Mit diesen 13 Tipps kommt Ihr Hund mit Sicherheit nicht abhanden

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Der American Society for the Prevention of Cruelty to Animals (US-amerikanischer Tierschutzverein) zufolge wurden allein in den Tierheimen der USA im vergangenen Jahr 3,3 Millionen Hunde aufgenommen. Diese erschreckende Zahl könnte reduziert werden, wenn Hunde nicht mehr weglaufen oder sich verlaufen würden. Laut Animal Search UK, gibt es nur bei einem von vier Vierbeinern ein fröhliches Wiedersehen mit seinem Besitzer.

Haustiere können heutzutage mithilfe der modernsten Technologien wie GPS-Trackern geschützt werden. Deshalb haben wir uns genauer angesehen, wie diese kleinen Gadgets funktionieren und haben sieben Tracker zu diesem Zweck getestet (für detaillierte Informationen, werfen Sie einen Blick auf den Beitrag auf Securelist). Dennoch haben wir uns dazu entschieden, das Thema auf unserem Blog etwas zu erweitern und über die Sicherheit von Hunden im Allgemeinen zu sprechen.

Verhindern Sie, dass Ihr Hund wegläuft

  1. Schaffen Sie sich eine qualitativ hochwertige Leine an, die vor allem robust, sicher und komfortabel ist. Beim Kauf sollten Sie nicht nur die Größe Ihres Hundes berücksichtigen, sondern auch die Robustheit der Leine; Selbst ein kleines Haustier kann sich als stärker erweisen, als Sie dachten. Synthetische oder geflochtene Leinen können schwere Verbrennungen an den Händen der Hundehalter verursachen. Die langlebigsten Modelle – aus Nylon oder Leder – sehen zwar nicht besonders modisch aus, sind aber zuverlässig und sehr praktisch. Bei besonders unruhigen Hunden sollten die Besitzer möglicherweise auf ein Geschirr zurückgreifen.
  2. Bringen Sie Ihrem Hund bei, ohne zu zögern auf wesentliche Befehle wie „Hier“ oder „Sitz“ zu reagieren – sie könnten das Leben Ihres Hundes retten. Darüber hinaus können sie nützlich sein, wenn das Tier Angst hat, da ihm ein vertrautes Verhalten und die Ruhe des Besitzers dabei helfen können, diese zu überwinden. So kann verhindert werden, dass das Tier davonläuft.
  3. Denken Sie daran, dass Hunde weglaufen, wenn sie Angst haben. Meistens erschrecken sie sich vor lauten und unvorhersehbaren Geräuschen wie Donner, lautem Hupen, Feuerwerkskörper, etc. Auch andere Tiere, große Menschenmassen, unbekannte Orte, Autos und viele andere Dinge können Angst bei Ihrem Vierbeiner auslösen. In Situationen, die Ihren Hund erschrecken könnten, sollten Sie die Leine fest im Griff behalten.
  4. Hunde tendieren dazu wegzulaufen, um ihrem Jagdtrieb nachzugehen. Wenn Sie einen Terrier oder einen Jagdhund haben, sollten Sie ihn auf dem Land, im Wald, etc. besser anleinen, um zu vermeiden, dass Ihr Hund einem anderen Tier hinterherjagt.
  5. Selbst die ruhigste und gehorsamste Hündin wird unbeherrschbar, wenn sie läufig ist. Sie reagiert möglicherweise nicht mehr auf Ihre Befehle und versucht wegzulaufen. Um Probleme zu vermeiden, führen Sie Ihre Hündin während dieser Zeit an einer kurzen Leine oder lassen Sie sie kastrieren oder sterilisieren.
  6. Wenn Sie in einem Haus wohnen und Ihren Hund ohne Leine in den Garten lassen, sollten Sie das nur tun, wenn Sie Ihr Tier im Auge behalten können. Lassen Sie Ihr Haustier bei einem Hundesitter oder bringen Sie Ihren Hund in einem Hundehotel unter, wenn Sie in den Urlaub fahren.
  7. Gewöhnen Sie Ihren Hund so früh wie möglich ans Autofahren. Ein Hund, der ein Auto noch nie von innen gesehen hat, kann sich vor den kleinsten Dingen erschrecken: vor unbekannten Geräuschen, neuen Gerüchen oder sogar den Scheibenwischern. Am besten ist es, eine spezielle Routine für Autofahrten zu entwickeln. Bringen Sie Ihrem Tier mithilfe spezieller Befehle das Ein- und Aussteigen bei, um Gefahrensituationen im Verkehr aus dem Weg zu gehen. Für mehr Sicherheit sollten Sie die Fenster geschlossen halten oder einen speziellen Gurt bzw. Autositz für Ihren pelzigen Freund kaufen.
  8. Hunde können nicht nur davonlaufen, sondern auch gestohlen werden. Daher empfiehlt Animal Search UK, Ihren Hund nicht alleine im Auto zu lassen oder vor dem Supermarkt anzubinden.
  9. Abgesehen davon empfiehlt Animal Search UK, die Bewertungen von Hundesittern oder Unternehmen, die einen ähnlichen Service anbieten, genau durchzulesen. Wählen Sie nur diejenigen aus, bei denen Sie genügend Informationen finden können, und stellen Sie sicher, dass andere Besitzer ihre positiven Erfahrungen mit ihnen bestätigen können.

Wenn Ihr Hund trotzdem wegläuft

    1. Freunden Sie sich mit Ihren Nachbarn, mit und ohne Vierbeiner, an. Falls Ihr Hund wegläuft, können diese Ihnen bei der Suche helfen, oder sich direkt mit Ihnen in Verbindung setzen, wenn sie Ihren pelzigen Freund zufällig auf der Straße sehen.
    2. Auf einem Hundehalsband sollten wichtige Informationen, wie der Namen und die Telefonnummer des Besitzers, vermerkt werden. Lassen Sie diese Informationen auf einem kleinen Anhänger für das Halsband eingravieren, sodass sich der Schriftzug nicht abnutzen kann und gut erkennbar bleibt. Ihre Adresse sollten Sie aus offensichtlichen Gründen nicht angeben. Es ist jedoch eine gute Idee, die Chip-Nummer des Tieres hinzuzufügen.
    3. Versehen Sie Ihr Haustier mit einem Mikrochip. Im Gegensatz zur Pedigree-Kennzeichnung dürfen und sollten alle Haustiere mit einem Mikrochip gekennzeichnet werden. Der Speicher des Chips enthält einen eindeutigen 15-stelligen Code, der Länder- und Herstellerinformationen sowie Informationen zum Tier selbst enthält. Zum Lesen der Informationen ist ein spezieller Scanner erforderlich, über den zum Beispiel Tierkliniken und Tierheime verfügen. So erhalten sie Zugriff auf die einheitliche Tier-Datenbank, in der Telefonnummer, Adresse und Name des Tierbesitzers gefunden werden kann.
    4. Verwenden Sie ein GPS-Tracking-Gerät für Ihr Haustier. Mit diesem Gadget müssen Sie nicht darauf warten, dass jemand Ihr Tier findet, sondern können den Aufenthaltsort Ihres Haustiers jederzeit selbst verfolgen. Es gibt zahlreiche dieser Geräte auf dem Markt, die sich hauptsächlich in Funktionalität und Zuverlässigkeit unterscheiden. Letzteres ist besonders wichtig. Wir haben sieben Tracking-Geräte für Haustiere getestet und relevante Unterschiede bezüglich ihrer Sicherheit entdeckt. Viele Tracking-Geräte weisen Schwachstellen auf, die dazu führen können, dass Ihr Tier verloren geht oder gestohlen wird und Ihre persönlichen Daten in die falschen Hände geraten.