Interview mit dem Kaspersky-Praktikanten David Nasi

Wir haben einen unserer Praktikanten gefragt, wie es ist, bei Kaspersky Lab zu arbeiten.

Wir haben unseren Praktikanten David Nasi gefragt, wie es ist, bei Kaspersky Lab zu arbeiten:

1.Warum hast du dich entschlossen, am MISTI-Russia-Programm teilzunehmen? Was hat dich bei Kaspersky Lab angesprochen und was hat deine Entscheidung beeinflusst?

Es gab zwei Gründe für meine Entscheidung: Erstens wollte ich eine internationale Umgebung kennenlernen, zweitens wollte ich immer am MISTI teilnehmen, doch die Möglichkeit kam erst in diesem Sommer und das war meine letzte Chance, da ich mein Studium am MIT beendet hatte. Ich wählte Kaspersky Lab, da ich im IT-Bereich bleiben möchte. Ich möchte den Markt erkunden und Kaspersky Lab ist ein Marktführer, daher war das für mich eine tolle Möglichkeit. Ich spreche auch Russisch, so dass ich mit den Menschen frei kommunizieren kann – das war ein weiterer Faktor.

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2. Was sind deine ersten Eindrücke von dem Praktikum?

Zunächst einmal muss ich sagen, dass ich das Business Center sehr mag. Alles ist sehr modern. Ich war auch bei einigen amerikanischen Firmen im Silicon Valley und ich denke, das Büro von Kaspersky Lab in Moskau ist genau so gut, wenn nicht sogar besser. Die Menschen sind sehr freundlich; sie haben mich sehr nett aufgenommen. Mir wurde direkt das ganze Team vorgestellt – das war sehr schön. Und als ich dann in die Arbeit eingetaucht war, merkte ich, dass das Thema sehr interessant ist.

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3. Wer war dein Mentor und wie hat er dir bei deinem Studium geholfen?

Das waren in erster Linie meine Kollegen im Produktmarketing. Sie haben mir erklärt, wer was macht und wo ich Hilfe bekommen kann. Sie erklärten mir das Projekt und was ich zu tun hatte. Wenn ich irgendetwas brauchte, half mir jeder gerne weiter. Wir haben alles Schritt für Schritt gemacht: Ich habe meinen Teil der Arbeit erledigt und das Ergebnis den Kollegen geschickt; diese haben es dann geprüft und mir Tipps gegeben. Es gab viel gutes Feedback.

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4. Welche Aufgaben hattest du bei deinem Praktikum? Waren diese interessant für dich?

Ich arbeitete beim Marketing-Support für die kommende Lösung zum Schutz vor APTs (Advanced Persistent Threats – fortgeschrittene, andauernde Bedrohungen). Das Projekt konzentriert sich auf den Schutz vor genau diesen Angriffen. Ich habe diesen Marktbereich analysiert: Was die Mitbewerber anbieten und wie diese den Markt adressieren — Dinge, die dem Team bei der Positionierung der neuen Lösung helfen.

Es gab auch einige Mini-Projekte, zum Beispiel dazu, wie man die Kaspersky-Produkte über die Cloud verwalten kann. Dabei wurden auch die Angebote der Mitbewerber untersucht. Für mich war das sehr interessant und sehr neu. Ich verstehe jetzt, wie der Markt funktioniert, was er bietet und was die verschiedenen Bereiche sind. Das ist für meine zukünftige Arbeit sehr wichtig.

5. Welche grundlegenden technischen und kommunikativen Fähigkeiten sollte ein Kaspersky-Mitarbeiter deiner Meinung nach haben?

Im Bereich des Produktmarketings sollten Mitarbeiter über-funktional arbeiten und mit allen anderen Abteilungen interagieren können. Sie müssen sehr gute Kommunikationsfähigkeiten haben. Sie müssen verstehen, dass wir in einem globalen Markt agieren und dass die Firma sich effektiv in diesen Markt integrieren muss, denn die Konkurrenz ist sehr stark. Ich denke, dass die Kollegen der Abteilung, in der ich gearbeitet habe, diese Fähigkeiten haben.

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6.Welche Fähigkeiten hast du bei deinem Praktikum erlernt?

Das Interessanteste für mich war, zu sehen, wie es ist, in Russland zu arbeiten. Es stellte sich als fast genau so wie in Amerika oder jedem anderen Land heraus. Natürlich gibt es Unterschiede, aber die sind nicht sehr groß. Und es gibt die technischen Fähigkeiten und das Verständnis für den Markt. Das sind wahrscheinlich die zwei Hauptsachen.

7. Was hat dich an der Firma am meisten überrascht oder beeindruckt?

Ich hätte nicht erwartet, dass alles so global integriert wäre: Ich habe gesehen, dass die Kollegen laufend mit den Vereinigten Staaten und London kommunizieren. Menschen aus anderen Ländern kamen täglich in das Büro. Ich habe das so ähnlich erwartet, hätte aber nicht gedacht, dass es so ein Ausmaß hat. Und das Mittagessen ist hier so gut! (lacht) Das werde ich vermissen. Die Menschen hier sind so freundlich, wie ich es erwartet hatte.

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8. Reicht ein zweimonatiges Praktikum um alles zu erreichen, das du erreichen wolltest?

Ja, ich denke, es reicht, da ich alle mir zugewiesenen Aufgaben des Projekts erledigt habe. Es war genügend Zeit, ein Gefühl für das Ganze zu bekommen, Dinge auszuprobieren… Natürlich würde ich gerne noch länger in Moskau und bei Kaspersky Lab bleiben.

9. Du kommst aus den USA. Was sind deiner Meinung nach die Unterschiede in der Geschäftswelt in Russland verglichen mit anderen Ländern?

Nun, ich habe noch an einem anderen, kleinen Projekt gearbeitet. Eine neue Kaspersky-Plattform wurde eingerichtet, auf der die Menschen Ideen für neue Technologien einreichen können und die besten Ideen dann als Basis für neue Startups verwendet werden. Laut Lisa Kaydash, die das Projekt leitet, haben einige ein paar sehr gute technische Ideen, allerdings mit unentwickelten Business-Plänen.

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Ich denke, der Unterschied ist, dass der Fokus in den USA auf dem Business-Plan liegt. Zudem versuchen die Menschen in den USA immer, Geschäftskontakte zu etablieren, um mit jedem sprechen zu können. Ich denke, in Russland ist das ein bisschen anders. Die Menschen legen darauf weniger Wert – zumindest ist das mein Eindruck.

10. Welche Qualitäten braucht man deiner Meinung nach, um in der Firma erfolgreich zu sein?

 Wie ich schon sagte, muss man sehr kommunikativ sein. Man muss mit den Kollegen rund um die Welt sprechen können, um deren Kultur zu verstehen. Und man muss mit den Kollegen anderer Abteilungen sprechen. Ich denke, im Produktmarketing ist das extrem wichtig. Jemand, der in der Firma Karriere machen will, muss ambitioniert sein; er muss dazulernen und seine technischen Fähigkeiten immer verbessern, denn die Branche ändert sich laufend und immer passiert etwas Neues. Wer da mithalten kann und seine Geschäfts- sowie Technik-Fähigkeiten verbessert, wird auch erfolgreich sein.

11. Würdest du deinen Freunden empfehlen, im nächsten Jahr ein Praktikum bei Kaspersky Lab zu machen?

Ja, absolut! Natürlich!

12. Was hast du jetzt vor? In welchem Geschäftsbereich siehst du deine Zukunft? Was sind deine Ziele?

Mir wurde eine Stelle als Senior Product Manager bei Amazon in Seattle angeboten. Natürlich würde ich gerne in einem Bereich weiterarbeiten, der Technologie und Business verbindet. Ich möchte im Produktmarketing und im Produktmanagement erfolgreich sein. Vielleicht probiere ich noch andere Bereiche aus, aber ich möchte bei der Technologie bleiben und Karriere machen, und vielleicht gründe ich mein eigenes Startup, wenn ich genug Erfahrung gesammelt habe.

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Vielen Dank, David. Es war sehr schön, dich kennengelernt zu haben. Wir bedanken uns für deine Antworten zu deiner Erfahrung hier bei Kaspersky Lab. Wir wünschen dir viel Erfolg und hoffen, in naher Zukunft von deinem Startup zu hören.

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