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Sicherheitsrisiko Betriebssystem: 10 Prozent sind veraltet und erhalten keine Sicherheitsupdates mehr

26. August 2019

Kaspersky warnt vor einer unterschätzten Gefahr
Der Countdown läuft: Support für Windows 7 wird in einem halben Jahr eingestellt

Laut einer aktuelle Kaspersky-Analyse haben viele Privatnutzer eine tickende Cyber-Zeitbombe bei sich zu Hause: ihr Betriebssystem [1]. Das Problem: Auch wenn neuere Versionen verfügbar sind, verwenden rund 41 Prozent ein nicht unterstütztes oder bald auslaufendes Desktop-Betriebssystem wie Windows XP oder Windows 7 und öffnen so aufgrund möglicherweise nicht gepatchter Sicherheitslücken die Tür für Cyberkriminelle.

In den meisten Fällen bedeutet das Ende eines Betriebssystems, dass keine weiteren (Sicherheits-) Updates vom Hersteller veröffentlicht werden; neu entdeckte Sicherheitslücken werden nicht mehr geschlossen und können von Cyberkriminellen ausgenutzt werden. Zur Analyse der Bedrohungslage durch veraltete Betriebssysteme hat Kaspersky die anonymisierten Daten der Betriebssystemnutzung, die von Teilnehmern des Kaspersky Security Network (KSN) mit deren Zustimmung bereitgestellt werden, untersucht.

Das Ergebnis – bei vielen Privatnutzern laufen alte Betriebssysteme auf den Rechnern:

  • zwei Prozent nutzen noch immer Windows XP, das seit mehr als zehn Jahren nicht mehr unterstützt wird;
  • 0,3 Prozent verwenden Windows Vista, dessen Mainstream-Support vor sieben Jahre eingestellt wurde;
  • ein Prozent nutzt noch Windows 8, das seit Beginn 2016 nicht mehr unterstützt wird, obwohl ein kostenloses Update auf 8.1 zur Verfügung stand;
  • sieben Prozent verwenden noch Windows 8.1;
  • mehr als ein Drittel (38 Prozent) nutzt derzeit Windows 7 – dessen Support im Januar 2020 eingestellt wird.

„Unsere Statistiken zeigen, dass ein erheblicher Anteil von Anwendern, sowohl von Unternehmen als auch von Privatpersonen, immer noch Rechner mit einem veralteten oder einem auslaufenden Betriebssystem verwenden“, zeigt sich Alexey Pankratov, Enterprise Solutions Manager bei Kaspersky, besorgt. „Auch die noch weit verbreitete Verwendung von Windows 7 ist problematisch, da weniger als sechs Monate verbleiben, bis auch diese Version nicht mehr unterstützt wird. Die Gründe für diesen Rückstand sind unterschiedlich: Software, die unter den neuesten Betriebssystemversionen möglicherweise nicht ausgeführt werden kann, wirtschaftliche Gründe oder Gewohnheit. Nichtsdestotrotz ist ein altes, ungepatchtes Betriebssystem ein großes Cybersicherheitsrisiko; die Kosten eines Vorfalls können erheblich höher sein als die Kosten für ein Upgrade. Daher empfehlen wir, auf unterstützte Versionen zu umzusteigen und sicherzustellen, dass während der Übergangsphase zusätzliche Sicherheitstools vorhanden sind.“


[1] Die Analyse von Kaspersky basiert auf anonymen Daten, die aus dem cloudbasierten Kaspersky Security Network (KSN) gewonnen werden. Am KSN können Kaspersky-Kunden auf freiwilliger Basis teilnehmen. Die von Kaspersky erhobenen Daten werden anonym und vertraulich behandelt. Es werden keine persönlichen Daten gesammelt. Über das KSN erhält Kaspersky Informationen über Infizierungsversuche und Malware-Attacken. Die dabei gewonnenen Informationen helfen vor allem den Echtzeitschutz für Kaspersky-Kunden zu verbessern. Ausführliche Informationen finden sich hier https://www.kaspersky.de/ksn

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Kaspersky warnt vor einer unterschätzten Gefahr
Der Countdown läuft: Support für Windows 7 wird in einem halben Jahr eingestellt
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Über Kaspersky

Kaspersky ist ein global agierendes Unternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde und Lösungen für die Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre im Internet anbietet. Kaspersky revolutioniert die Branche mit seinem Sicherheitsansatz auf Basis des Prinzips der Cyberimmunität und schützt Verbraucher, Unternehmen, kritische Infrastrukturen und Behörden vor Cyberbedrohungen, mit bis heute über einer Milliarde geschützter Geräte.

Kaspersky sorgt für Cybersecurity True to Business und konzentriert sich auf die Bereitstellung klarer Ergebnisse, den Schutz des Umsatzes, Reduzierung der Arbeitsbelastung und Vermeidung von Ausfallzeiten. Kasperskys umfassendes Know-how im Bereich Threat Intelligence und Sicherheit fließt ständig in innovative Lösungen und Dienste für Unternehmen jeder Größe ein, von kleinen bis hin zu Großunternehmen, die bewährte KI-gesteuerte Schutztechnologien mit einfacher Verwaltung und fachkundigem Support kombinieren.

Kaspersky wurde in unabhängigen Tests ausgezeichnet und wird von Millionen von Menschen weltweit sowie fast 200.000 Unternehmen als vertrauenswürdig eingestuft. Kaspersky hilft dabei, Bedrohungen früher zu erkennen, schneller zu reagieren und mit größerer Sicherheit und Freiheit zu arbeiten, und schützt so, was für unsere Kunden am wichtigsten ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kaspersky.de.

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