Sagen Sie Taschendieben den Kampf an!

28 Jun 2018

Als vor einigen Jahren die ersten Mobiltelefone auf dem Markt erschienen, wurden die kleinen handlichen Geräte nicht nur für einen Großteil der herkömmlichen Bevölkerung interessant, sondern traten auch in den Fokus der Taschendiebe. Die neumodischen Geräte waren auch damals nicht gerade preiswert, weshalb sich ihr Wiederverkauf in ein ziemlich lukratives Geschäft verwandelte. Traurigerweise nimmt die Anzahl der Diebe auch in unserer heutigen smartphonedominierten Welt nicht ab – ganz im Gegenteil. Wie auch in den Anfängen des Mobiltelefons sind die heutigen Smart-Geräte sehr kostspielig und oftmals ist das, was auf ihnen zu finden ist, noch deutlich mehr wert als das eigentliche Gadget.

Deshalb haben es Taschendiebe auf Smartphones abgesehen

Wären viele Nutzer nicht zu träge ihr Smartphone mit einem Passwort zu sichern, könnte die Geschichte ganz anders aussehen. Denn ein Smartphone, das nicht entsperrt werden kann, kann auch nicht weiterverkauft werden, da es für den Käufer wertlos ist. Einige Android-Smartphones können ohne die Eingabe der PIN beispielsweise nicht auf ihre Werkseinstellungen zurückgesetzt werden und somit rückt das erhoffte „schnelle Geld“ für den Dieb in weite Ferne.

Und was noch viel wichtiger ist: Ohne den PIN-Code können auch keine persönlichen Daten und Dokumente, die sich auf dem Smartphone befinden, entwendet werden. Ein Diebstahl unserer mobilen Schatztruhe, in der wir angefangen beim Online Banking, über Zahlungssystem-Apps bis hin zu Social-Media- und E-Mail-Konten so ziemlich alles speichern, könnte daher verheerende Folgen haben.

Trotzdem sind lediglich 48% der Befragten darum bemüht, ihr Mobilgerät mit einer PIN oder einem Kennwort zu schützen. Das erklärt auch, warum Taschendiebe noch immer ein Bombengeschäft machen. Wenn wir alle unsere Handys mit Passwörtern sichern würden, wären Taschendiebe schon längst arbeitslos, da der Markt für gestohlene Telefone einfach von der Bildfläche verschwinden würde.

Passwörter sind die Lösung

Kurz gesagt: Wenn Sie Taschendieben nicht helfen wollen, sichern Sie Ihr Smartphone mit einem Passwort. Eine einfache 4-stellige (oder besser noch 6-stellige) PIN genügt. Wenn Sie die Authentifizierung per Fingerabdruck oder Gesichterkennung bequemer finden, können Sie natürlich auch auf derartige Technologien zurückgreifen (obwohl wir Ihnen empfehlen, sich mit diesen zunächst vertraut zu machen; lesen Sie dazu unsere Beiträge zu den Themen Fingerprintscanning und Gesichtserkennung).

Wenn Sie darüber hinaus Ihre Chancen erhöhen möchten, Ihr gestohlenes Gerät wieder zu finden, falls es dennoch gestohlen werden sollte und sich doppelt versichern möchten, dass Kriminelle Ihre wertvollen Daten nicht in die Finger bekommen, sollten Sie über die Verwendung eines Diebstahlschutzsystems nachdenken. Bei modernen mobilen Betriebssystemen sind diese meist standardmäßig integriert. Bei iOS-Geräten heißt das Feature „Find My iPhone“, bei Android-Geräten „Find your phone“. Diese Funktionen verwenden Daten zur Geolokalisierung, um den Standort des geklauten Gerätes nachzuverfolgen und bieten Ihnen zusätzlich die Möglichkeit es zu sperren oder bei Bedarf sogar den Speicher zu löschen.

Für Android gibt es zusätzlich spezifische Apps, die Ihrem Gerät erweiterte Funktionen verleihen. Unsere Lösung Kaspersky Internet Security for Android fängt beispielsweise nicht nur schädliche Programme auf Smartphones und Tablets ab, sondern verfügt zusätzlich über ein Anti-Diebstahl-Modul, das:

  • Ihr Gerät lokalisiert;
  • Ihr Gerät sperrt;
  • Ein Alarmsignal auslöst, das nur mit der Eingabe der PIN abgestellt werden kann;
  • Heimliche Aufnahmen mit der Frontkamera tätigt, um den Dieb schneller zu identifizieren;
  • Persönliche Daten, die sich auf dem Gerät befinden, löscht.

Sie können Kaspersky Internet Security for Android hier herunterladen. Die Standardausführung ist kostenlos und umfasst ebenfalls die Anti-Diebstahl-Komponente.