Virenlexikon: Win.Tentacle – Jetzt ist Windows dran

Bislang waren Viren auf DOS, den Boot-Sektor und Makros beschränkt. Viren für Windows gab es zwar schon, z.B. „WinVir 1.4“, allerdings nur im Labor, in geschlossenen Insiderzirkeln. Mit Win.Tentacle ist

Bislang waren Viren auf DOS, den Boot-Sektor und Makros beschränkt. Viren für Windows gab es zwar schon, z.B. „WinVir 1.4“, allerdings nur im Labor, in geschlossenen Insiderzirkeln.

Mit Win.Tentacle ist auch diese Ära vorbei – der Virus wird 1996 in freier Wildbahn „in-the-wild“ gefunden. Zuerst taucht er in Frankreich auf und legt dort ein Krankenhaus und verschiedene andere Organisationen lahm. Danach zieht er nach Großbritannien weiter. Er infiziert „exe“-Dateien von Windows, richtet aber in der Regel keinen Schaden an.

Im zwölften Teil unserer Serie stellen wir Ihnen LINUX.BLISS vor, einen Virus, bei dem der Autor gleich ein Gegenmittel eingebaut hat.

Alle bereits veröffentlichten Artikel unserer Serie finden Sie hier.

Wie gut kennen Sie sich mit Schadsoftware aus? Stellen Sie Ihr Wissen auf den Prüfstand und nehmen Sie an unserem Quiz teil.

Tipps

In weniger als einer Minute geknackt: (fast) jedes zweite Passwort

Wir haben unsere Studie von vor zwei Jahren über die Möglichkeit, Passwörter aus der realen Welt zu knacken, die im Darknet preisgegeben wurden, überarbeitet. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Fast jedes zweite Passwort lässt sich in weniger als einer Minute knacken, bei drei von fünf genügt weniger als eine Stunde. Wie können wir uns von unsicheren Passwörtern frei machen?