Benötigen Sie Hilfe?
FRAGEN SIE ANNA
FRAGEN SIE ANNA
Anna: Hallo. Ich bin Anna, Ihre virtuelle Assistentin. Wie kann ich Ihnen helfen?

Thanks for helping us improve!
Please take a few moments to complete the survey below.

Thanks for helping us improve!
Please take a few moments to complete the survey below.

Das Internet ist gerade für Kinder und Teenager oft ein unsicherer Ort. Von Sexualstraftätern bis hin zu Social-Media-Posts, die sie ein Leben lang verfolgen können: Die Gefahren sind beängstigend. Kinder können auch unabsichtlich ihre Familien Online-Gefahren aussetzen, beispielsweise indem sie versehentlich Malware herunterladen, die Cyberkriminellen Zugriff auf das Bankkonto oder andere vertrauliche Informationen ihrer Eltern gewährt. Der Schutz Ihrer Kinder im Internet dreht sich im Kern um das Sicherheitsbewusstsein: Kinder müssen wissen, welche Gefahren im Internet lauern und wie sie sich davor schützen. Sicherheitssoftware kann Sie zwar vor vielen Gefahren schützen, aber die wichtigste Sicherheitsmaßnahme ist die Kommunikation mit Ihrem Kind.

Im Folgenden finden Sie die sieben größten Online-Risiken für Kinder:

  1. Cybermobbing

    Laut Internetsafety101.org haben 90 Prozent der Teenager in Social Media bereits Mobbing erlebt, aber ignoriert. Ein Drittel der Jugendlichen wurde bereits selbst zum Opfer von Mobbing. Social Media und Online-Spiele sind die Spielplätze von heute – dementsprechend hat sich auch das Mobbing online verlagert. So werden Kinder beispielsweise in sozialen Netzwerken gehänselt. Oder ihr Spielcharakter wird in Online-Spielen permanent angegriffen, um das Spiel von einem fantasievollen Abenteuer in eine erniedrigende Tortur zu verwandeln.

    Die beste Grundlage für den Schutz Ihrer Kinder vor Cybermobbing ist es, mit ihnen darüber zu sprechen, was in ihren Leben vor sich geht und wie man sich gegen Mobber behauptet.

  2. Sexualstraftäter

    Sexual- und andere Straftäter können Kinder online stalken, ihre Naivität und ihr Vertrauen ausnutzen und sie sogar zu sehr gefährlichen persönlichen Treffen locken. Diese Straftäter lauern in sozialen Netzwerken und auf Spieleseiten, die sich an Kinder richten (dieselben virtuellen Spielplätze, auf denen auch Cybermobbing herrscht). Hier können sie nicht nur die Naivität der Kinder, sondern auch ihre Vorstellungskraft ausnutzen. Sich als jemand anderes auszugeben, ist Teil von Online-Spielen und anderer -Interaktionen, aber Kriminelle können hierdurch das Vertrauen der Kinder gewinnen.

    Das FBI bietet Empfehlungen zum Schutz Ihrer Kinder vor Straftätern und anderen Online-Risiken. Der beste Schutz ist und bleibt jedoch die Kommunikation mit Ihrem Kind, um herauszufinden, was gerade in ihren Leben vor sich geht.

  3. Preisgabe privater Informationen

    Kinder verstehen soziale Grenzen noch nicht. Deshalb posten sie möglicherweise private Informationen online, die nicht öffentlich verfügbar sein sollten – beispielsweise in ihren Social-Media-Profilen. Diese Informationen können von Bildern peinlicher Momente bis zu ihrer Anschrift reichen.

    Wenn Ihre Kinder solche Informationen öffentlich posten, können auch Sie das sehen. In diesem Fall sollten Sie sie daran erinnern, dass alles, was Sie sehen können, auch der Rest der Welt sehen kann. Sie sollten Ihren Kindern zwar nicht hinterherspionieren, aber über die Grenzen der Öffentlichkeit sprechen.

  4. Phishing

    Als Phishing bezeichnen Experten der Cybersicherheit den Einsatz von E-Mails, die den Empfänger davon überzeugen, auf einen schädlichen Link zu klicken oder einen infizierten Anhang zu öffnen. Hierzu werden häufig persönliche Texte verwendet, z. B. „Hey, dachte, das könnte dir gefallen!“. Wenn für das Phishing statt E-Mails Textnachrichten eingesetzt werden, nennt sich das Smishing.

    Phishing-E-Mails und Smishing-SMS können überall auftauchen, aber die Cyberkriminellen, die sie erstellen, behalten Seiten im Auge, die bei Kindern beliebt sind, und sammeln dort für ihre Angriffe Informationen wie E-Mail-Adressen und die Namen der Freunde. Bringen Sie Ihren Kindern bei, E-Mails oder SMS von Fremden nicht zu öffnen und auch bei Nachrichten vorsichtig zu sein, die angeblich von ihren Freunden stammen, aber keinen persönlichen Text enthalten.

  5. Betrugsmaschen

    Kinder fallen wahrscheinlich nicht auf den armen nigerianischen Prinzen herein, der ihnen Millionen von Dollar anbietet. Sie fallen aber möglicherweise auf Betrugsmaschen herein, bei denen ihnen Dinge angeboten werden, die sie wollen z. B. kostenloser Zugang zu Online-Spielen. Junge Menschen sind einfache Opfer für Betrugsmaschen, da sie noch nicht gelernt haben, misstrauisch zu sein. Wie bei Phishing können Cyberkriminelle bei Kindern beliebte Seiten nutzen, um potenzielle Opfer zu finden, und bieten ihnen dann Gegenleistungen für die gewünschten Informationen, wie z. B. die Kreditkartendaten der Eltern.

    Der beste Schutz vor Betrugsversuchen für Jung und Alt ist es, Folgendes zu verinnerlichen: Wenn etwas zu schön ist, um wahr zu sein, dann ist es wahrscheinlich nicht wahr. Lehren Sie Ihren Kindern, bei Online-Angeboten, die zu viel versprechen, misstrauisch zu sein.

  6. Malware

    Bei Malware handelt es sich um Computersoftware, die ohne Wissen oder Zustimmung des Opfers auf dessen Computer installiert wird und dort schädliche Aktionen durchführt. Hierzu zählt der Diebstahl privater Informationen von Ihrem Computer oder die Übernahme des PCs zum Einsatz in einem Botnet, wodurch die Systemleistung deutlich beeinträchtigt wird. Cyberkriminelle überzeugen Opfer oft davon, Malware herunterzuladen. Eine Methode, die hierbei zum Einsatz kommt, ist Phishing. Es gibt jedoch noch weitere, die besonders bei Kindern erfolgreich sein können, wie z. B. Downloads angeblicher Spiele.

    Wie schon bei den Betrugsmaschen ist die Kommunikation mit Ihren Kindern der beste Schutz. Aber auch Antiviren-Software und zugehörige Schutzmaßnahmen können den Computer Ihres Kindes vor Malware schützen. Darüber hinaus stehen auch Produkte für Internetsicherheit zur Verfügung, die Kindersicherungen enthalten, mit denen Sie ein sicheres Rahmenwerk für die Online-Aktivitäten Ihrer Kinder schaffen können.

  7. Posts, die Kinder ein Leben lang verfolgen

    Im Internet gibt es leider keine Löschen-Taste. Alles, was Ihr Kind online postet, lässt sich nahezu unmöglich wieder entfernen. Aber gerade Teenager denken nicht darüber nach, wie ihr künftiger Chef – oder vielleicht sogar der bzw. die Verlobte – auf „lustige“ Bilder oder private Inhalte reagieren, die sie einmal in Social-Media-Profilen und auf anderen Webseiten gepostet haben.

    Erklären Sie Ihren Kindern, dass sie sich in einigen Jahren vielleicht ganz anderes online präsentieren wollen – was das Internet dann jedoch nicht mehr zulassen wird.

Das Internet birgt zwar Gefahren für Kinder. Es kann aber auch Türen öffnen, von denen vorherige Generationen nicht einmal zu träumen gewagt haben. Unterstützen Sie Ihre Kinder dabei, die Freuden der Online-Welt ohne ihre Risiken genießen zu können.

Weitere Artikel und Links zu Ransomware

Wir verwenden Cookies, damit Ihr Erlebnis auf unseren Webseiten noch besser wird. Durch die Nutzung und Navigation dieser Webseite akzeptieren Sie dies. Ausführlichere Informationen zur Nutzung von Cookies auf dieser Webseite finden Sie, wenn Sie auf „Weitere Informationen“ klicken.

Akzeptieren und schließen