Die besten Blog-Beiträge des letzten Monats: November

Von Darkhotel über Kreditkarten-Hacks bis zu unsicheren Messaging-Apps: Hier finden Sie die besten Blog-Beiträge aus dem November.

Im November berichteten wir neben der Darkhotel-Spionage-Aktion unter anderem auch über gehackte Kreditkarten und gaben Tipps, wie Sie die Leistungsdauer Ihres iPhone-Akkus verlängern können. Sie haben einen Artikel verpasst? Kein Problem – hier finden Sie die besten und beliebtesten Beiträge des letzten Monats!

Darkhotel: Spionagekampagne in asiatischen Luxushotels

Im November deckte Kaspersky Lab die Spionagekampagne Darkhotel auf, die seit sieben Jahren in zahlreichen asiatischen Luxushotels läuft. Die Täter kompromittierten die Netzwerke in bestimmten Hotels, in denen hochrangige Manager auf Reisen übernachten. Nach dem Einchecken verbanden sich die Opfer mit einem WLAN-Netz (das den Nachnamen und die Zimmernummer für die Identifizierung benötigte) und bekamen das Angebot für das Update eines legitimen Software, das allerdings eine Backdoor installierte. Nachdem die Angfreifer so Zugriff auf den Computer bekommen hatten, nutzen Sie verschiedene Tools, um Daten zu sammeln sowie Passwörter und Login-Daten zu stehlen.

Kurt Baumgartner, Principal Security Researcher bei Kaspersky Lab, sagt zu Darkhotel: „Über die letzten Jahre hat Darkhotel eine Reihe erfolgreicher Angriffe auf wichtige Personen durchgeführt. Dabei nutzten die Täter Methoden und Technologien die weit über jene typischer Cyberkrimineller hinausgehen. Die Täter besitzen operative Kompetenz, mathematische und krypto-analytische Fähigkeiten und weitere Ressourcen, mit denen vertrauenswürdige, kommerzielle Netzwerke missbraucht und bestimmte Opfergruppen mit strategischer Präzision angegriffen werden können.“

Hat das Ihr Interesse geweckt? Weitere Informationen finden Sie im ganzen Artikel, zudem auch Informationen, wie die Kaspersky-Produkte den Schädling entdecken und neutralisieren.

Fünf Lektionen, die ich gelernt habe, als meine Kreditkarte gehackt wurde

Betrüger sind gut darin, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und können sogar Geldautomaten und Kassensysteme kompromittieren.

Haben Sie schon einmal eine Benachrichtigung Ihrer Bank oder Kreditkartenfirma zu einem Einkauf bekommen, den Sie gar nicht gemacht haben? Das kann einen ganz schön erschrecken, aber man muss sich deshalb nicht machtlos fühlen. Hier fünf Tipps, die einer unserer Experten selbst testen konnte:

  1. Schnelligkeit ist wichtig. Je schneller Sie reagieren und den Betrug nachweisen, desto besser stehen die Chancen, dass Sie Ihr Geld zurückbekommen. SMS-Benachrichtigungen sind hier sehr praktisch.
  2. Jede Versicherung hilft. Jede zusätzliche Schutzebene macht es für Betrüger schwerer, ihr Ziel zu erreichen.
  3. Vorsicht ist nicht Alles. Betrüger sind recht gut darin, Sicherheitsmaßnahmen zu umgehen und können sogar Geldautomaten und Kassensysteme kompromittieren.
  4. Kreditkartenbetrug ist ein organisiertes Verbrechen. Auch wenn ein Einzeltäter Ihre Kreditkarte gestohlen hat, kann es sein, dass diese an verschiedene Kriminelle verkauft wird.
  5. Erstellen Sie immer einen Plan B. Sie sollten am besten mindestens zwei, besser drei oder vier Karten besitzen. Verwenden Sie verschiedene Zahlungssysteme von verschiedenen Banken und verteilen Sie Ihr Geld dort gleichmäßig.

11 unsichere Internet- und Mobile-Messaging-Dienste

Lesen Sie diesen Artikel, bevor Sie die nächste Nachricht verschicken. Wir stellen die Ergebnisse eines Tests der Electronic Frontier Foundation vor: neben den neun sichersten auch die elf unischersten Apps. Leider gehören zu diesen unsicheren Apps auch die bekanntesten und am häufigsten verwendeten.

Die neun sichersten Internet- und Mobile-Messaging-Dienste

Im Gegensatz zur Liste der unsichersten Messaging-Dienste, sind die Apps dieser Lieste weniger bekannt, auch wenn Sie bekannter sein sollten. Deshalb sollten Sie auch diesen Artikel genau lesen, bevor Sie sich für einen Messaging-Dienst entscheiden.

10 Tipps mit denen Ihr iPhone-Akku länger hält

Wir alle kennen das: Gerade eben war der Smartphone-Akku noch voll geladen, und schon ist die Anzeige nur noch eine rote Linie. Der Grund ist einfach: iOS ist standardmäßig so eingestellt, dass es die beste Leistung bringt, sich aber nicht um die Energieeffizienz kümmert. Deshalb präsentieren wir Ihnen 10 wichtige Tipps, mit denen Sie die Lebensdauer Ihres iPhone-Akkus verlängern können:

  1. Schalten Sie die Bildschirmhelligkeit auf 30-40 Prozent
  2. Schalten Sie Bluetooth aus
  3. Schalten Sie den „Flugmodus“ in Bereichen ohne Funkempfang ein
  4. Erlauben Sie nicht jeder App, Ihre Position per GPS zu bestimmen
  5. Nutzen Sie möglichst oft WLAN-Netzwerke oder bleiben sie bei 3G- statt LTE-Verbindungen
  6. Lassen Sie Ihr Handy keine Daten in Echtzeit abholen, sondern bleiben Sie bei Push- oder manuellen Möglichkeiten
  7. Schalten Sie Apps ab, die im Hintergrund laufen
  8. Schalten Sie automatische Downloads ab
  9. Beschränken Sie die Liste der Apps, die sich im Hintergrund aktualisieren dürfen
  10. Schalten Sie alle Push-Benachrichtigungen ab, die nichts mit Ihrer Kommunikation oder der Gerätesicherheit zu tun haben.

Android: 10 Tipps für maximale Sicherheit

Android ist sehr offen und durch seine Flexibilität hat es die Marktführerschaft bei mobilen Geräten übernommen. Gleichzeitig wird aber auch immer wieder das Problem der Fragmentierung erwähnt. Es gibt viele unterschiedliche Android-Versionen, doch es gibt einige generelle Tipps, mit denen Sie Ihr Android-Gerät sicherer machen können.

  1. Laden Sie Apps nur vom Google Play Store herunter
  2. Prüfen Sie die Berechtigungen, die eine App verlangt, um sicherzugehen, dass diese für die App sinnvoll sind
  3. Verwenden Sie starke Passwörter
  4. Verschlüsseln Sie alle Daten auf dem Smartphone, so dass diese auch im Fall des Diebstahls oder Verlusts des Geräts sicher sind und niemand darauf zugreifen kann
  5. Vermeiden Sie öffentliche WLAN-Hotspots und überprüfen Sie regelmäßig die Liste der bekannten WLAN-Netzwerke
  6. Verwenden Sie immer VPN, vor allem in öffentlichen Hotspots oder nicht-vertrauenswürdigen Netzwerkverbindungen
  7. Schalten Sie Benachrichtigungen aus, die auch angezeigt werden, wenn Ihr Gerät gesperrt ist
  8. Stellen Sie Google-Services so ein, dass die geteilten Daten limitiert werden – dadurch wird das Risiko des Datendiebstahls verringert
  9. Löschen Sie unbenötigte Apps, die nur ein Risiko darstellen
  10. Verwenden Sie für Google und andere Apps die Zwei-Faktoren-Authentifizierung
Tipps

Router-Schutz für MikroTik-Benutzer

Aktualisieren Sie RouterOS des MikroTik-Routers und überprüfen Sie die Einstellungen, um sich vor dem Botnet Mēris zu schützen und ggf. Malware von einem bereits infizierten Router zu entfernen.