Déjà-vu — ändern Sie Ihr Spotify-Passwort

26 Apr 2016

Auf die Gefahr hin, dass viele unserer Leser es als Overkill empfinden, dass wir ein ums andere Mal darauf beharren: es ist wichtig, Passwörter regelmäßig zu ändern. Wir müssen nur an einen unserer Blogbeiträge vom Februar zurückdenken, in dem wir von Spotify-Premium-Konten berichten, die im Darknet geteilt wurden, um einmal mehr zu zeigen, wie wichtig es ist Passwörter zu aktualisieren.

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Diesen Blogbeitrag haben wir erst vor 67 Tagen veröffentlicht.

Heute gibt es Berichte von Hunderten von Accountdaten, die als Liste auf Pastebin geteilt wurden. Man könnte von einem Déjà-vu sprechen. Die Liste beinhaltet Nutzer der ganzen Welt und führt deren Kontotyp, E-Mail- und Anmeldedaten auf.

Spotify bestreitet, dass erneut Daten durchgesickert seien, und verweist darauf, dass die Liste auch vom vorherigen Datenleck stammen könnte. Diese Geschichte sollten wir auf alle Fälle im Auge behalten.

TechCrunch sprach mit betroffenen Nutzern und einige von ihnen hatten bemerkt, dass sie beim Streaming der Musik plötzlich aus ihrer Sitzung geschmissen wurden.

Falls Sie Spotify-Nutzer sind, wäre es demnach keine schlechte Idee, Ihr Passwort zu ändern.

Sofern Sie dieselbe E-Mail-Adresse oder dasselbe Passwort darüber hinaus auch für andere Accounts nutzen, ist es empfehlenswert, diese ebenfalls zu ändern. Grund hierfür ist, dass Hacker die gleichen Zugangsdaten auch auf anderen Seiten ausprobieren, um zu sehen worauf sie Zugriff bekommen können. Natürlich ist es in diesem Fall „nur Musik“, aber stellen Sie sich vor, was passieren könnte, wenn diese Daten auch mit anderen Accounts verbunden wären — zum Beispiel mit Ihrem Bankkonto.

Um ein starkes Passwort zu erstellen, raten wir Ihnen diese Tipps von David Emm aus unserem globalen Recherche- und Analyseteam (GReAT) zu befolgen. Falls Sie Schwierigkeiten damit haben sollten, sich ein starkes Passwort zu merken, empfehlen wir Ihnen, einen Passwort-Manager zu verwenden.