Japan-Katastrophe und weitere Social-Engineering-Tricks

Ein Update zu dem vorherigen Bericht wie Online-Kriminelle die Katastrophe in Japan für sich missbrauchen: Neuerdings wurden Links zu den neuesten Entwicklungen in Japan verschickt, bei denen nach dem Anklicken

Ein Update zu dem vorherigen Bericht wie Online-Kriminelle die Katastrophe in Japan für sich missbrauchen: Neuerdings wurden Links zu den neuesten Entwicklungen in Japan verschickt, bei denen nach dem Anklicken ein Drive-by-Download mit Hilfe eines Exploit-Packs gestartet wurde.
War der Angriff erfolgreich, wurde der Schädling Trojan-Downloader.Win32.CodecPack geladen. Jedem Vertreter dieser Familie sind drei Steuerungszentralen zugeteilt, mit denen er Verbindung aufnimmt. Außerdem erhält er von ihnen eine Liste schädlicher Dateien, die auf den Computer geladen und anschließend gestartet werden.
Außerdem wurde eine schädliche Webseite entdeckt, auf der der Download eines Videos zu den Japan-Ereignissen angeboten wurde. Doch statt eines Films wurde eine Backdoor heruntergeladen.
Es gilt also nach wie vor, Augen auf und die eigene Neugierde lieber mal ein wenig dämmen.
Tipps

In weniger als einer Minute geknackt: (fast) jedes zweite Passwort

Wir haben unsere Studie von vor zwei Jahren über die Möglichkeit, Passwörter aus der realen Welt zu knacken, die im Darknet preisgegeben wurden, überarbeitet. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Fast jedes zweite Passwort lässt sich in weniger als einer Minute knacken, bei drei von fünf genügt weniger als eine Stunde. Wie können wir uns von unsicheren Passwörtern frei machen?