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Cyberangriffe auf den Mittelstand: Kunden- und strategische Unternehmensdaten besonders häufig betroffen

9. September 2026

Cyberkriminelle zielen am häufigsten auf personenbezogene Kundendaten (28 Prozent) und Informationen zur Geschäftsstrategie (26 Prozent)

Breit angelegte Malware-Angriffe und Angriffe unter Einsatz legitimer Administrator-Tools verursachten in den vergangenen zwölf Monaten bei kleinen und mittleren Unternehmen in Europa mit jeweils 10 Prozent am häufigsten schwerwiegende Cybervorfälle. Angreifer zielten unter anderem auf personenbezogene Kundendaten (28 Prozent) und Informationen zur Geschäftsstrategie (26 Prozent). Die Folgen reichten von personellen Auswirkungen (24 Prozent) über den Verlust der Kontrolle über die eigene IT (20 Prozent) bis hin zum Diebstahl personenbezogener Daten (19 Prozent). Diese Ergebnisse gehen aus einer aktuellen Kaspersky-Umfrage hervor [1].

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) geraten laut einer aktuellen Kaspersky-Studie zunehmend ins Visier von Cyberkriminellen. So waren 90 Prozent der KMU in Europa im vergangenen Jahr von mindestens einem Cybersicherheitsvorfall betroffen.

Demnach wurden Malware sowie Angriffe unter Einsatz legitimer Administrator-Tools mit jeweils 10 Prozent am häufigsten als schwerwiegendste Cybervorfälle der vergangenen zwölf Monate genannt. Phishing und die Ausnutzung von Schwachstellen im Zusammenhang mit KI folgten mit jeweils 8 Prozent. Am häufigsten waren personenbezogene Kundendaten betroffen (28 Prozent), gefolgt von Informationen zur Geschäftsstrategie des Unternehmens (26 Prozent) sowie sensiblen Daten wie Finanzzugangsdaten oder rechtliche Dokumente (25 Prozent).

Die Folgen dieser schwerwiegenden Cybervorfälle waren vielfältig, darunter:

  • Personelle Auswirkungen, etwa notwendige Neueinstellungen oder Entlassungen (24 Prozent);
  • Verlorene Kontrolle über die eigene IT-Infrastruktur oder IoT-Geräte (20 Prozent);
  • Vorübergehende Ausfälle kundenbezogener Dienste, finanzielle Verluste oder Diebstahl personenbezogener Kundendaten (19 Prozent).

Besonders häufig trafen die Angriffe jene Teams, die für den Schutz und Betrieb von Systemen verantwortlich sind. So war bei 53 Prozent der schwerwiegendsten Vorfälle die IT-Sicherheitsabteilung und bei 47 Prozent die IT-Abteilung betroffen. Buchhaltung und Finanzen folgten mit 26 Prozent.

Angesichts der umfassenden Folgen reagierten die mittelständischen Unternehmen mit zusätzlichen technischen und organisatorischen Sicherheitsmaßnahmen. Drei von zehn der befragten Unternehmen (30 Prozent) installierten oder aktualisierten Sicherheitslösungen auf geschäftlich genutzten Geräten ihrer Mitarbeitenden. Ein Viertel (25 Prozent) führte neue Passwortrichtlinien ein oder aktualisierte bestehende Vorgaben. Weitere 24 Prozent etablierten regelmäßige Schwachstellen-Scans.

„Cybervorfälle können kleine und mittlere Unternehmen weitaus härter treffen als die öffentlich gewordenen Datenlecks bekannter Konzerne; für Unternehmen mit begrenzten Ressourcen kann jeder Vorfall die Existenz bedrohen“, so Ilya Markelov, Head of Unified Platform Product Line bei Kaspersky. „KMU stehen vielfältigen und zunehmend intensiven Bedrohungen gegenüber – bei begrenzten Ressourcen und zugleich individuellen Wachstumszielen. Sie benötigen daher skalierbaren Schutz, der auf ihre Anforderungen zugeschnitten ist. Kaspersky Next Optimum ermöglicht KMU professionelle und flexible Cybersicherheit, damit sie relevante Risikobereiche besser absichern und ihren Schutz bei Bedarf erweitern können, ohne ihre bestehende IT-Infrastruktur neu aufzusetzen.“

Kaspersky-Empfehlungen für mittelständische Unternehmen

  • Strenge Zugriffsregeln für alle Unternehmensressourcen und Cloud-Dienste etablieren und sicherstellen, dass Berechtigungen beim Ausscheiden von Mitarbeitenden umgehend durch die IT entzogen werden.
  • Automatisierte Backups in die täglichen Abläufe integrieren, um kritische Unternehmensdaten bei Notfällen oder Ransomware-Angriffen zu schützen.
  • Cybersecurity-Richtlinien möglichst einfach und verständlich gestalten und klare Vorgaben etwa zum sicheren Surfen und zur Passwort-Hygiene vermitteln.
  • Die Installation und Nutzung neuer Software grundsätzlich von der IT freigeben lassen, um Risiken durch nicht autorisierte oder unsichere Anwendungen zu reduzieren.
  • Mitarbeitende regelmäßig – zum Beispiel über Kaspersky Automated Security Awareness Platform [2] – darin schulen, aktuelle Bedrohungen wie Phishing, Deepfakes oder Vishing zu erkennen und angemessen darauf zu reagieren.
  • Cybersicherheitslösungen auswählen, die zu Budget, Unternehmensgröße und branchenspezifischen Anforderungen passen und zugleich effizient, vielseitig, nutzerfreundlich und skalierbar sind. Kleinstunternehmen mit weniger als 50 Mitarbeitenden können mit Kaspersky Small Office Security [3] Schutz vor fortschrittlichen Bedrohungen wie Malware und Ransomware sowie Funktionen für Passwortmanagement, Datensicherung und Security-Awareness-Schulungen kombinieren. Für Unternehmen mit höherem internen IT-Reifegrad eignet sich Kaspersky Next Optimum [4], das Echtzeitschutz, Bedrohungstransparenz sowie erweiterte Erkennungs- und Reaktionsmöglichkeiten bietet. Unternehmen, die zusätzliche Sicherheitsexpertise benötigen, ohne ihr internes Team auszubauen, können mit Managed Services wie Kaspersky Next MXDR Optimum [5] XDR-Funktionen mit kontinuierlichem Monitoring durch Experten ergänzen. Professionelle Unterstützung bei der Analyse und Reaktion kann dabei helfen, komplexe oder schwer einzuschätzende Sicherheitsvorfälle schneller zu bewerten und abzuwehren.
  • E-Mail-Kommunikation gegen Bedrohungen wie Phishing, Business Email Compromise und Rechnungsbetrug absichern. Mit Kaspersky Security for Mail Server [6] kann der E-Mail-Schutz sowohl auf Postfach- als auch auf Gateway-Ebene umgesetzt werden. Durch die Kombination aus Machine Learning und globaler Threat Intelligence können unterschiedliche und sich weiterentwickelnde E-Mail-Bedrohungen erkannt und abgewehrt werden.

 

[1] Weltweit wurden 1.800 Interviews in 18 Ländern durchgeführt; in Europa wurden Beschäftigte in Frankreich, Deutschland, Italien und Spanien befragt.

[2] https://www.kaspersky.de/small-to-medium-business-security/security-awareness-platform

[3] https://www.kaspersky.de/small-business-security/small-office-security

[4] https://www.kaspersky.de/next-edr-optimum

[5] https://www.kaspersky.de/next-mxdr-optimum

[6] https://www.kaspersky.de/enterprise-security/mail-server-security

 

Nützliche Links:

 

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Über Kaspersky

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Kaspersky sorgt für Cybersecurity True to Business und konzentriert sich auf die Bereitstellung klarer Ergebnisse, den Schutz des Umsatzes, Reduzierung der Arbeitsbelastung und Vermeidung von Ausfallzeiten. Kasperskys umfassendes Know-how im Bereich Threat Intelligence und Sicherheit fließt ständig in innovative Lösungen und Dienste für Unternehmen jeder Größe ein, von kleinen bis hin zu Großunternehmen, die bewährte KI-gesteuerte Schutztechnologien mit einfacher Verwaltung und fachkundigem Support kombinieren.

Kaspersky wurde in unabhängigen Tests ausgezeichnet und wird von Millionen von Menschen weltweit sowie fast 200.000 Unternehmen als vertrauenswürdig eingestuft. Kaspersky hilft dabei, Bedrohungen früher zu erkennen, schneller zu reagieren und mit größerer Sicherheit und Freiheit zu arbeiten, und schützt so, was für unsere Kunden am wichtigsten ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kaspersky.de.

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