Smarte Kontrolle für clevere Kinder

20 Jun 2019

Unsere Kinder sollten uns in jeglicher Hinsicht übertrumpfen: Talent, Aussehen, Glück, Intelligenz … Doch heutzutage scheinen Kinder viel zu schnell zu schlau zu werden, und tricksen ihre Eltern oftmals auf unschuldigste, aber cleverste Art und Weise aus. Die Kinder von heute wissen sehr wohl, was ihre Eltern vor ihnen verstecken, wie sie verschlossene Türen am besten öffnen und online die verbotene Frucht finden können.

Um von Natur aus neugierige Kinder daran zu hindern, online von der Spur abzukommen, bieten wir Kinderschutz-Apps, wie zum Beispiel Kaspersky Safe Kids, zur elterlichen Kontrolle an. Theoretisch beschränken diese Programme den Zugriff auf Apps und Websites, die nach Ansicht der Eltern nicht für ihre Kinder geeignet sind. In der Praxis lernen Kinder jedoch schnell, solche Einschränkungen zu umgehen oder sie sogar für ihre eigenen Zwecke zu nutzen.

Wenn Sie feststellen, dass Ihr Kind die von Ihnen festgelegten Schutzmaßnahmen umgangen hat, breitet sich vermutlich zunächst ein wahnsinniges Gefühl von Stolz in Ihrem Körper aus – was für ein Genie! Doch Stolz hin oder her, es handelt sich hierbei ganz klar um ein Problem, dessen Lösung nicht sofort ersichtlich erscheint. Aber keine Angst: Wir haben Kaspersky Safe Kids aktualisiert, um drei typische Probleme zu lösen, mit denen Eltern von überaus versierten Kindern konfrontiert werden könnten.

Bei Wikipedia hört die Blockade auf

Kaspersky Safe Kids hatte bislang immer die Möglichkeit, den Zugriff auf Websites mit bestimmten Inhalten einzuschränken. Es ist ganz normal, dass Eltern nicht möchten, dass ihre Kinder auf Inhalte für Erwachsene zugreifen, Foren über Waffen besuchen oder Informationen über bestimmte andere Themen erhalten. Eine Klassifizierung aller Websites im Internet ist jedoch schlichtweg nicht möglich – denn sie erscheinen schneller, als wir sie in Kategorien einteilen können.

Auf diese Weise konnten clevere Kinder auf obskuren Seiten, die wir bis dato noch nicht mit in unsere Liste aufgenommen hatten, immer das finden, wonach sie suchten. Das geht jetzt nicht mehr. Wir haben die Funktion Alle Websites blockieren implementiert, die (wie der Name schon sagt) standardmäßig den Zugriff auf alle Websites blockiert; zugegriffen werden kann nur auf die Seiten, die Eltern manuell zur Ausnahmeliste hinzufügen. So können beispielsweise Seiten wie Wikipedia und andere potenziell nützliche Tools in diese Liste mit aufgenommen werden, während der Zugriff auf alle anderen Websites blockiert wird.

Diese Option ist standardmäßig deaktiviert. Sobald Sie diese jedoch aktivieren, werden alle Websites mit Ausnahme derjenigen, die Sie zur Whitelist hinzugefügt haben, effektiv auf die Blacklist gesetzt, sodass Kinder diese ab sofort nicht mehr aufrufen können. Die Funktion ist derzeit nur in Windows verfügbar, wird in Kürze aber auch in Kaspersky Safe Kids-Apps für Android und iOS zur Verfügung stehen.

Personalisierte Whitelist spezifischer Anwendungen

„Mama, ich war bei Toni! Ja, bis 22 Uhr. Nein, ich konnte weder anrufen noch schreiben, weil du alle meine Apps selber blockiert und mich darum gebeten hast, nicht anzurufen, weil du einige wichtige Meetings hattest.“ Vielen Nutzern von Kaspersky Safe Kids kommen solche Ausreden wahrscheinlich bekannt vor. Die Anwendung verfügt über eine Funktion, mit der Sie den Zugriff auf alle Anwendungen mit Ausnahme der Anruffunktion blockieren können. Das ist zwar praktisch, aber, wie sich herausstellte, nicht ausreichend.

Messenger sind mittlerweile zu einem so derart großen Bestandteil unseres Lebens geworden, dass es aus verschiedenen Gründen oftmals einfacher ist, Ihr Kind über diese nützlichen Helfer zu kontaktieren, als es anzurufen. Aus diesem Grund haben uns viele Eltern darum gebeten, eine Funktion einzuführen, mit der sie eine personalisierte Whitelist mit Anwendungen erstellen können, die über die Anruffunktion hinausgehen. Wir haben die Bitten der Eltern erhört und die neue Version von Kaspersky Safe Kids um ein solches Feature erweitert. Jetzt ist es möglich, nützliche Anwendungen auf die Whitelist zu setzen und den Rest für einen spezifischen Zeitraum (z. B. Montag bis Freitag von 8.00 bis 18.00 Uhr) zu blockieren. Mit anderen Worten: Sie können Spiele-Apps aus dem Klassenzimmer verbannen, jedoch jederzeit die Verwendung elektronischer Wörterbücher und des Messengers erlauben, um mit Ihrem Kind zu kommunizieren.

Folgendes Video zeigt, wie Sie diese Funktion aktivieren können:

Das Löschen von Kaspersky Safe Kids ist jetzt noch schwieriger

Wenn clevere Kinder jedoch versuchen, Kaspersky Safe Kids abzuschalten oder gar zu löschen, um ihr eigenes Gerät nach Belieben nutzen zu können, kann dies besorgten Eltern Kopfzerbrechen bereiten. Auf einem Computer ist dies zwar schwieriger (nein, wir haben leider keine Videoanleitung dazu), auf Android dafür aber relativ einfach. Tatsächlich betrifft dieses Problem nicht nur uns, sondern auch alle anderen Kinderschutz-Apps.

Kaspersky Safe Kids verwendet bestimmte Berechtigungen, die es der App ermöglichen, die Systemoberfläche mit der eigenen zu überschreiben. Dies ist beispielsweise erforderlich, um den Zugriff auf Einstellungen zu blockieren, die Kinder zum Deaktivieren der Kinderschutzberechtigungen verwenden könnten, um die App ihrer Funktionen zu berauben und sie effektiv zu deaktivieren.

Auf einigen Geräten war es möglich, durch schnelles Drücken des Bildschirms in diese Einstellungen zu gelangen und der Anwendung die für ihre korrekte Funktionsweise erforderlichen Berechtigungen zu entziehen. Zwar sind dafür meist mehrere Anläufe notwendig, aber wie wir alle wissen, können Kinder erstaunlich hartnäckig sein, wenn es um Dinge geht, die nicht erlaubt sind.

In der neuen Version von Kaspersky Safe Kids wird das Smartphone nach 2 solcher Versuche vorübergehend für eine Minute blockiert, um zu verhindern, dass der Kinderschutz deaktiviert wird.

Kinder sind unheimlich gut darin, Wege zu finden, um jegliche Kindersicherungen zu umgehen, und teilen ihre Erkenntnisse darüber hinaus auch noch sehr eifrig online mit anderen Leidensgefährten. Aus diesem Grund entwickeln wir unsere Anwendung kontinuierlich weiter und schließen Lücken, sodass jede aktualisierte Version von Kaspersky Safe Kids robuster ist als ihr Vorgänger. Damit dies auch in Zukunft so bleibt, empfehlen wir Ihnen dringend, die automatischen Updates für die Android-Version der Anwendung sowohl auf Ihrem Telefon als auch auf dem Gerät des Kindes zu aktivieren.

Unsere Bemühungen zur Verbesserung unserer Kinderschutzlösungen wurden von unabhängigen Experten hoch bewertet. Im vergangenen Jahr erhielt Kaspersky Safe Kids eine der höchsten Bewertungen in PCMags Rating der besten Kinderschutzlösungen 2019 sowie „APPROVED“-Zertifikate von zwei großen Testlbors: AV-Test und AV Comparatives. Bitte denken Sie daran, dass diese Auszeichnungen der vorherigen Version unserer Lösung gelten – die aktualisierte Version ist selbstverständlich noch besser und effektiver.