Naivität – falsches Verhalten im Internet

Willst Du einen Cyberkriminellen hereinlegen? Bleib ruhig, sei schlau und prüf alles zweimal. Hier eine Liste mit Sicherheitsregeln, die jeder schlaue Anwender kennen sollte.

Du weißt bereits, dass Dein Game-Konto Cyberkriminelle genauso anzieht, wie die Gauner hinter den Bankkontodaten Deiner Eltern her sind. Klar, das Internet ist kein sicherer Ort, aber richtig gefährlich ist es vor allem für Anwender, die sich nicht um die Sicherheit kümmern. Und die beste Waffe gegen Cyberkriminelle ist Dein Gehirn.

Sei schlau und vorsichtig. Wenn du zum Beispiel der Meinung bist, sich lange, zuverlässige Passwörter zu merken, wäre langweilig, dann mach das Ganze einfach etwas spannender. Es ist total einfach, Spaß beim Merken komplizierter Passwörter zu haben. Oder Du benutzt einfach einen Passwort-Manager.

Da Du diesen Artikel liest, bist Du sicher ein verantwortungsbewusster Mensch, der sich um seine Internetsicherheit kümmert. Also solltest Du die folgenden, einfachen Sicherheitsregeln kennen, mit denen Du Cyberkriminelle austricksen kannst:

  • Gib niemandem Dein Passwort für Soziale Netzwerke (Facebook, Twitter usw.) oder Online-Spiele – nicht einmal Deinem besten Freund. Wenn jemand Dein Passwort herausfindet, kann er Dein Hab und Gut im Spiel stehlen oder es so aussehen lassen, als würdest Du auf Sozialen Netzwerken böse Kommentare an Deine Freunde senden. Deine Freunde würden das nicht gerade toll finden!
  • Verschicke niemals Dein Passwort in einer E-Mail oder per IM (Whatsapp, Skype, Viber usw.), nicht einmal, wenn Du glaubst, dass der Empfänger, der danach gefragt hat, für ein Soziales Netzwerk oder ein Online-Spiel arbeitet. Vergiss nicht, dass jemand, der wirklich für so einen Web-Service arbeitet niemals nach Deinem Passwort fragen würde.
  • Benutze am besten lange, komplizierte Passwörter mit mindestens acht Zeichen, inklusive Groß- und Kleinbuchstaben, Zahlen und Satzzeichen. Ganz schlecht sind Dinge wie der Name Deines Haustiers, der Geburtstag Deines Bruders oder eine einfache Zeichenreihe wie „12345“. Diese können ganz einfach erraten und mit speziellen Programmen schnell geknackt werden.

  • Schreib Deine Passwörter nicht auf ein Stück Papier und speichere Sie nicht in einer Datei auf Deinem Gerät. Denn genau dort sehen Kriminelle als erstes nach. Am besten ist es, sich alle Passwörter zu merken.
  • Bevor Du ein Passwort eintippst, solltest Du sicherstellen, dass Du wirklich auf der Webseite bist, die Du besuchen möchtest. Sieh Dir die Adresszeile an und prüfe, dass die Adresse nicht ungewöhnlich aussieht. Kriminelle erstellen oft gefälschte Versionen beliebter Webseiten, um Passwörter zu stehlen.
Tipps