Testen Sie Ihre Schutzlösung

Crash-Tests sollten Sie nicht selbst und mit Ihrem eigenen Auto durchführen, und genau so sollten Sie auch nicht den Schutz Ihres PCs selbst ausprobieren. Den Tests der Profis können Sie auf jeden Fall vertrauen.

sicherheit testen

Jeder möchte gerne die Schutz-Software auf seinem Computer installieren und dann das Ganze vergessen. Allerdings treten immer wieder Dinge auf, die Ihnen vielleicht Sorgen machen. Ist der Schutz wirklich zuverlässig? Vielleicht hätten Sie eine ganze Sicherheits-Suite kaufen sollen, statt nur einem Antiviren-Programm? Oder vielleicht Produkt B statt Produkt A? Wie können Sie sicherstellen, dass der Schutz optimal läuft? Zunächst scheint das alles recht kompliziert zu sein, doch eigentlich ist es gar nicht so schwer, diese Fragen zu beantworten.

Wenn man ein Auto kauft, wird kaum jemand selbst einen Sicherheitstest damit durchführen, denn das ist wahnsinnig kompliziert und recht teuer. Dafür gibt es spezielle Firmen und Bewertungssysteme, wie zum Beispiel NCAP, die zu einer Art Industriestandard geworden sind und den Kunden dabei helfen, die Vor- und Nachteile jedes Automodells abwiegen zu können. Mehr Sterne bedeuten hierbei höhere Sicherheit. Und wenn Sie das alles etwas genauer wissen möchten, können Sie Videos von Crash-Tests ansehen und technische Details, etwa zu Verletzungsgefahren oder der Sicherheit für Fußgänger, durchlesen.

Genau so verhält es sich auch mit dem Schutz vor Internetbedrohungen: Sie können hier die Bewertungen und Noten der unabhängigen Testlabors einsehen. Davon gibt es viele, und wir stellen heute die zuverlässigsten und für die Anforderungen privater Anwender sinnvollsten vor. Wenn Sie weniger lesen möchten, können Sie auch direkt zum Fazit springen.

Der Kampf gegen angstmachende „nicht gefundene“ Schadprogramme

Da Cyberkriminelle mit Schadprogrammen Millionen verdienen, produzieren Sie täglich Hunderttausende neue Machwerke. Deshalb ist es so wichtig, dass ein Sicherheitsprogramm auch die Schadprogramme findet, die der Antivirus-Hersteller noch nicht kennt. Dafür nutzen die Hersteller eine Kombination verschiedener Methoden, von denen der proaktive Schutz die wichtigste ist. Diesen kann man ganz einfach beschreiben: Wenn sich ein neues Programm wie ein Schadprogramm verhält, ist es wahrscheinlich auch ein Schadprogramm. Also sollte es beendet und alle davon ausgführten Änderungen am System rückgängig gemacht werden. Das ist leicht gesagt, doch in der realen Welt ist dies unendlich schwierig. Die Sicherheitslösung darf beim Blockieren schädlicher Programme nicht gleichzeitig die legitimen Programme stören. Die Komplexität dieser Aufgabe wird bei der Proactive Security Challenge des unbahängigen Testlabors Matousec gut dargestellt. Die Experten schreiben spezielle Programme, die verdächtige Aktionen ausführen und dabei möglichst keine Antivirus-Warnungen auslösen sollen. Es gibt dabei 11 Komplexitätsstufen und nur wenige Produkte erreichen dabei die Höchstwertung. Kaspersky Internet Security ist eines davon. Dieses gute Ergebnis wurde durch viele Jahre der Investitionen und Forschung ermöglicht, die viele andere Firmen nicht leisten können. Noch extremer werden die Unterschiede, wenn man kostenlose Sicherheitslösungen prüft – die meisten davon schaffen nicht einmal Stufe 1 oder 2.

Kurz gesagt, können kostenlose Antivirus-Programme nicht so gut mit neuen, noch unbekannten Schadprogrammen umgehen. Doch diese Schädlinge tauchen mit 300.000 neuen Varianten täglich auf.

Ein Tag im Leben eines normalen Computernutzers

Ebenfalls sehr interessante Tests führt AV-Comparatives durch. Deren Real-World-Test wird nicht mit speziell programmierten Programmen gemacht. Genau das Gegenteil ist hier der Fall: Der Test ist äußerst realistisch. Die Firma besitzt eine Datenbank mit echten schädlichen Programmen, Links und Mail-Anhängen, die zum Testzeitpunkt weit verbreitet sind, so dass für jeden Anwender die Gefahr besteht, von diesen Schädlingen infiziert zu werden. Das Test-Szenario ist recht direkt. Auf Computern wird Windows ganz neu installiert und aktualisiert, anschließend wir ein Antiviren-Programm installiert und aktualisiert, und dann geht es los: Schädliche Links werden geöffnet, verdächtige Anhänge angesehen und dabei geprüft, wie viele Bedrohungen blockiert werden.

Das Ergebnis des letzten Tests: Kaspersky Internet Security blockiert 99,8 Prozent aller Bedrohungen. Das ist das beste Ergebnis des Tests, das nur von einigen wenigen Herstellern erreicht wurde. Selbst die kostenpflichtigen Versionen von zum Beispiel AVG blockieren zuverlässig nur 93,4 Prozent, während Microsoft Security nur vor 88,4 Prozent der Schädlinge schützt.

„Fliegen“ oder „kriechen“

Die meisten Anwender sorgen sich vor allem auch um die Auswirkungen der Sicherheitslösung auf die Leistung des Computers. Vor allem Gamer beschweren sich oft schon bei leichten FPS-Einbrüchen.

#KasperskyInternetSecurity ist die schnellste Lösung mit der geringsten Systembelastung – AV-TEST.

Um die Auswirkungen auf die Computerleistung zu messen, gibt es einen speziellen Test von AV-TEST. Das Labor prüft regelmäßig, wie stark Sicherheitsprogramme das tägliche Arbeiten am Computer (Einschalten, Programmstart, Kopieren von Dateien, usw.) verglichen mit einem „frischen“ Windows-System beeinflussen. Die Ergebnisse werden in umfangreichen Tabellen dargestellt, aber es ist einfacher, die „Sterne zu zäheln“, wie bei den NCAP-Wertungen für Autos. Überraschung: Die geringste Systembelastung erreicht Kaspersky Internet Security (5,8 von 6 Punkten für die Geschwindigkeit). Kostenlose Produkte, die meist als „Leichtgewichte“ bezeichnet werden, zeigten sich im Test nicht so leicht – all die üblichen Verdächtigen wie Avast, Avira  oder AVG kommen beim Geschwindigkeitstest nur auf 4,5 bis 4,8 Punkte.

Benötige ich Antivirus oder Internet Security?

Tests vergleichen selten Antivirus-Programme und komplette Internet-Security-Suiten vom gleichen Hersteller, aber Sie können auch davon ausgehen, dass solche Produkte ähnliche Ergebnisse zeigen werden, wenn es um die grundlegenden Bedrohungen geht. Das Problem ist eher, dass ein Antivirus-Programm nicht dafür da ist, einige der wichtigsten Bedrohungen zu bekämpfen und zum Beispiel nicht vor Hacker-Angriffen, Gelddiebstahl beim Online-Banking, Spam oder Phishing schützt. Wenn Sie viele verschiedene Internet-Dienste nutzen, Online-Zahlungen durchführen oder in Sozialen Netzwerken aktiv sind, ist eine Internet-Security-Suite für Sie die bessere Wahl.

Fazit

Mit Kaspersky Internet Security erhalten Sie eine extrem robuste und zuverlässige Sicherheitslösung, die vor allen möglichen Bedrohungen schützt, und dessen Qualität von vielen unabhängigen Tests bestätigt wird – vom Real-Life-Test bis zum Test des proaktiven Schutzes. Gleichzeitig bleiben die negativen Auswirkungen auf das System minimal, vor allem im Vergleich mit anderen Sicherheitslösungen. Wenn Sie jedoch ein Programm eines anderen Herstellers nutzen, sind die Tests vielleicht nicht immer ganz so schön für Sie (siehe Tabelle), denn viele beliebte Lösungen sehen dabei teilweise nicht so gut aus. Testen Sie Ihren Computer kostenlos auf Schädlinge und überlegen Sie sich im Bedarfsfall, ob Sie nicht doch auf eine zuverlässige Lösung umsteigen.

Lösung

 

Schutz vor unbekannten Bedrohungen  (Matousec) Real-Life-Test
(AV-Comparatives)
Geschwindigkeit (AV-TEST)
Kaspersky Internet Security 11 von 11 99,8% 5,8 von 6
Avast 2 von 11 97,4% 4,5 von 6
AVG 1 von 11 93,4% 4,8 von 6
Microsoft Nicht getestet 88,4% 4,3 von 6
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