Zum Hauptinhalt springen

Projekt ,NoMoreRansom.org‘: Neue Partner und Entschlüsselungstools

15. Dezember 2016

Der weltweite Kampf gegen Ransomware geht weiter und wird durch mehr als 30 neue Partner aus dem öffentlichen und privaten Bereich am Projekt ‚NoMoreRansom.org‘

Der weltweite Kampf gegen Ransomware geht weiter und wird durch mehr als 30 neue Partner aus dem öffentlichen und privaten Bereich am Projekt ‚NoMoreRansom.org‘ [1] unterstützt. Diese neuen Partner bringen weitere Entschlüsselungstools ein, und somit neue Hilfestellungen für die Opfer von Ransomware.

Das Projekt ,NoMoreRansom.org‘ wurde im Juli 2016 von der niederländischen Polizei, Europol, Intel Security sowie Kaspersky Lab ins Leben gerufen und war der Starschuss für eine weltweit einmalige Zusammenarbeit zwischen Strafverfolgungsbehörden und der Privatwirtschaft im Kampf gegen Ransomware. Auf der Internetseite des Projekts – www.nomoreransom.org – finden sich nützliche Informationen über Ransomware, wie diese funktioniert, wie man sich davor schützt und wie verschlüsselte Dateien mit kostenfreien Tools wieder entschlüsselt werden können.

Ransomware ist zu einer globalen Epidemie geworden. Daher ist das Online-Portal jetzt nicht nur auf Englisch, sondern auch auf Französisch, Italienisch Niederländisch, Russisch und Portugiesisch verfügbar. Weitere Sprachversionen werden demnächst hinzugefügt.

Heute sind Bitdefender, Emisoft, Check Point und Trend Micro dem Projekt als neue ,Associate Partner‘ beigetreten. Als Ergebnis wurden zu den bereits acht kostenfrei auf NoMorerRansom.org verfügbaren Entschlüsselungstools weitere hinzugefügt. Fast 6.000 Nutzer haben bisher ihre Dateien erfolgreich entschlüsseln können, ohne Lösegeld an die Kriminellen zahlen zu müssen.

Neue unterstützende Partner sind: AnubisNetworks, AON, Armor, Association for Preventing and Countering Frauds (APCF), BH Consulting, CECyF (Centre Expert contre la Cybercriminalité Français), Cyberlaws.NET, Cylance Inc., DATTO, Inc., ESET, FS-ISAC (Financial Services – Information Sharing & Analysis Center), G-DATA Software AG, Heimdal Security, s21Sec, Smartfense, SWITCH, Ukrainian Interbank Payment Systems Member Association (EMA), CERT-EU (Computer Emergency Response Team for the EU institutions, agencies and bodies), IRISS CERT (Irish Reporting and Information Security Service), CIRCL.LU (Computer Incident Response Center Luxembourg), and SI-CERT (Slovenian Computer Emergency Response Team).

Hinzu kommen dänische, finnische, kroatische, maltesische, österreichische, rumänische, singapurische und slowenische Polizeidienste als unterstützende Partner; somit sind insgesamt 22 Länder in das Projekt involviert.

„Fast niemand ist vor Ransomware sicher“, sagt Jornt van der Weil, Sicherheitsforscher bei Kaspersky Lab. „Unsere Daten zeigen, dass sich im vergangenen Jahr die Angriffe auf Unternehmen verdreifacht haben - von einem Angriff alle zwei Minuten auf einen Angriff alle 40 Sekunden. Die Ransomware-Angriffsrate bei Heimanwendern stieg von alle 20 auf alle zehn Sekunden. Dies deckt sich auch mit dem Anstieg an neuen Ransomware-Arten. Viele Nutzer glauben noch immer, dass keine Alternative zur Bezahlung des Lösegelds besteht. Und dass obwohl viele, die das Lösegeld bezahlt haben, ihre Daten niemals wieder erhalten haben.  Dies ist auch bei einem von fünf Unternehmen der Fall. Das Projekt NoMoreRansom.org bietet eine Alternative, um Daten zu entschlüsseln, ohne das Lösegeld zu bezahlen.“

Sowohl die Privatwirtschaft als auch Strafverfolgungsbehörden verstärken ihre Bemühungen, Cyberkriminelle zu bekämpfen, die Ransomware einsetzen, um ihre Opfer um große Geldbeträge zu erleichtern. Der Schlüssel zur Bekämpfung von Ransomware ist allerdings nach wie vor, dass Nutzer sich der Gefahr bewusst werden. 

Bereits einfache Sicherheitsmaßnahmen können vor größerem Schaden schützen:

  • Regelmäßiges Erstellen von Back-ups, so dass im Falle einer Ransomware-Infektion nicht alle Daten verloren sind;
  • Einsetzen einer starken Antivirus-Software [2], um das eigene System vor Ransomware zu schützen:
  • regelmäßig Software-Updates durchführen:
  • und generell Vorsicht walten lassen.

Mehr Sicherheitstipps und Informationen zu Ransomware: www.nomoreransom.org 


[1] www.nomoreransom.org 

[2] http://www.kaspersky.com/de/total-security 


Nützliche Links:

 

Projekt ,NoMoreRansom.org‘: Neue Partner und Entschlüsselungstools

Der weltweite Kampf gegen Ransomware geht weiter und wird durch mehr als 30 neue Partner aus dem öffentlichen und privaten Bereich am Projekt ‚NoMoreRansom.org‘
Kaspersky logo

Über Kaspersky

Kaspersky ist ein global agierendes Unternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde und Lösungen für die Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre im Internet anbietet. Kaspersky revolutioniert die Branche mit seinem Sicherheitsansatz auf Basis des Prinzips der Cyberimmunität und schützt Verbraucher, Unternehmen, kritische Infrastrukturen und Behörden vor Cyberbedrohungen, mit bis heute über einer Milliarde geschützter Geräte.

Kaspersky sorgt für Cybersecurity True to Business und konzentriert sich auf die Bereitstellung klarer Ergebnisse, den Schutz des Umsatzes, Reduzierung der Arbeitsbelastung und Vermeidung von Ausfallzeiten. Kasperskys umfassendes Know-how im Bereich Threat Intelligence und Sicherheit fließt ständig in innovative Lösungen und Dienste für Unternehmen jeder Größe ein, von kleinen bis hin zu Großunternehmen, die bewährte KI-gesteuerte Schutztechnologien mit einfacher Verwaltung und fachkundigem Support kombinieren.

Kaspersky wurde in unabhängigen Tests ausgezeichnet und wird von Millionen von Menschen weltweit sowie fast 200.000 Unternehmen als vertrauenswürdig eingestuft. Kaspersky hilft dabei, Bedrohungen früher zu erkennen, schneller zu reagieren und mit größerer Sicherheit und Freiheit zu arbeiten, und schützt so, was für unsere Kunden am wichtigsten ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kaspersky.de.

Verwandter Artikel Pressemitteilungen