Internet für Senioren

Ältere Menschen schauen in Skype-Werbungen immer so fröhlich aus: Sie stehen dauernd und jederzeit mit ihren Enkelkindern in Verbindung! Ich wünschte, mein eigener Opa wäre so fröhlich und würde mich nicht so vermissen, so dass ich ihn nicht jedes Wochenende besuchen müsste… Doch leider verläuft unser Skype-Training nicht so reibungslos wie erwartet.

Ältere Menschen schauen in Skype-Werbungen immer so fröhlich aus: Sie stehen dauernd und jederzeit mit ihren Enkelkindern in Verbindung! Internet für Senioren_2
Ich wünschte, mein eigener Opa wäre so fröhlich und würde mich nicht so vermissen, so dass ich ihn nicht jedes Wochenende besuchen müsste… Doch leider verläuft unser Skype-Training nicht so reibungslos wie erwartet. Also weiß ich, was ich auch nächsten Samstag machen werde. Doch Sie können heute schon den ersten Schritt tun, um Ihre Eltern zu „computerisieren“ und deren Leben – und auch Ihr eigenes – viel einfacher zu machen.

Internet für Senioren_1Was kann ein PC für Ihre Großeltern und Eltern bringen, abgesehen von Videoanrufen mit den Enkeln? Was kann Ihre Eltern, die vielleicht Neuem gegenüber nicht so aufgeschlossen sind, dazu bringen, den Gebrauch aktueller Technologien des 21. Jahrhunderts zu erlernen? Brauchen sie diese überhaupt? Ich denke, schon. Und deshalb kommt hier eine Liste der Dinge, die Ihre Großeltern und Eltern nutzen können, wenn sie die Möglichkeiten eines PCs erst einmal kennenlernen:

  • Zeitungen in passender Größe, auf einen Klick abrufbar – und man muss nicht extra zum Händler gehen, um eine zu kaufen;
  • Empfang fast jedes Radio- und Fernsehsenders;
  • Gelbe Seiten;
  • Praktische Werkzeuge für die Zahlung von Rechnungen und Überweisungen, sowie andere Dinge für das tägliche Leben;
  • Suche nach alten Mitschülern/Kollegen/Verwandten auf Sozialen Netzwerken;

Und selbst wenn Ihre Oma mit den ganzen Anleitungen und Programmen gut zurechtkommt, muss man sagen, dass ein PC für Neueinsteiger jeden Alters eine Herausforderung sein kann.

Das Hauptproblem ist wahrscheinlich das „nichts Verdächtiges anfassen“. Es kann gut sein, dass ein versehentlicher Start des Registry-Editors oder eines Proxy-Setup-Wizards ihre Großeltern dazu bringt, direkt bei Ihnen um Hilfe zu ersuchen. Doch wie wir wissen, gibt es auftauchende Fenster, die viel mehr Probleme verursachen können. In der frühen Phase des PC-Trainings können Großeltern schnell einmal ein „Sie haben eine Nachricht“-Banner auf einer kompromittierten Webseite oder – noch schlimmer – eine gefälschte Meldung wie „Wir haben 28 Viren auf ihrem PC gefunden. Sollen diese nun gelöscht werden?“ für echte Meldungen von Windows halten. Glauben Sie, dass der Standard-Schutz von Windows oder ein Freeware-Antivirusprogramm reicht, um ältere Nutzer vor solchen gefälschten, aber dennoch sehr effizienten Social-Engineering-Angriffen zu schützen? Würden Sie so ein Antiviren-Programm auf die Probe stellen, indem Sie auf alle Links und Banner klicken, in jedem Dialogfenster auf „Ja“ drücken, das „SHOCKING VIDEO“ herunterladen und andere Online-Bedrohungen ausprobieren? Wahrscheinlich nicht!

Internet für Senioren_3Sieht gefährlich aus, richtig? Viele Senioren würde die Angst ergreifen, wenn Sie so etwas sehen. So seltsam es auch scheint, das Schlimmste kommt erst, wenn Sie hier den Start-Knopf drücken, denn hier handelt es sich um eine gefälschte Antiviren-Nachricht.

Das Hauptproblem ist wahrscheinlich das „nichts Verdächtiges anfassen“.

Wobei wir uns diesen Test mit unseren eigenen Produkten trauen würden. Kaspersky Multi-Device Security bietet zum Beispiel einige Spezialfunktionen, die kombiniert optimalen Schutz vor allen Möglichen Bedrohungen bieten – unabhängig vom PC-Wissen des Anwenders.

Schalten Sie zunächst alle unnötigen Dinge ab. Eine der neuen Funktionen in unseren Programmen ist der Modus der vertrauenswürdigen Anwendungen. Wir erlauben die Nutzung vieler sicherer Programme und Webseiten, während alle unbekannten Downloads und Programmstarts verhindert werden. Ist dieser Modus eingeschaltet, empfangen das System und die installierten Programme nach wie vor regelmäßige Updates, zudem werden alle Programme, Updates und Webseiten mit einer Whitelist der vertrauenswürdigen Programme und Webseiten verglichen (das bedeutet, dass zum Beispiel Dateidownloads von Seiten auf der Whitelist als sicher eingestuft werden).

Schalten Sie dann Funktionen wie Anti-Banner und Anti-Spam ein, um ältere Nutzer vor seltsamen Mitteilungen und aufklappenden Fenstern zu schützen, aber auch, um unerwünschte Inhalte auszublenden. Vielleicht tricksen Sie hier auch und setzen die Kindersicherung ein. Normalerweise werden damit die Computerzeit und der Zugriff von Kindern auf unerwünschte Inhalte wie Spieleseiten, Informationen zu Drogen sowie Webseiten mit Gewaltdarstellungen und Pornografie blockiert. Und vielleicht wollen Ihre älteren Anwender so etwas ja auch nicht sehen. Auf diese Weise können Sie die Liste der für Ihre Eltern oder Großeltern unpassenden Webseiten festlegen oder sie auch davor bewahren, persönliche Daten an die „nigerianische Prinzessin“ oder andere Betrüger zu schicken (wobei solche Gauner kaum im E-Mail-Postfach auftauchen werden – nicht nach all den Maßnahmen, die Sie ja bereits getroffen haben, um das zu verhindern).

Was kommt als nächstes? Nun zeigen Sie den älteren Anwendern vielleicht, wie sie sicher online einkaufen können, aber das ist eine andere Geschichte…

Sind die oben genannten Empfehlungen befolgt, wird dieses Ungetüm namens PC für Ihre Eltern vielleicht schon bald ein Ding des täglichen Lebens und Arbeitens, wie es auch der Fernseher einst wurde. Ein PC soll das Leben schließlich einfacher machen. Und noch wichtiger ist, dass Sie Ihre Großeltern und Eltern nun vor allem Bösen im Internet schützen und gleichzeitig auch sicherstellen können, dass der Computer und die darauf enthaltenen Daten sicher sind.

Raubkopien

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