Zum Hauptinhalt springen

Gefahr DDoS: Deutsche Web-Ressourcen am siebthäufigsten attackiert

29. Mai 2015

Kaspersky-Report informiert über Geographie, Funktionsweise und Schutzmaßnahmen von über Botnetze durchgeführte DDoS-Angriffe

Cyberkriminelle führten zwischen Januar und März 2015 über 23.000 DDoS-Attacken[1]in 76 Ländernmithilfe von Botnetzen durch.Es wurden vor allem Systeme in den USA, Kanada und China angegriffen. Internet-Ressourcen in Deutschland liegen auf der Liste der am häufigsten via DDoS attackierten Ressourcen weltweit auf Rang sieben.Diese Ergebnisse gehen unter anderem aus derStatistik zu Botnetz-basierten DDoS-Attacken von Kaspersky Lab im ersten Quartal 2015 hervor [2].

Die für DDoS-Angriffe zwischen Januar und März 2015 genutzten C&C-Server (Command-and-Control-Server) wurden vorwiegend in den USA, China und Großbritannien beherbergt. China und die USA liegen also sowohl bei den angegriffenen Servern als auch bei den hierfür eingesetzten C&C-Servern auf den vorderen Plätzen. Der Grund: Die Preise für Web-Hosting sind in den beiden Ländern sehr niedrig und daher sind dort viele Rechenzentren zu finden.

Die zeitintensivste DDoS-Attacke im ersten Quartal dauerte insgesamt sechs Tage lang an. Die überwiegende Mehrheit der DDoS-Attacken hielt weniger als eine Stunde an. Die am intensivsten angegriffene Ressource wurde im Untersuchungszeitraum 21 Mal per DDoS attackiert.

„Die Durchführung einer DDoS-Attacke erfordert meist grenzübergreifenden Aufwand: Der Kunde kommt aus einem anderen Land wie der Ausführende, die verwendeten C&C-Server liegen wiederum in einer anderen Region und die beteiligten Bots sind weltweit verteilt“, so Evgeny Vigosky, Head of Kaspersky DDoS Protection bei Kaspersky Lab. „Daher ist die Analyse der Attacken, das Zerschlagen der Botnetze sowie die Festnahme der Verantwortlichen sehr kompliziert. DDoS-Attacken gehen jedoch über den Einsatz über Botnetz-Angriffe hinaus und stellen somit eine große Gefahr dar, der man mit präventiven Maßnahmen – beispielsweise durch den Schutz potenzieller Ziele wie Web-Ressourcen – begegnen sollte.“

Linux-Botnetze bei Cyberkriminellen beliebt

Grundsätzlich existieren wesentlich weniger Botnetze auf Basis von Linux-Systemen. Allerdings übersteigen die Zahl der von Linux ausgehenden DDoS-Attacken sowie deren Durchschlagskraft die Angriffe von Windows-Botnetzen. Das hat folgenden Grund: Infizieren Cyberkriminelle einen Linux-Server können sie Netzwerkprotokolle vielseitig manipulieren. Zudem ist die Internetverbindung von Linux-Servern, häufig aus dem Unternehmensbereich, gewöhnlich schneller als die von privat genutzten Rechnern, was auch die Durchschlagskraft bei einer Infektion erhöht. Darüber hinaus sind Linux-Botnetze schwerer auszuspähen und zu zerstören, auch weil sie seltener mit IT-Sicherheitslösungen absichert sind.

Kaspersky DDoS Protection

Mit speziellen Sicherheitslösungen können überflüssige Anfragen von Cyberkriminellen vom normalen Web-Traffic herausgefiltert werden. Kaspersky DDoS Protection [3] vereint die IT-Sicherheitsexpertise von Kaspersky Lab mit selbst entwickelten Technologien wie dem DDoS-Intelligence-System, das von C&C-Servern an Botnetze versendete Informationen prüft und verbesserten Schutz vor DDoS-Angriffen bietet.

Die von Kaspersky Lab verwendeten Statistiken über die Botnetzaktivitäten für das erste Quartal 2015 wurden ebenfalls dem DDoS-Intelligence-System entnommen.

Die komplette Statistik zu Botnetz-basierten DDoS-Attacken Report von Kaspersky Lab für das erste Quartal steht in deutscher Sprache unter http://www.viruslist.com/de/weblog?weblogid=207320075 zur Verfügung.

[1] Bei Distributed-Denial-of-Service-Attacken (DDoS-Attacken) werden die Unternehmensserver mit sinnlosen Anfragen so überlastet, dass sie ihre Dienste einschränken müssen oder zusammenbrechen. DDoS-Attacken zählen zur Routine von Cyberkriminellen. Mittels Botnetzen werden Unternehmen systematisch angegriffen – mit dem Ziel, Informationssysteme wie zum Beispiel eine Webseite oder einen Online-Shop außer Gefecht zu setzen. Laut einer Kaspersky-Studie [http://newsroom.kaspersky.eu/de/texte/detail/article/kosten-nach-ddos-attacke-ueber-40000-euro-fuer-den-mittelstand-und-bis-zu-390000-euro-fuer-konzer/] können die durch eine DDoS-Attacke verursachten Kosten abhängig von der Unternehmensgröße zwischen 46.000 und 390.000 Euro im Durchschnitt betragen. Mögliche Folgen sind Reputationsverlust bei Partnern und Kunden sowie Existenzängste bei kleineren Firmen. Zudem werden Unternehmen erpresst.

[2] http://www.viruslist.com/de/weblog?weblogid=207320075

[3] http://www.kaspersky.com/de/business-security/ddos-protection und http://media.kaspersky.com/pdf/Kaspersky_Lab_Whitepaper_Kaspersky_DDoS_Protection_final.pdf

Nützliche Links:

 

Lees voor meer informatie over Securing Smart Cities het volledige persbericht hierover.

Gefahr DDoS: Deutsche Web-Ressourcen am siebthäufigsten attackiert

Kaspersky-Report informiert über Geographie, Funktionsweise und Schutzmaßnahmen von über Botnetze durchgeführte DDoS-Angriffe
Kaspersky logo

Über Kaspersky

Kaspersky ist ein global agierendes Unternehmen, das im Jahr 1997 gegründet wurde und Lösungen für die Cybersicherheit und den Schutz der Privatsphäre im Internet anbietet. Kaspersky revolutioniert die Branche mit seinem Sicherheitsansatz auf Basis des Prinzips der Cyberimmunität und schützt Verbraucher, Unternehmen, kritische Infrastrukturen und Behörden vor Cyberbedrohungen, mit bis heute über einer Milliarde geschützter Geräte.

Kaspersky sorgt für Cybersecurity True to Business und konzentriert sich auf die Bereitstellung klarer Ergebnisse, den Schutz des Umsatzes, Reduzierung der Arbeitsbelastung und Vermeidung von Ausfallzeiten. Kasperskys umfassendes Know-how im Bereich Threat Intelligence und Sicherheit fließt ständig in innovative Lösungen und Dienste für Unternehmen jeder Größe ein, von kleinen bis hin zu Großunternehmen, die bewährte KI-gesteuerte Schutztechnologien mit einfacher Verwaltung und fachkundigem Support kombinieren.

Kaspersky wurde in unabhängigen Tests ausgezeichnet und wird von Millionen von Menschen weltweit sowie fast 200.000 Unternehmen als vertrauenswürdig eingestuft. Kaspersky hilft dabei, Bedrohungen früher zu erkennen, schneller zu reagieren und mit größerer Sicherheit und Freiheit zu arbeiten, und schützt so, was für unsere Kunden am wichtigsten ist. Weitere Informationen erhalten Sie unter www.kaspersky.de.

Verwandter Artikel Pressemitteilungen