Ein Viertel der Empfänger von Datendiebstahls-Benachrichtigungen wird Opfer von Identitätsdiebstahl

Die Zahl der Opfer von Identitätsdiebstählen wächst erneut, wie eine aktuelle Studie zeigt. Ein Viertel der Kunden, die im letzten Jahr Benachrichtigungen über einen Datendiebstahl erhalten haben, wurden anschließend zu

Die Zahl der Opfer von Identitätsdiebstählen wächst erneut, wie eine aktuelle Studie zeigt. Ein Viertel der Kunden, die im letzten Jahr Benachrichtigungen über einen Datendiebstahl erhalten haben, wurden anschließend zu Opfern eines Identitätsbetrugs. Insgesamt betraf das etwa 12,6 Millionen Menschen – eine Million mehr als im Jahr davor.

Diese Neuigkeiten sind Teil einer jährlichen Studie, die vom kalifornischen Institut Javelin Strategy and Research veröffentlicht wird. Jim Van Dyke, CEO des Unternehmens, drängt Anwender dazu, die Ergebnisse der Studie ernst zu nehmen und Benachrichtigungen über Datendiebstähle stärker zu beachten, um ihre privaten Informationen besser schützen zu können.

„Die Studie unterstreicht, dass Kunden alle Benachrichtigungen ernst nehmen sollten. Nicht alle Datendiebstähle sind gleich“, so Van Dyke zur Studie.

Die Studie erwähnt, dass im vergangenen Jahr 21 Milliarden US-Dollar von den fast 13 Millionen Opfern von Identitätsdiebstahl gestohlen wurden. Mehr als in den drei Jahren davor zusammengenommen.

Der Bericht stellt auch die Wichtigkeit des Schutzes aller Daten heraus – nicht nur von Kreditkarteninformationen. Zehn Prozent der Vorfälle des letzten Jahres hatten mit Online-Banking-Logins, Nutzernamen und Passwörtern zu tun, während 16 Prozent die Sozialversicherungsnummern der Opfer ausspionierten.

Identitätsdiebstahl und Cyberkriminalität sind die Hauptprobleme, denen Heimanwender gegenüberstehen. Doch auch wenn sie von den Folgen oft stark getroffen werden, können sie doch nur wenig dagegen tun. Denn Firmen, Behörden und alle, die für die Verarbeitung von Kundendaten verantwortlich sind, versagen immer wieder im Schutz dieser vertraulichen Informationen. Bei dem Datendiebstahl in South Carolina, der im letzten Herbst durch die Presse ging, wurden dem staatlichen Department of Revenue 3,6 Millionen Sozialversicherungsnummern und Kreditkartendaten gestohlen. Nur 16.000 der 387.000 Kreditkartennummern waren allerdings verschlüsselt, was den Einbruch für die Kriminellen sehr erfolgreich machte, und bei den Behörden von South Carolina zu einer Reihe von Privatsphäre-Reformen, Mitarbeitertrainings und Angriffsanalysen führte.

Hier noch ein paar Tipps, was Sie unternehmen sollten, wenn Sie eine Benachrichtigung über einen Datendiebstahl erhalten:

  • Lesen Sie jede Datendiebstahls-Benachrichtigung, die Sie erhalten. Gehen Sie nicht davon aus, dass die Firma, die Ihnen die Benachrichtigung schickt, Ihr Konto oder Ihre Daten überwachen wird.
  • Nutzen Sie Kontrolldienste für Kreditkarten, die von dem Unternehmen angeboten werden.
  • Ändern Sie alle wichtigen Informationen des entsprechenden Kontos und beobachten Sie Ihr Kreditkartenkonto sowie alle anderen Bankkonten, die damit verknüpft sind.
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