Mehrheit der deutschen Arbeitnehmer will nach Corona nicht in alte Arbeits-Routinen zurück

Die Corona-Pandemie hat in vielen Bereichen unsere Arbeits-Routinen komplett verändert. Viele Arbeitnehmer möchten einen Großteil der Veränderungen gerne beibehalten.

Homeoffice

Drei Viertel (70 Prozent) der Mitarbeiter im deutschen Mittelstand wollen ihre Arbeitsweise aus der Zeit vor COVID-19 überdenken, wie eine aktuelle Umfrage von Kaspersky zeigt. Anstelle zum traditionellen Arbeitsalltag zurückkehren zu wollen, gestalten Arbeitnehmer schon jetzt ihre zukünftigen Arbeitsbedingungen neu. Das hat unterschiedliche Gründe: sei es, weil sie mehr Zeit mit ihren Liebsten verbringen (33 Prozent), Geld sparen (27 Prozent) oder weiterhin von Ferne beziehungsweise von überall aus arbeiten (22 Prozent) wollen. Angesichts der vielen Remote-Mitarbeiter müssen Unternehmen nachhaltige Maßnahmen ergreifen, um entsprechend geschützt und wettbewerbsfähig zu bleiben.

Die Pandemie führte zur Durchbrechung starrer Arbeitsroutinen und bewegte viele Arbeitnehmer dazu, sich eine flexiblere, anpassungsfähigere und humanere Arbeitskultur vorstellen zu können. So wollen künftig 30 Prozent der Arbeitnehmer in Deutschland das 9-to-5-Arbeitsmodell hinter sich lassen. Ähnlich viele (29 Prozent) wollen feste Büroplätze abschaffen und wünschen sich das Ende der 5-Tage-Woche (31 Prozent).

Darüber hinaus bewertet jeder fünfte Arbeitnehmer (22 Prozent) die mobile Arbeitsweise, die im Zuge der Pandemie eingeführt wurde, als drittwichtigsten positiven Nebeneffekt des Coronavirus nach den Möglichkeiten mehr Zeit mit der Familie zu verbringen (33 Prozent) und Geld zu sparen (27 Prozent).

 

Arbeitgeber müssen für das mobile Arbeiten technologische Unterstützung anbieten

Um die eigenen Mitarbeiter bei den veränderten Arbeitsbedingungen zu unterstützen, müssen Unternehmen jedoch die technologischen Bedingungen verbessern. Denn: Die Notwendigkeit einer umfangreichen Bereitstellung von Tools und Technologien war noch nie größer als jetzt. So wünscht sich fast ein Drittel (29 Prozent) der Beschäftigten mehr technologische Unterstützung durch ihren Arbeitgeber, während sie mobil arbeiten.

„Wir erleben gerade einen entscheidenden Moment der Veränderung“, sagt Alexander Moiseev, Chief Business Officer bei Kaspersky. „Diese Pandemie hat die Digitale Transformation beschleunigt und zu einer größeren Verschmelzung unseres Arbeits- und Privatlebens geführt. Arbeitnehmer nutzen Technologien jetzt, um eine neue Zukunft mitzubestimmen, indem sie aktiv Veränderungen anstoßen, die ihnen einen größeren Freiraum und mehr Flexibilität ermöglichen. Unternehmen müssen sich dem anpassen und einen modernen Arbeitsplatz schaffen, der produktiver, nachhaltiger und anpassungsfähiger ist.“

Kaspersky-Empfehlungen für Cybersicherheit der nun flexibler arbeitenden Mitarbeiter

  • Befähigung der Mitarbeiter zu mehr Cyber-Bewusstsein: Ob sie nun von zu Hause, im Café oder im Büro arbeiten, sie müssen über Cyberrisiken informiert werden und wissen, wie sie sich schützen können. Schulungen wie Kaspersky Automated Security Awareness erweitern und stärken in regelmäßigen Online-Schulungen das Cyber-Wissen der Mitarbeiter.
  • Implementierung grundlegender Datenschutzmaßnahmen zur Absicherung von Unternehmensdaten und -geräten, einschließlich Passwortschutz, Verschlüsselung von Arbeitsgeräten und Sicherung von Daten.
  • Gewährleistung der Sicherheit innerhalb und außerhalb des Büros: eine Cloud-basierte Lösung wie Kaspersky Endpoint Security Cloud schützt alle von Mitarbeitern am Schreibtisch oder mobil genutzten Geräte unabhängig vom Standort und vom Gerätetyp.

 

Die vollständige Studie „Securing the Future of Work“, ist verfügbar unter https://www.kaspersky.com/blog/own-your-future/37609/

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Aktualisieren Sie RouterOS des MikroTik-Routers und überprüfen Sie die Einstellungen, um sich vor dem Botnet Mēris zu schützen und ggf. Malware von einem bereits infizierten Router zu entfernen.