Die 6 schlechtesten Passwörter

Ein gutes Passwort ist heute wichtiger denn je, und bei der Vielzahl vertraulicher Daten, die wir online nutzen – E-Mail, Kreditkarten, Logins, gemeinsam genutzte Dokumente –, gibt es einfach keine

Ein gutes Passwort ist heute wichtiger denn je, und bei der Vielzahl vertraulicher Daten, die wir online nutzen – E-Mail, Kreditkarten, Logins, gemeinsam genutzte Dokumente –, gibt es einfach keine Entschuldigung für schlechte Passwörter. Sie sollten immer ein Passwort wählen, an das Sie sich gut erinnern können, das aber gleichzeitig für Fremde nicht zu erraten ist. Das mag sich wie ein Widerspruch anhören, ist aber nicht so schwer, wie es scheint.

Einige haben das allerdings noch nicht verstanden. Hier eine Liste der sechs schlechtesten Passwörter.

  1. Einfach, fortlaufend: Es mag ja einfach sein, sich an ‚123456‘ oder ‚qwerty‘ zu erinnern, aber denken Sie mal darüber nach: Jeder, der schonmal eine Tastatur gesehen hat, wird innerhalb von etwa 30 Sekunden Ihre E-Mails lesen können. Auch Ihren Login-Namen als Passwort oder ein zum Login sehr ähnliches Passwort zu wählen, ist ein großer Fehler. Denken Sie daran, beim Erstellen eines Passworts ist Einfachheit etwas schlechtes, und das Komplizierte ist Ihr Freund.
  2. Der Name eines geliebten Menschen: Sie können Ihre Mutter noch so lieben, Ihren Namen aber als Passwort für andere geliebte Dinge zu nutzen, macht es Angreifern sehr einfach. Auch der Name Ihrer liebsten Nichte oder Ihres Hundes ist kein bisschen besser – erst recht nicht, wenn diese Informationen für alle sichtbar auf Ihrer Facebook-Seite stehen.
  3. Niedlich: Aufgabe eines Passworts ist es, Personen auszusperren. Doch genau diese Aufgabe im Passwort zu beschreiben – ‚Passwort‘, ‚draußenbleiben‘, ‚lassmichrein‘, ‚hauab‘ – bringt genau das Gegenteil.
  4. Coole Wörter: Manche Wörter wirken cool und sind leicht zu merken. Aber das bedeutet auch, dass nicht nur Sie diese Wörter kennen – sondern auch die Hacker. Lassen Sie also Wörter wie ‚Drache‘, ‚Mustang‘ oder ‚Ninja‘.
  5. Sport: Jeder interessiert sich für Sport, richtig? Tja, auch Hacker interessieren sich für Sport. Wenn Sie versucht sind, Ihre Lieblingssportart als Passwort zu nutzen – tun Sie es nicht. Wörter wie ‚Fußball‘, ‚Baseball‘ oder ‚Tennis‘ sind die Pixel nicht wert, mit denen Sie angezeigt werden.
  6. Einfache Tricks: Einfache Passwörter mit einem kleinen Kniff zu verändern, bringt auch nichts. Nur weil Sie eine Ziffer oder ein Ausrufezeichen zu Ihrem leicht zu knackendem Passwort hinzufügen – ‚Passw0rt‘, ‚BasebalL‘, ‚Mutter!‘ –, heißt das nicht, dass es sicherer ist. Das ist es nämlich nicht. Wichtig ist, Kleinbuchstaben und Großbuchstaben mit Ziffern und Sonderzeichen zu mischen, dabei aber nicht vorhersehbar zu sein.

Was Sie tun können: Entwickeln Sie komplexe Passwörter mit einer Mischung aus Großbuchstaben, Kleinbuchstaben, Ziffern und Sonderzeichen, und verwenden Sie für unterschiedliche Seiten verschiedene Passwörter. Wie Dmitry Bestuzhev, einer der Kaspersky-Experten sagte: „Denken Sie daran, dass Sie nicht verhindern können, dass Ihr Provider gehackt wird. Aber Sie können einen größeren Schaden verhindern, wenn dadurch nicht all Ihre Online-Konten kompromittiert werden können, nur weil Sie für alle das gleiche Passwort verwenden.“

Wenn es Ihnen schwer fällt, ein starkes Passwort zu erstellen oder es sich zu merken, probieren Sie den Kaspersky Password Manager aus. Er kümmert sich für Sie um die Passwörter und speichert sie verschlüsselt und gut gesichert ab.

 

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