitzen, das Endpunktschutz einschließt, werden Hacker eine Schwachstelle finden.

Erstellen Sie ein Schutzkonzept

Damit ein komplexes Cybersecurity-Konzept erfolgreich funktioniert, muss es umfassend alle Aspekte Ihres Unternehmens abdecken. Als ein Teilkonzept hilft Ihnen Endpunktschutz dabei, Maßnahmen zu entwickeln, die Ihr Unternehmen an jedem Endpunkt schützen. Berücksichtigen Sie bei der Planung etwaige vorhandene Schwachstellen: Verbinden sich Ihre Unternehmens-Smartphones schon über ein VPN-Netzwerk mit der Firma? Verfügen Sie bereits über Methoden, die Ihre Geräte automatisch aktualisieren, wenn ein Update Ihrer verwendeten Cybersecurity-Lösung veröffentlicht wird?

Rechtzeitige und vorrausschauende Planung und Umsetzung belohnt Sie mit dem guten Gewissen, das Risiko eines Angriffs für all Ihre Unternehmensstrukturen verringert zu haben.

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