Gefährliche Programme und gewiefte Trojaner: die Top 20

Die meisten Infizierungsversuche über das Internet konnten aus China registriert werden, gefolgt von Russland und Indien. Dabei zeigen vor allem die veröffentlichten Top 20 der Schadprogramme für Juni 2010, dass

Die meisten Infizierungsversuche über das Internet konnten aus China registriert werden, gefolgt von Russland und Indien.
Dabei zeigen vor allem die veröffentlichten Top 20 der Schadprogramme für Juni 2010, dass momentan vor allem Filesharer unter Beschuss der Cyberkriminellen stehen.
Die mit Hilfe des Kaspersky Security Network (KSN) gewonnenen Daten basieren auf Rückmeldungen der Heimanwender-Programme Kaspersky Anti-Virus und Kaspersky Internet Security. Aufgelistet werden zum einen die am weitesten verbreiteten Schad- und Werbeprogramme. Zum anderen zeigt die Aufstellung, mit welchen Schadprogrammen die Anwendercomputer am häufigsten infiziert waren.
Die entsprechenden Tabellen könnt ihr euch auf der Kaspersky Homepage anschauen.
Dazu eine kurze Erklärung: die Plätze eins bis vier werden hier nach wie vor von dem Wurm Kido und dem Virus Sality belegt. Die einzige Veränderung gegenüber dem Monat Mai ist das neue Exploit Agent.bab auf Platz fünf.
Trotz großer Veränderungen in der Hitliste konnten fünf Schadprogramme aus dem Vormonat, darunter auch der Spitzenreiter, ihre Positionen behaupten.
Auf Antiviren-Software ist nicht immer Verlass
Neuerdings stoßen User immer häufiger auf Internet-Seiten, auf denen dem Anwender mitgeteilt wird, dass sich auf seinem Computer eine Vielzahl von Schädlingen befindet. Gleichzeitig wird eine sofortige Desinfizierung des Rechners angeboten. Im Browser wird das Fenster „Eigene Dateien“ dargestellt, die umgehend nach Viren gescannt werden. Nach Beendigung dieses angeblichen „Scans“ löst der User selbst den Download des „Antiviren-Programms“ aus, und zwar vollkommen unabhängig davon, worauf er klickt – selbst wenn er die Seite schließen will. In den meisten Fällen handelt es sich bei dem angeblichen Antiviren-Programm um den neuesten Vertreter von Erpressungs-Trojanern oder aber um Trojan.Win32.FraudPack.
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