Es gibt immer eine Gewinnchance

Wir haben Russlands jüngsten Schachgroßmeister interviewt, der von Kaspersky Lab unterstützt wird: die Liebe zum Schachspiel, Strategien sowie Taktiken des Spiels und Pläne für die Zukunft.

Mit 18 Jahren wussten viele von uns noch nicht, was wir in unserem Leben machen werden. Michail Antipow dagegen, der mit 16 bereits der jüngste russische Schachgroßmeister wurde, konnte diese Frage ohne Zögern beantworten.

Das Schachwunderkind, das schon seit 2011 von Kaspersky Lab unterstützt wird, will Profi werden und den Weltmeister Magnus Carlsen herausfordern. In unserem Interview spricht Michail Antipow darüber, sowie über die Liebe zum Schachspiel, Strategien und Taktiken des Spiels.

Wann hast du angefangen, Schach zu spielen?

Als ich fünfeinhalb Jahre alt war, sah ich Kinder im Kindergarten Schach spielen. Ich sah dabei gerne zu und bat meine Eltern, mir das Schachspiel beizubringen. Mein Vater spielte in der zweiten Klasse Schach. Zunächst spielte ich mit meinen Eltern, dann trat ich einem Schachklub an meiner Schule bei. Meine Fähigkeiten entwickelten sich recht schnell. Zu dieser Zeit wurde ich dann erstmals von sehr guten Lehrern gefördert.

Wie alt warst du, als du deinen Vater zum ersten Mal beim Schach geschlagen hast?

Das erste Mal, an das ich mich erinnere, war, als ich ungefähr acht Jahre alt war.

Wie hat die Zusammenarbeit mit Kaspersky Lab begonnen?

Auch wieder mithilfe meines Vaters: Er hat im Jahr 2010 die Bedingungen für das Sponsoring verhandelt. Dank Kaspersky Lab kann ich nun mit verschiedenen Trainern arbeiten und die Firma bezahlt auch die Teilnahmegebühren für Turniere, wofür ich sehr dankbar bin.

Wie weit denkst du beim Spielen voraus?

Das ist eine schwere Frage. Es gibt zwei Ansätze beim Spielen: strategisch und taktisch. Der erste ist gut für ein Stellungsspiel – der Spieler kalkuliert und bewertet weitere Schritte, versucht, seine Positionen zu stärken. Wenn man sich gegen einen Angriff wehrt, wird der Stil passiver; man verwendet weniger strategische Planung und dafür mehr direkte Verteidigungstaktiken.

Was bist du im echten Leben: Stratege oder Taktiker? „Kalkulierst“ du dein Leben voraus oder agierst Du je nach Konsequenzen?

Ich bin ein Stratege. Ich weiß, dass jeder Schritt mein Leben beeinflusst, also versuche ich, alles zu kalkulieren. Ich halte mich für einen logischen Menschen und das erklärt viele meiner Aktionen.

Schach ist ein logischer Sport. Was gefällt dir daran am meisten?

Schachspielen fördert das logische Denken und das gilt auch für Kinder. Ich glaube, Schach wäre gut für viele Menschen. Am meisten daran mag ich, dass es keine komplizierte Wissenschaft ist; es bietet immer eine Wahl und einige Variabilität. Es ist faszinierend, die verschiedenen Möglichkeiten zu erforschen, wenn man eine Runde spielt.

Bist Du während einem Spiel nervös?

Eigentlich nicht, außer meine Position wird zu ernst oder das Spiel ist zu wichtig für mich. Allerdings war das in letzter Zeit nicht der Fall – ich bin heute viel ruhiger als früher.

Wer sind deine besten Gegner, gegen die du schon verloren und die du schon geschlagen hast?

Bei den von mir geschlagenen ist es der ukrainische Großmeister Anton Korobow, bei denen, gegen die ich verloren habe, ist es der Großmeister Wassyl Iwantschuk.

Wen würdest du gerne zu einem Schachspiel herausfordern?

Magnus Carlsen. Er ist der stärkste Schachspieler der Welt und ich würde mich wahnsinnig gerne mit ihm messen.

Glaubst du, du hättest eine echte Chance gegen ihn?

Ich glaube nicht. Aber Schach ist ein Spiel, bei dem jeder eine Gewinnchance hat, sogar wenn man selbst und der Rivale auf komplett unterschiedlichen Entwicklungsstufen stehen.

Hängt also viel vom Glück ab?

Nicht sehr viel (die eigene Leistung trägt am meisten zum Erfolg bei), aber das ist immer etwas unterschiedlich.

Wie siehst du deine Zukunft? Hast du einen Traum?

Mein Traum ist, im Schach die professionelle Stufe zu erreichen. Ich hoffe wirklich, dass ich das in fünf bis sieben Jahren schaffen kann.

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