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Hälfte der Krypto-Nutzer in Deutschland war bereits mit Cyberbedrohungen konfrontiert

27. Januar 2023

Erpressungsversuche und Krypto-Phishing sind die häufigsten Cyberbedrohungen. Auch Nicht-Krypto-Besitzer von Cyberbedrohungen betroffen.

Die Hälfte (48,6 Prozent) der Krypto-Besitzer in Deutschland, die die Währung zum Bezahlen nutzen, war bereits mit Cyberbedrohungen konfrontiert. Jedoch sind nur 40,0 Prozent der Meinung, gut über potenzielle Cyberbedrohungen informiert zu sein. Diese Ergebnisse gehen aus einer aktuellen Kaspersky-Studie hervor [1].

Jeder Zehnte in Deutschland nutzt Krypto-Währungen [2]. Jedoch zeigt eine aktuelle Studie von Kaspersky, dass sich deren Nutzer nicht über die potenziellen Gefahren bewusst sind, die damit einhergehen. Denn trotz ihrer zunehmenden Beliebtheit fühlen sich nur 40,0 Prozent gut über die potenziellen Risiken der Nutzung von Krypto-Währungen informiert; 17,1 Prozent laut eigener Aussage überhaupt nicht.

Dieses fehlende Bewusstsein kann sich jedoch auf die Sicherheit der Nutzer auswirken. Denn 48,6 Prozent der aktiven Krypto-Nutzer in Deutschland waren bereits von Cyberbedrohungen betroffen. Sie waren unter anderem mit Krypto-Phishing (22,9 Prozent), Erpressung (17,1 Prozent), Give-Away-Scams (14,3 Prozent) oder Crypto-Jacking (11,4 Prozent) konfrontiert. Im Rahmen der Erpressungsversuche drohen Cyberkriminelle den Opfern, ihren Browserverlauf von Webseiten mit Erwachseneninhalten zu veröffentlichen, wenn sie ihnen keine Krypto-Währungen oder Private Keys zusenden.

Cyberbedrohungen treffen auch Nicht-Nutzer

Allerdings treffen Krypto-bezogene Cyberbedrohungen nicht nur Krypto-Nutzer, worüber sich die Hälfte (53,5 Prozent) der Nicht-Krypto-Nutzer in Deutschland nicht bewusst ist. So können beispielsweise Krypto-Miner auf jedem Computer installiert werden und dort heimlich Krypto-Währungen schürfen („minen“), in dem sie dessen Leistung nutzen. 17,7 Prozent der Nicht-Besitzer waren bereits mit solchen Bedrohungen konfrontiert.

„Zwar war der Markt für Krypto-Währungen in letzter Zeit rückläufig, allerdings gilt dies nicht für die cyberkriminellen Aktivitäten“, kommentiert Vitaly Kamluk, Leiter der APAC-Einheit des Global Research and Analysis Team (GReAT) bei Kaspersky. „Auch wenn die Krypto-Branche noch am Anfang steht, ist sie trotzdem ein beliebtes Ziel für Cyberkriminelle. Unsere aktuelle Studie unterstreicht die Notwendigkeit einer verstärkten Sensibilisierung und Aufklärung über die potenziellen Risiken, denen Besitzer von Krypto-Währungen ausgesetzt sind. Angesichts der zunehmenden Verbreitung von digitalen Vermögenswerten ist es wichtig, dass Nutzer geeignete Maßnahmen ergreifen, um sich vor Cyberbedrohungen zu schützen.“

Kaspersky-Tipps zum Schutz von Krypto-Währungen

  • Sichere und einzigartige Passwörter für jedes Krypto-Konto nutzen. Ein starkes und damit sicheres Passwort besteht aus mindestens 12 Zeichen und einer Kombination von Klein- und Großbuchstaben sowie Zahlen oder Sonderzeichen.
  • Den Private Key für die Krypto-Wallet niemals an Dritte weitergeben.
  • Nutzer sollten misstrauisch gegenüber verdächtigen E-Mails oder Links sein und die angegebene URL immer überprüfen.
  • Eine zuverlässige Sicherheitslösung wie Kaspersky Premium [3] einsetzen, die Geräte vor verschiedenen Arten von Cyberbedrohungen schützt.

Weitere Informationen zur Kaspersky-Studie zum Thema Krypto sind verfügbar unter https://www.kaspersky.com/blog/cryptocurrency-survey-report-2022/

 

[1] https://www.kaspersky.com/blog/cryptocurrency-survey-report-2022/ / Für die Studie befragte Arlington Research im Auftrag von Kaspersky 12.000 Personen aus 16 Ländern. 1.000 der Befragten stammen aus Deutschland, jeweils 500 aus Österreich und der Schweiz.

[2] https://de.statista.com/infografik/22561/anteil-der-krypto-nutzer-in-ausgewaehlten-laendern/

[3] https://www.kaspersky.de/premium


Nützliche Links:

Hälfte der Krypto-Nutzer in Deutschland war bereits mit Cyberbedrohungen konfrontiert

Erpressungsversuche und Krypto-Phishing sind die häufigsten Cyberbedrohungen. Auch Nicht-Krypto-Besitzer von Cyberbedrohungen betroffen.
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