{"id":9672,"date":"2017-01-31T15:57:53","date_gmt":"2017-01-31T15:57:53","guid":{"rendered":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/?p=9672"},"modified":"2019-11-22T12:23:34","modified_gmt":"2019-11-22T10:23:34","slug":"social-media-verkehrt-mama-du-bist-peinlich","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/social-media-verkehrt-mama-du-bist-peinlich\/9672\/","title":{"rendered":"Social Media verkehrt: &#8222;Mama, du bist peinlich!&#8220;"},"content":{"rendered":"<p>Wirken sich Soziale Netzwerke auf unsere Beziehungen zu Kindern, Eltern, Partnern und Freunden aus? Ein \u00fcberraschendes Detail offenbart eine aktuelle Studie von Kaspersky Lab: Demnach bringen peinliche Social-Media-Fotos von Eltern eher die Kinder auf die Palme als umgekehrt.<\/p>\n<p>Die internationale Studie von Kaspersky Lab mit dem Titel <em>\u201eHave we created unsocial media? How social media affects our lives and mood\u201c<\/em> zeigt, dass in jeder f\u00fcnften Familie (20,9 Prozent) die Kinder bereits einmal peinliche Fotos ihrer Eltern in Sozialen Netzwerken entdeckt haben, was zum Familienunfrieden gef\u00fchrt hat. Das Klischee von Selfie-s\u00fcchtigen Jugendlichen, die betrunken oder halbnackt im Netz posieren und dort von ihren Eltern ertappt werden, entspricht dagegen deutlich weniger h\u00e4ufig der Realit\u00e4t (14,4 Prozent). Fast ebenso h\u00e4ufig (15,7 Prozent) gibt es in Familien Zoff zwischen Partnern wegen kompromittierenden Bildern auf Social Media.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>Studie von #Kaspersky Lab zeigt, wie sich #Facebook und Co. auf Beziehungen auswirken<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2F1h3z&amp;text=Studie+von+%23Kaspersky+Lab+zeigt%2C+wie+sich+%23Facebook+und+Co.+auf+Beziehungen+auswirken\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p>Zwischenmenschliche Beziehungen scheinen sich zu ver\u00e4ndern. So kommunizieren 30,5 Prozent der Befragten im richtigen Leben nun weniger mit ihren Eltern, 33,4 Prozent weniger mit ihren Kindern, 23,4 Prozent weniger mit ihrem Partner und 35,4 Prozent weniger mit ihren Freunden als fr\u00fcher. Der Grund: \u00dcber Soziale Netzwerke kann man sich eben auch sehen und miteinander kommunizieren. Allerdings sehen fast alle von Kaspersky Lab Befragten keine grunds\u00e4tzliche Verschlechterung der direkten Beziehung zueinander aufgrund Sozialer Netzwerke.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-9673\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2017\/01\/06134822\/astrid-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\">\u201eStudien legen nahe, dass digitale Kommunikation die Kommunikation im echten Leben erg\u00e4nzt. In einer globalisierten und mobilen Welt werden Familien und Beziehungen r\u00e4umlich immer weiter getrennt. Die digitale Kommunikation kann diese r\u00e4umliche Kluft allerdings auch \u00fcberbr\u00fccken helfen\u201c, erkl\u00e4rt Dr. Astrid Carolus, Medienpsychologin an der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg. \u201eDoch werden wir damit den direkten Kontakt von Mensch zu Mensch nicht dauerhaft und vollst\u00e4ndig ersetzen k\u00f6nnen. Digitale Kommunikation l\u00e4uft \u00fcber weniger Sinne und reicht qualitativ nicht an wirkliche Kommunikation heran. Digitale Kommunikation vermittelt zwar gro\u00dfe N\u00e4he, blendet allerdings oft Negatives aus. Sie kann falsch oder \u00fcberinterpretiert werden.\u201c<\/p>\n<p><strong>Soziale Medien: Cyber-Depression und Jagd nach Likes<\/strong><\/p>\n<p>Soziale Medien bieten nicht nur Spa\u00df und Unterhaltung. Sie k\u00f6nnen auch zu Cyber-Depression oder -Frust f\u00fchren. Etwa dann, wenn Nutzer ihr eigenes Leben andauernd mit dem virtuellen \u2013 und vermeintlich besseren \u2013 Lifestyle ihrer Freunde vergleichen. Auf der Suche nach sozialer Anerkennung, die vor allem M\u00e4nner gerne an der Anzahl von Likes messen, werden leichtfertig Szenen aus dem Privatleben gepostet, die besser nicht bekannt werden sollten \u2013 auf Kosten von Datenschutz und Cybersicherheit f\u00fcr sich selbst, Familie oder Freunde.<br>\n<img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-thumbnail wp-image-9674\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2017\/01\/06134821\/Kaspersky-Lab_Holger-Suhl_2-150x150.jpg\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><br>\n\u201eProblemtisch wird es dann, wenn Aspekte des Datenschutzes und der Cybersicherheit unter den Tisch fallen, weil die Natur Sozialer Netzwerke darauf ausgerichtet ist, dass Nutzer viele Informationen von sich preisgeben\u201c, so Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. \u201eWir raten Social-Media-Nutzern dazu, beim Posten mehr auf m\u00f6gliche Cybergefahren zu achten und private Informationen nicht ohne weiteres zu teilen; nicht zuletzt, weil es auch zu besseren Beziehungen im realen Leben f\u00fchrt.\u201c<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Wirken sich Soziale Netzwerke auf unsere Beziehungen zu Kindern, Eltern, Partnern und Freunden aus? 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