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Online-Banking ist einfach genial, oder? Sie brauchen nur Ihren PC, Ihr Smartphone oder Tablet einzuschalten, und schon können Sie Ihre Rechnungen bezahlen, Ihren Kontostand überprüfen oder Geldbeträge von A nach B transferieren – und alles, ohne das Haus zu verlassen.

Vorbei sind die Zeiten, als wir noch warten mussten, bis die Bank aufmacht. Und das gefällt uns. So sehr, dass 2013 mehr als 50 Prozent der Menschen in den USA den Komfort des Online-Bankings nutzten, um auf ihre Konten zuzugreifen. Leider sind wir nicht die Einzigen, die die wachsende Beliebtheit des Online-Bankings bemerkt haben.

Cyberkriminelle sind immer dort anzutreffen, wo es etwas zu holen gibt. Online-Banking ist eine weitere Möglichkeit für sie, Ihrer Kontodaten habhaft zu werden oder Sie dazu zu verleiten, Ihre Sicherheitsinformationen, wie z. B. Benutzernamen, Passwörter und andere wichtige Details, preiszugeben. Sicheres Online-Banking beginnt mit einem gewissen Basiswissen über die Tricks, mit denen Cyberkriminelle versuchen, an Ihr Geld zu kommen.

Betriebsgeheimnisse eines Online-Betrügers

Es gibt zwei Methoden, die Hacker einsetzen, um Zugriff auf fremde Online-Bankkonten zu erlangen: Phishing und Passwortdiebstahl.

Phishing: Sie erhalten eine unechte E-Mail, die wirkt, als stamme sie von Ihrer Bank. In der E-Mail werden Sie aufgefordert, auf einen Link zu klicken, der Sie auf eine gefälschte Webseite weiterleitet, die der Ihrer Bank zum Verwechseln ähnlich sieht. Weil Sie von der Echtheit überzeugt sind, geben Sie Ihre Sicherheitsdetails ein, und schon ist es passiert – Ihre vertraulichen Informationen sind die Hände von Betrügern geraten.

Passwortdiebstahl: Cyberkriminelle verleiten Sie mit einem Trick dazu, ein Programm auf Ihrem Computer zu installieren, das Ihre Tastaturanschläge aufzeichnet. Wenn Sie sich dann beim nächsten Mal bei Ihrem Online-Konto anmelden, zeichnet das Programm heimlich Ihre Anmeldedaten auf und übermittelt diese an den Betrüger. Das war's!

Als Nächstes wird Ihre Bankkarte abgelehnt, und Sie stellen fest, dass Ihr Konto leergeräumt wurde. Aber keine Sorge.

Genauso, wie Sie Ihre Haustür abschließen können, um Einbrüche zu verhindern, können Sie auch Schritte unternehmen, um die Risiken beim Online-Banking zu minimieren.

Wehren Sie sich

Um sicheres Online-Banking zu gewährleisten, sollten Sie Ihr Geld gut im Auge behalten:

  • Sie sollten regelmäßig Ihre Konto- und Kreditkartenauszüge auf verdächtige Transaktionen hin überprüfen. Wenn Sie etwas Ungewöhnliches bemerken, melden Sie es so schnell wie möglich Ihrer Bank.
  • Geben Sie Kontodetails nur auf Webseiten ein, bei denen in Ihrem Browser ein Schloss-Symbol angezeigt wird und die Webadresse von „http“ zu „https“ wechselt – dies zeigt Ihnen, dass die Verbindung sicher ist.
  • Hören Sie auf Ihren gesunden Menschenverstand, und seien Sie vorsichtig. Klicken Sie nie auf Popups oder Links, die vorgeben, von Ihrer Bank zu stammen. Geben Sie stattdessen die Webadresse Ihrer Bank direkt in Ihrem Browser ein. Überprüfen Sie genau, ob eine Nachricht echt ist, und rufen Sie bei Zweifeln Ihre Bank an.
  • Haben Sie schon einmal unerwartet einen Anruf oder eine E-Mail von Ihrer Bank erhalten? Gehen Sie vorsichtig mit entsprechenden Kontaktaufnahmen um, und geben Sie keine persönlichen Details in E-Mails preis, sofern Sie sich nicht selbst an die Bank gewendet haben.
  • Nutzen Sie für Ihr Passwort eine Kombination aus Buchstaben und Zahlen, und stellen Sie sicher, dass es nicht so leicht zu erraten ist. Schreiben Sie Ihr Passwort niemals auf.
  • Greifen Sie auf Ihr Bankkonto nur über ein gesichertes WiFi-Netzwerk zu. Wenn Sie einen öffentlich genutzten Computer verwenden, lassen Sie ihn nie unbeaufsichtigt, solange Sie angemeldet sind. Melden Sie sich ordnungsgemäß ab, sobald Sie Ihre Online-Bankgeschäfte erledigt haben.
  • Posten Sie in sozialen Netzwerken nie persönliche Informationen, mit denen Dritte an Ihre Bankdaten gelangen könnten.
  • E-Mail-Anhänge von Webseiten, denen Sie nicht vertrauen, sind ein deutliches Warnsignal. Öffnen Sie sie nicht.
  • Sie benötigen eine hochwertige Sicherheitssoftware, um Ihren Computer gegen Malware und Cyberangriffe zu verteidigen. Schützen Sie Ihren PC noch heute: mit Kaspersky Internet Security.

Die rechtliche Seite

Wenn Sie glauben, Opfer eines Online-Bankbetrugs geworden zu sein, melden Sie Ihren Verdacht umgehend Ihrer Bank.

Betrugsopfer genießen rechtlichen Schutz und müssen Verluste nicht selbst tragen, es sei denn, sie haben in betrügerischer Absicht oder fahrlässig gehandelt. Außerdem ist es Aufgabe Ihrer Bank, die Details des Betrugsfalls der Polizei zu melden. Darum müssen Sie sich also nicht kümmern.

Wenden Sie sich in folgenden Fällen an Ihre Bank:

  • Ihr Kontoauszug weist nicht autorisierte Transaktionen auf.
  • Sie sind der Meinung, dass Sie auf einer gefälschten Webseite Informationen eingegeben haben.
  • Sie glauben, eines Ihrer Passwörter wurde durch Malware aufgezeichnet.

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