So verhindern Sie Identitätsdiebstahl

2 Mai 2013

Die allgemeine Öffentlichkeit sollte mittlerweile darüber aufgeklärt sein, dass Identitätsdiebstahl heutzutage sehr häufig vorkommt und verheerende Auswirkungen haben kann, die um einiges ernster sind, als es in der unausgegorenen Komödie „Voll abgezockt“ dargestellt wird. Denn anstatt dass die Kriminellen auf eine Spritztour durchs Land gehen, bleiben bei einem Identitätsdiebstahl Ihre persönlichen und finanziellen Daten auf der Strecke. Wir zeigen, wie Sie sich vor diesem Schicksal schützen können.

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Passwort-Sicherheit: Angriffe auf große Cloud-basierte Dienste wie DropBox und LinkedIn haben die Datensicherheit von Millionen von Anwendern gefährdet, doch Sie können die Auswirkungen solcher Vorfälle mildern – indem Sie auf die Passwort-Sicherheit achten. Starke Passwörter sind am wichtigsten; sie sollten aus langen Kombinationen von Buchstaben, Zahlen und Symbolen bestehen. Verwenden Sie niemals Namen oder Worte, wie man sie im Lexikon finden kann. Zudem sollten Sie Ihre Passwörter regelmäßig wechseln. Benutzen Sie für Ihre Online-Konten verschiedene Passwörter, die sich nicht ähneln und erstellen Sie separate E-Mail-Konten, die Sie zum Beispiel für das Online-Banking verwenden.

Speichern Sie Ihre Finanzdaten nicht: Es ist zwar recht praktisch, Kreditkartennummern und Rechnungsadressen bei jedem genutzten Online-Shop zu speichern, doch leider sind Sicherheitsvorfälle bei Webseiten heute ganz normal, so dass damit auch Ihre Daten in Gefahr sind. Speichern Sie Ihre Finanzdaten also nicht in den Online-Shops – der Bestellvorgang dauert dann zwar jedes Mal eine Minute länger, doch das sollte Ihnen die Sicherheit wert sein.

Erkennen Sie Betrug: Online-Betrügereien gibt es viele verschiedene. Manchmal leicht erkennbar, wie bei E-Mails von angeblichen Mitgliedern afrikanischer Königsfamilien, die Ihnen Millionen von Dollar schenken möchten, manchmal augenscheinlich legitim, wie etwa Passwort-Reset-Anfragen, die vorgeblich von Ihrer Kreditkartenfirma oder Bank kommen. Auf jeden Fall sollten Sie bei der Online-Kommunikation immer skeptisch bleiben, vor allem wenn dabei nach persönlichen Informationen gefragt wird, oder ein Dokument zum Herunterladen oder ein Link zum anklicken geboten werden – sowohl bei E-Mails, als auch bei Sozialen Netzwerken. Seien Sie wachsam und vorsichtig.

Denken Sie über eine Versicherung nach: Identitätsdiebstahl ist mittlerweile so ein großes Problem, dass es sogar bereits Versicherungen gibt, die diesen Fall abdecken. Im Falle eines Diebstahls, sind damit Sie und Ihr Geld geschützt.

Soziales Doppel: Eine heimtückische Form des Identitätsdiebstahls ist das Stehlen persönlicher Informationen und Anlegen eines gefälschten Profils bei Sozialen Netzwerken, mit dem anderen vorgegaukelt wird, dass es sich um Sie persönlich handelt. Ihre Freunde meinen, sie würden Informationen und Daten mit Ihnen austauschen, in Wirklichkeit, steckt hinter dem Konto aber ein Cyberkrimineller. Egal, ob es sich bei dem gefälschten Konto um einen Scherz handelt oder ob damit vertrauliche Daten gestohlen werden sollen, auf jeden Fall kann die Fälschung enormen Schaden für Ihre Reputation bedeuten. Schützen können Sie sich, indem Sie regelmäßig bei Google und Facebook nach Ihrem eigenen Namen suchen. Wenn Sie Online-Konten oder -Profile finden, die nicht von Ihnen angelegt wurden, sollten Sie sofort die entsprechenden Werkzeuge der Plattform nutzen, um das gefälschte Profil löschen zu lassen.

Regieren Sie schnell: Wie bei gefälschten Profilen auf Sozialen Netzwerken, sollten Sie auch schnell reagieren, wenn Sie denken, das Opfer eines Identitäts- oder Datendiebstahls geworden zu sein. Kontaktieren Sie Ihre Bank, Ihren E-Mail-Provider und alle anderen Dienste, die kompromittiert worden sind, und gehen Sie der Sache auf den Grund. Identitätsdiebstahl, der meist finanziell motiviert ist, kann verheerende Auswirkungen haben – vor allem auf Ihre Kreditwürdigkeit.

Verwenden Sie Sicherheits-Software: Eine Sicherheitslösung wie Kaspersky PURE 3.0 Total Security schützt Ihre Daten. Zum Beispiel mit dem Modul für den sicheren Zahlungsverkehr, das Webseiten auf Ihre Reputation prüft, bevor Sie Finanztransaktionen ausführen. Und da Sie sicher viele verschiedene Passwörter für alle Online-Konten verwenden, können Sie diese mit dem integrierten Passwort Manager ganz einfach verwalten.