Kindersicherung auf dem E-Book-Reader

E-Book-Reader sind „in“. Warum soll man noch fünf Kilo Bücher in den Urlaub mitschleppen oder in der U-Bahn Magazine falten und rollen – und wir wollen auch nicht davon ausgehen,

E-Book-Reader sind „in“. Warum soll man noch fünf Kilo Bücher in den Urlaub mitschleppen oder in der U-Bahn Magazine falten und rollen – und wir wollen auch nicht davon ausgehen, dass niemand mehr Zeitung liest. E-Book-Reader sind zur einfachsten und sinnvollsten Lesemöglichkeit geworden, und alle guten Reader haben auch Internetzugang.

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Doch wenn Sie Kinder haben, kann das ein Problem sein. Wie können Sie also eine Kindersicherung auf einem E-Book-Reader einrichten, für den Fall, dass das Gerät in die Hände Ihres gefährlich neugierigen, Internet-erfahrenen Kindes fällt? Hier ein paar Tipps für die derzeit gängigsten E-Book-Reader:

  • iPad: Gehen Sie zunächst in die ‚Einstellungen‘. Dort wählen Sie ‚Allgemein‘ und dann ‚Einschränkungen‘. Folgen Sie den Anweisungen auf dem Bildschirm und wählen Sie ‚Einschränkungen aktivieren‘. Wenn Sie dies zum ersten Mal machen, geben Sie nun Ihren Passwort-Code ein. Nun können Sie die bevorzugte Einstellung wählen und die Zugriffsmöglichkeiten für alle Inhalte (inklusive Filme, Musik und Apps) einstellen. Wenn Apps deaktiviert sind, werden diese nicht angezeigt, wenn Ihr Kind in das Gerät eingeloggt ist. Weitere Informationen zu den Einschränkungen finden Sie hier.
  • Nook: Die Möglichkeiten für eine Kindersicherung drehen sich beim Nook von Barnes & Noble um das Erstellen und Verwalten von Kinder-Profilen. Zunächst müssen Sie also ein eigenes Profil für Ihre Kinder anlegen. Ist das erledigt, können Sie die Kindersicherung einstellen und damit den Zugang zum Web-Browser, die Möglichkeit, Filme anzusehen, oder den Zugang zum Nook-Store blockieren. Im letzten Schritt können Sie noch die Interessen des Kindes im Nook einstellen. Das Ganze ist nicht kompliziert, benötigt aber ein paar Schritte, die hier noch ausführlicher dargestellt werden.
  • Kindle Fire: Der Kindle Fire ist ein ähnliches Gerät, so dass Sie sich wohl schon denken können, dass es hier ähnlich läuft. Eine praktische Funktion des Kindle Fire ist die herunterladbare App FreeTime, mit der Eltern nicht nur inhaltliche Beschränkungen definieren können, sondern auch die Zeit, die ihre Kinder das Gerät nutzen können. Eine genaue Beschreibung der Kindersicherung des Kindle Fire finden Sie hier.

Eine wichtige Entscheidung für Eltern in Bezug auf E-Book-Reader ist, ob ihre Kinder eigene Reader haben sollten. Wenn Sie das möchten, sollten Sie sicherstellen, dass der Passwort-Code aktiviert ist. Denn falls das Gerät verloren geht (das ja wahrscheinlich private Informationen wie Name, E-Mail- und Postadresse enthält), sollten diese Daten nicht in die falschen Hände gelangen. Und ein Passwort-Code ist eine schwere Hürde für Fremde, wenn auch keine unüberwindbare.

Zudem sollten Sie sich klar sein, dass Online-Zugriff, egal ob Sie oder Ihr Kind mit dem E-Book-Reader ins Internet gehen, immer auch Angriffe von Cyberkriminellen mit sich bringen kann. Während iPads und andere Tablets mit Schutzpaketen wie denen von Kaspersky Lab gut geschützt werden können, gibt es für E-Book-Reader spezielle Sicherheits-Apps, sowohl für Kindle als auch für Nook.

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