So sperren Sie Webcam-Spione aus

Mit Webcams können Familienmitglieder, Freunde und Geschäftsleute aus aller Welt von Angesicht zu Angesicht sprechen. In den letzten zehn Jahren wurden sie so zahlreich, dass es nichts Besonderes mehr ist,

Mit Webcams können Familienmitglieder, Freunde und Geschäftsleute aus aller Welt von Angesicht zu Angesicht sprechen. In den letzten zehn Jahren wurden sie so zahlreich, dass es nichts Besonderes mehr ist, jemanden bei einem Gespräch auch zu sehen, obwohl diese Person Tausende Kilometer entfernt ist – ganz normale Realität, die man sogar im Falle von Smartphones in der Hand halten kann.

Allerdings sind Sie nicht der einzige, der die Webcam Ihres Computers nutzen kann. Angreifer mit Programmen wie Blackshades, das Anfang des Jahres sein Unwesen trieb, können sich in Ihren Computer einhacken und Ihre Kamera willkürlich verwenden. Wenn Sie glauben, das wäre keine echte Gefahr, fragen Sie einmal die Miss „Teen USA 2013“, deren Webcam gehackt wurde, um Nacktfotos von ihr zu machen.

Wenn Sie nun befürchten, sich nur schützen zu können, indem Sie Klebeband über das Kameraobjektiv kleben, brauchen Sie keine Angst zu haben.

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Gute Sicherheitslösungen schützen schließlich vor allen aktuellen Bedrohungen – inklusive solchen, die Webcams gegen ihre eigentlichen Besitzer richten.

Kaspersky Internet Security 2015 warnt Sie immer dann, wenn ein Programm versucht, Zugriff auf die Webcam zu erhalten. Natürlich können Sie Berechtigungen für bestimmte Programme wie Skype oder Hangouts festlegen, während allen anderen der Zugriff verweigert wird, außer Sie erlauben ihn explizit.

Gute Nachrichten also für alle, die den Laptop im Schlafzimmer stehen haben – und das sind nicht gerade wenige Menschen.

Tipps

Router-Schutz für MikroTik-Benutzer

Aktualisieren Sie RouterOS des MikroTik-Routers und überprüfen Sie die Einstellungen, um sich vor dem Botnet Mēris zu schützen und ggf. Malware von einem bereits infizierten Router zu entfernen.