Neue Malware-Flut im Anmarsch? Google Wave als Gefahrenpotential für Internetanwender

Kaspersky Lab sieht in dem Web-Service Google Wave eine der kommenden Gefahren für Internetnutzer. Im Laufe des Jahres werden verstärkt Angriffe durch Online-Kriminelle erwartet, seit bekannt ist, dass Google seinen

Kaspersky Lab sieht in dem Web-Service Google Wave eine der kommenden Gefahren für Internetnutzer. Im Laufe des Jahres werden verstärkt Angriffe durch Online-Kriminelle erwartet, seit bekannt ist, dass Google seinen neuen Kommunikations- und Kollaborationsdienst für externe Webseiten öffnen wird. 
Diese Funktionserweiterung erlaubt es, so genannte „Waves“ mit wenigen Klicks in eine beliebige externe Webseite zu integrieren. 
So kann Echtzeit-Berichterstattung und -Kollaboration mit wenig Aufwand öffentlich zugänglich gemacht werden. Genau darin sieht Kaspersky Lab eine große, zukünftige Gefahrenquelle. Denn so entsteht eine neuartige Dimension von Web-Öffentlichkeit, durch die Kriminelle sehr leicht an Informationen über potentielle Opfer kommen können. 
Auf diese Weise könnten wie bei sozialen Netzwerken die Cyberattacken nach dem folgenden Muster ablaufen: Zuerst werden Informationen per Google Wave gesammelt, anschließend kann zielgerichteter Spam versendet werden, um im Anschluss durch Phishing-Attacken an Anwenderdaten zu kommen. Zudem haben Online-Betrüger die Möglichkeit, über die Ausnutzung von Sicherheitslücken – beispielsweise im Browser – Schadprogramme auf den Computern der Anwender zu verbreiten.
Weitere Infos im Kaspersy Lab Jahresbericht.
Tipps

In weniger als einer Minute geknackt: (fast) jedes zweite Passwort

Wir haben unsere Studie von vor zwei Jahren über die Möglichkeit, Passwörter aus der realen Welt zu knacken, die im Darknet preisgegeben wurden, überarbeitet. Die Ergebnisse sind ernüchternd: Fast jedes zweite Passwort lässt sich in weniger als einer Minute knacken, bei drei von fünf genügt weniger als eine Stunde. Wie können wir uns von unsicheren Passwörtern frei machen?