Cybermacho oder digitaler Gentleman?

Wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zeigt, unterscheidet sich das Rollenverhalten zwischen Frauen und Männern in der digitalen Welt bezüglich partnerschaftlicher Unterstützung kaum von der analogen.

Wie eine aktuelle Kaspersky-Studie zum Phänomen der immer häufiger gestellten Frage „Kannst Du mal kurz…“ mit anschließender Bitte um Hilfe bei IT-Problemen zeigt, unterscheidet sich das Rollenverhalten zwischen Frauen und Männern in der digitalen Welt bezüglich partnerschaftlicher Unterstützung kaum von der analogen. So gaben lediglich 16,3 Prozent der in Deutschland befragten männlichen Nutzer an, ihren Partner etwa bei der Einrichtung eines neuen Routers oder PCs um Hilfestellung zu bitten – bei den Frauen sind es 38,6 Prozent. Die Befragung in der so genannten DACH-Region unter mehr als 1.600 deutschen, österreichischen und Schweizer Nutzerinnen und Nutzern zeigt außerdem: Die meisten Cybermachos sitzen in Österreich.

Betrachtet man die Unterschiede im digitalen Rollenverhalten in Deutschland, Österreich und der Schweiz genauer, zeigen sich merkliche Unterschiede. So verstehen sich die Schweizer Männer im Vergleich zu den Deutschen schon etwas häufiger als souveräne Anwender: nur 13,9 Prozent der Männer (44,4 Prozent der Frauen) bitten ihren Partner um IT-Hilfe; die heimliche Heimat des Cybermachos scheint aber Österreich zu sein. Hier gaben nur 7,6 Prozent der Männer – gegenüber 47,1 Prozent der Frauen – zu Protokoll, die Hilfe des eigenen Partners, etwa bei der Einrichtung eines neuen IT-Gerätes, in Anspruch genommen zu haben.

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Auch bei der Frage nach den eigenen IT-Kenntnissen scheint die Männerwelt generell größere Stücke auf sich zu halten als die Damen. Wobei sich auch hier die Deutschen etwas weniger selbstbewusst zeigen als die Österreicher und Schweizer: So behaupten 73,8 Prozent der Männer und 52,6 Prozent der Frauen in Deutschland von sich, über gute Technologiekenntnisse zu verfügen. In Österreich hingegen sagen das 83,8 Prozent der Männer und 59,3 Prozent der Frauen von sich; in der Schweiz: 82,4 Prozent der Männer und 61,8 Prozent der Frauen.

Gesellschaftliche Rollenklischees scheinen sich auch in der digitalen Welt fortzusetzen. Das zeigt sich zum Beispiel auch daran, wer sich im Kampf gegen Computerschädlinge gerüstet fühlt. So geht aus unserer Befragung hervor, dass nur 19,3 Prozent der Männer in Deutschland – im Vergleich zu 30,1 Prozent der Frauen – ohne fremde Hilfe bei der unsicher sind, wenn es um die Entdeckung und Bekämpfung von Computerviren geht.“

 

Leitfaden: Wie man Viren bekämpft und einen Router einrichtet Viren bekämpfen:

  • Unverzüglich alle offiziellen Updates und Patches für alle genutzten Programme einspielen.
  • Bei heiklen Transaktionen wie Online-Shopping spezielle Funktionen wie etwa das Modul „Sicherer Zahlungsverkehr“ in der Lösung Kaspersky Total Security nutzen.
  • Wird der Computer langsamer, sollte man einen Scan durchführen, da es ein deutliches Anzeichen einer Infizierung ist.
  • Sichere Passwörter verwenden, die einzigartig für jeden Account und mindestens 16 Zeichen umfassen sollten. Tipps, wie das geht, finden Sie hier mit unserer Webseite Kaspersky Passwort Checker: https://kas.pr/erk4

 

Router zurücksetzen, um sein Netzwerk zu Hause besser zu schützen:

  • Router ein- und ausschalten. So werden festgefahrene Prozesse auf dem Router eliminiert.
  • Im Router-Menü die Log-in-Daten ändern! Im Gegensatz zum voreingestellten „Admin/Passwort“ heben ein eigener Name und Kennwort die Sicherheit auf ein komplett anderes Niveau (siehe auch sichere Passwörter oben).
  • Ganz entscheidend: Immer alle für den Router angebotenen Updates installieren, um sich vor aktuellen Cyberbedrohungen zu schützen. Ist man unsicher, hilft einem der eigene Internet Service Provider gerne aus.
  • Abschließend noch prüfen, ob der Router sich an einem Standort befindet, der das stärkste Signal ermöglich. Direkt am Fenster, dicken Mauern oder in der Nähe anderer elektronischer Geräte ist eher ungünstig.

 

Kaspersky-Leitfäden geben praktische Tipps

Kaspersky zeigt wie Nutzer – egal welchen Alters oder Geschlechts –

  • Viren bekämpfen,
  • Cyberbetrug erkennen,
  • sicher Online shoppen,
  • einen Router einrichten,
  • starke Passwörter erstellen
  • und passende IT-Sicherheitsmaßnahmen ergreifen.

Die sechs Leitfäden stehen inklusive der Studie zum „Kannst Du mal kurz…“-Phänomen unter https://www.kaspersky.de/blog/can-you-just/ und können kostenfrei heruntergeladen werden.

Tipps

Router-Schutz für MikroTik-Benutzer

Aktualisieren Sie RouterOS des MikroTik-Routers und überprüfen Sie die Einstellungen, um sich vor dem Botnet Mēris zu schützen und ggf. Malware von einem bereits infizierten Router zu entfernen.