Drei goldene Regeln für die sichere Nutzung von App-Stores

4 Jun 2014

App Stores versprechen eine niemals enden wollende Flut von Spielen und Werkzeugen, haben aber auch ihre Stolperfallen. Dazu gehören schädliche Apps und laufend steigende Kosten – vor allem auf Android-Geräten.

Folgen Sie deshalb diesen drei goldenen Regeln für das sichere Herunterladen von Apps – unabhängig von Ihrem Betriebssystem.

Applestore

1. Die Weisheit der Masse. Machen Sie sich das Wissen der Anwender zunutze, wenn Sie die Vertrauenswürdigkeit einer App bewerten. Gehen Sie brandneuen Apps besser genauso aus dem Weg wie Apps, die keine oder nur negative Bewertungen haben. Laden Sie auch keine Apps herunter, die noch niemals von jemandem heruntergeladen wurden. Apps mit vielen guten Bewertungen sind vertrauenswürdig. Doch wenn Apps das nicht haben, hat das oft einen guten Grund – und Sie sollten ihnen nicht über den Weg trauen. Wenn Sie diese Regel befolgen, schützen Sie sich bereits sehr gut vor schädlichen und zwielichtigen Apps sowie vor potenziellen Abzockern.

Apps mit vielen guten Bewertungen sind vertrauenswürdig. Doch wenn Apps das nicht haben, hat das oft einen guten Grund – und Sie sollten ihnen dann nicht über den Weg trauen.

2. Schließen Sie das Tor. Legen Sie für alle App-Store-Einkäufe ein Passwort oder einen biometrischen Schutz fest. Apple und Android bieten beide Passwortschutz für Einkäufe in ihren jeweiligen App Stores, aber auch für In-App-Käufe, und beide bieten auch jeweils eine Form biometrischen Schutzes – entweder nativ oder über eine App. Anwender sollten diese Sicherheitsmaßnahmen nutzen, um versehentliche Installationen von Apps zu verhindern und Kinder davon abzuhalten, unerwünschte Einkäufe zu tätigen, vor allem solche, die direkt aus installierten Spielen gemacht werden können.

3. Verringern Sie die Anzahl der Apps. Eine geringere Anzahl von Apps auf einem Gerät ist äußerst praktisch, denn je mehr Apps Sie installiert haben, desto komplizierter wird es, sich auf Ihrem Smartphone zurechtzufinden und es zu nutzen. Davon abgesehen, dass Sie meist nur einen kleinen Teil der installierten Apps wirklich nutzen. Und da die meisten Apps auch verschiedene ernste Risiken für die Privatsphäre bringen undDaten sowie Analysen an den App-Hersteller übermitteln, bedeuten mehr installierte Apps auch eine größere Gefahr, dass persönliche Daten an große Firmen, Spam-versendende Werbeagenturen und natürlich potenzielle Angreifer und Betrüger gesendet werden. Wenn Sie weniger Apps auf Ihrem Mobilgerät installiert haben, verringern Sie dieses Risiko.

4. Android-Nutzer aufgepasst. Hier noch ein Bonus-Tipp für Android-Nutzer: Da Android so stark von schädlichen Apps heimgesucht wird, sollten Sie hier besondere Vorkehrungen treffen. Prüfen Sie ganz genau die Berechtigungen, die jede App fordert, und vermeiden Sie Apps, die ganz klar mehr Informationen verlangen als sie benötigen. Nutzen Sie auch ein mobiles Antiviren-Programm, etwa die Lösung von Kaspersky Lab, die die Sicherheit neuer Apps prüft und das Gerät vor allen aktuellen mobilen Schadprogrammen schützt.