Elternratgeber für das erste Smartphone Ihres Kindes

Eine detaillierte Checkliste zur Vorbereitung und zum richtigen Umgang mit den ersten Smartphone-Erfahrungen Ihres Kindes

In diesem Beitrag gehen wir eine gründliche Checkliste durch, die auf unseren Empfehlungen für die Vorbereitung und den Umgang mit dem ersten Smartphone Ihres Kindes basiert. Diese Empfehlungen wurden von Kaspersky in Zusammenarbeit mit der klinischen Psychologin Dr. Saliha Afridi entwickelt. Um Ihnen den Zugang zu erleichtern, haben wir am Ende dieses Beitrags einen Link hinzugefügt, über den Sie das Handbuch auch im PDF-Format herunterladen können.

Was sollte ich tun, bevor ich meinem Kind ein Smartphone gebe?

  1. Erstellen Sie ein Benutzerkonto für das Kind
  2. Deaktivieren Sie In-App-Käufe
  3. Installieren Sie notwendige Apps
  4. Passen Sie den Datenschutz der Apps an
  5. Verwenden Sie eine Eltern-App für digitale Erziehung (z. B. Kaspersky Safe Kids)
  6. Definieren Sie altersgerechte Inhaltsfilter
  7. Aktivieren Sie das Blockieren unbekannter Rufnummern

Wie kann ich mein Kind an ein neues Smartphone heranführen?

  1. Legen Sie Familienregeln fest und achten Sie auf einen allgemein guten Umgang mit Technik
  2. Definieren Sie Smartphone-freie Zeiten und Räume
  3. Fördern Sie auch die Aktivitäten Ihres Kindes ohne Smartphone
  4. In den folgenden Situationen sollten Sie die Verwendung des Smartphones einschränken:
    • zu Mahlzeiten
    • zur Schlafenszeit
    • zu Familienfeiern und Ausflügen
    • bei den Hausaufgaben und beim Lernen
    • zu gesellschaftlichen Veranstaltungen
    • bei Aktivitäten im Freien
    • während der Morgenroutinen

Welche Regeln zur Online-Sicherheit sollte mein Kind kennen?

  1. Legen Sie klare Grundregeln fest, was Ihr Kind online tun darf und was nicht
  2. Bringen Sie ihm die Grundlagen des Datenschutzes und die Gefahren des allzu freigiebigen Teilens privater Informationen bei
  3. Erklären Sie Ihrem Kind, dass es niemals persönliche Daten oder Login-Daten weitergeben darf
  4. Empfehlen Sie ihm auch, eigene Benutzernamen ohne echten Personenbezug zu wählen

Was sind die größten Online-Gefahren, über die ich mein Kind aufklären sollte?

  1. Achte auf Phishing-Betrug
  2. Vermeide nicht autorisierte Downloads von Spielen
  3. Ignoriere aufdringliche Werbung und Umfragen
  4. Sei vorsichtig im Umgang mit Links und E-Mail-Anhängen
  5. Suche Hilfe, wenn du im Internet etwas verwirrend, verstörend oder verdächtig findest
  6. Verwende eindeutige Kennwörter und benutze beim Bedarf nach mehr Sicherheit den Kaspersky Password Manager

Wie kann ich mein Kind im Internet vor Fremden schützen?

  1. Sagen Sie ihm, dass es Freundschaftsanfragen von Unbekannten ablehnen soll
  2. Weisen Sie es darauf hin, stets misstrauisch zu sein, wenn jemand persönliche Fragen stellt
  3. Sprechen Sie mit Ihrem Kind offen über dessen Online-Aktivitäten

Welche Sicherheitshinweise sollte ich meinem Kind für Online-Spiele an die Hand geben?

  1. Spiele mit Freunden, die du kennst
  2. Aktiviere aus Sicherheitsgründen den „Gaming-Modus“
  3. Laden nur Spiele aus offiziellen Quellen herunter
  4. Ignoriere Links, die in Chatrooms geteilt werden
  5. Gib niemals deine Passwörter weiter – auch nicht an Freunde

Mein Kind wird im Internet gemobbt. Was kann ich dagegen tun?

  1. Hören Sie Ihrem Kind zu, ohne es zu unterbrechen
  2. Geben Sie ihm das Gefühl, sicher und verstanden zu sein
  3. Erstellen Sie Screenshots der beleidigenden Inhalte
  4. Raten Sie Ihrem Kind von negativen Antwort-Reaktionen ab
  5. Aktualisieren Sie die Datenschutzeinstellungen, ändern Sie die Kennwörter und blockieren oder melden Sie die mobbende Person
  6. Melden Sie den Vorfall in der Schule
  7. Ziehen Sie Symptomen von Stress professionelle Hilfe in Betracht

Mein Kind schikaniert andere im Internet Was kann ich dagegen tun?

  1. Bleiben Sie ruhig, sammeln Sie Beweise und versuchen Sie, den Kontext zu verstehen
  2. Hören Sie sich die Sichtweise Ihres Kindes an
  3. Helfen Sie Ihrem Kind, seine Auswirkungen auf andere zu verstehen
  4. Ermutigen Sie es, sich beim Opfer zu entschuldigen
  5. Erwägen Sie den Einsatz von Eltern-Apps für digitale Erziehung, ohne dabei übermäßig invasiv zu sein
  6. Fördern Sie verantwortungsvolles Online-Verhalten
  7. Suchen Sie bei Bedarf professionelle Hilfe

Welche Fragen kann ich meinem Kind stellen, um sicherzustellen, dass es eine positive online-Erfahrung macht?

  1. Was findest du heute online interessant?
  2. War irgendetwas seltsam?
  3. Chattest oder spielst du manchmal mit Fremden?
  4. Wie entscheidest du, was du teilen möchtest?
  5. Hast du dich im Internet schon einmal unwohl gefühlt?
  6. Gibt es neue Apps oder Websites, die dir gefallen?
  7. Weißt du, wie du mit unerwünschten Nachrichten umgehen sollst?
  8. Hast du schon einmal erlebt, dass im Internet jemand unfreundlich war? Wie hast du reagiert?

Wie kann ich mein Kind online im Blick behalten, ohne dabei dessen Privatsphäre zu beeinträchtigen?

  1. Sprechen Sie mit Ihrem Kind über dessen Online-Erfahrungen
  2. Nehmen Sie an gemeinsamen Online-Aktivitäten teil
  3. Verwenden Sie Eltern-Apps für digitale Erziehung mit einem Fokus auf Sicherheit
  4. Erklären Sie, warum bestimmte Kontrollen notwendig sind
  5. Gehen Sie im Laufe der Zeit von Kontrolle zum Mentoring über
  6. Bleiben Sie auf den Laufenden, was digitale Trends angeht, und teilen Sie Ihre Erkenntnisse mit Ihrem Kind

Woran erkenne ich, dass sich das Smartphone negativ auf mein Kind auswirkt?

  1. Schlechtere Schulnoten
  2. Weniger körperliche und soziale Aktivitäten
  3. Überanstrengte Augen, schlechter Schlaf und schlechte Körperhaltung
  4. Erhöhte Reizbarkeit und Entzugserscheinungen
  5. Vernachlässigung von Hobbys und Pflichten
  6. Angst, Depression und geringes Selbstwertgefühl
  7. Verkürzte Aufmerksamkeitsspanne und Gedächtnisprobleme

Mit diesem wichtigsten Punkt sind Sie mit Ihrem Kind bestens dafür gewappnet, die digitale Welt zu entdecken. Sie können unseren praktischen Ratgeber auch als PDF herunterladen, damit Sie ihn zur Unterstützung der digitalen Reise Ihres Kindes stets griffbereit.

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