{"id":871,"date":"2013-04-02T13:38:01","date_gmt":"2013-04-02T13:38:01","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=871"},"modified":"2017-05-18T16:39:07","modified_gmt":"2017-05-18T16:39:07","slug":"funf-populare-spam-betrugereien","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/funf-populare-spam-betrugereien\/871\/","title":{"rendered":"F\u00fcnf popul\u00e4re Spam-Betr\u00fcgereien"},"content":{"rendered":"<p>Mittlerweile sollte eigentlich jeder wissen, dass es leider keine Mitglieder abgesetzter afrikanischer K\u00f6nigsfamilien gibt, die ihre Millionen mit Fremden teilen m\u00f6chten, ohne dass Bedingungen gestellt werden. Was aber jeder erfahren sollte, ist, dass die solchen altbew\u00e4hrten Maschen zugrundeliegenden Phishing-Prinzipien immer noch genutzt werden.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" alt=\"\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/04\/06133126\/spam-1.png\" width=\"600\" height=\"268\" \/><\/p>\n<p>Laut Daten von Kaspersky Lab (securelist.com), enthielten 3,4 Prozent aller im Jahr 2012 verschickten E-Mails sch\u00e4dliche Anh\u00e4nge. Wenn sich das f\u00fcr Sie nicht nach viel anh\u00f6rt, sollten Sie \u00fcberlegen, wie viele E-Mails Sie jede Woche bekommen \u2013 bei diesem Prozentsatz erhalten Sie ganz sch\u00f6n viele gef\u00e4hrliche E-Mails.<\/p>\n<p>Die folgenden f\u00fcnf popul\u00e4ren E-Mail-Betr\u00fcgereien tarnen sich damit, dass sie angeblich von vertrauensw\u00fcrdigen Quellen kommen, und bringen die Empf\u00e4nger dazu, die Mails zu \u00f6ffnen und auf gef\u00e4hrliche Links zu klicken oder sch\u00e4dliche Anh\u00e4nge herunter zu laden.<\/p>\n<ol>\n<li><b>Passwort-\u00c4nderung:<\/b> Eine der \u00fcblichsten Betrugsmaschen, die fast schon so legend\u00e4r ist wie die nigerianischen Millionen, ist die Passwort-\u00c4nderungs-Mail. Die Anwender erhalten dabei eine Mail eines Sozialen Netzwerks, einer Bank oder eines anderen Online-Dienstes, mit der sie informiert werden, dass ihr Konto gehackt worden sei und sie deshalb ihr Passwort \u00e4ndern m\u00fcssten. Die Anwender werden aufgefordert, daf\u00fcr einen Anhang zu \u00f6ffnen, in dem sie ihren Nutzernamen sowie das neue Passwort und\/oder die neue PIN-Nummer eingeben m\u00fcssen. Dieser Anhang stiehlt aber nicht nur die eingegebenen Informationen, sondern jeden Nutzernamen und jedes Passwort, das auf dem nun infizierten Computer eingegeben wird.<\/li>\n<li><b>Unechte Reservierungen:<\/b> Etwas neuer im Spam\/Phishing-Spiel sind gef\u00e4lschte E-Mails, die angeblich von gro\u00dfen Fluggesellschaften und Hotelketten kommen und falsche Reservierungen best\u00e4tigen. Solche Mails bringen die erschrockenen Empf\u00e4nger dazu, auf einen sch\u00e4dlichen Link oder einen Anhang zu klicken; dadurch werden sie zu einer gehackten Seite geleitet, die sie anschlie\u00dfend auf sch\u00e4dliche Seiten umleitet, die voll sind mit Schadprogrammen, die den Computer des Anwenders \u00fcbernehmen und ausnutzen.<\/li>\n<li><b>Ferien\/Trag\u00f6dien:<\/b> Ferien und Trag\u00f6dien bieten gro\u00dfartige M\u00f6glichkeiten f\u00fcr Betr\u00fcger, denn zu diesen Zeiten bekommt jeder E-Mails von Leuten, die er vielleicht gar nicht direkt kennt \u2013 zum Beispiel von gemeinn\u00fctzigen Organisationen, die Spenden f\u00fcr die Opfer des Hurrikans Sandy sammeln, oder von Firmen, die Nikol\u00e4use f\u00fcr die Unternehmensweihnachtsfeier vermieten. \u00d6ffnen Sie den Anhang solcher E-Mails nicht, denn dahinter stecken fast immer ebenfalls betr\u00fcgerische Absichten, die \u00e4hnlich wie die unechten Reservierungen funktionieren.<\/li>\n<li><b>Du bist in einem verr\u00fcckten Facebook-Video!:<\/b> Nein, sind Sie nicht. Doch wenn Nutzerkonten bei Twitter oder Facebook gehackt werden, k\u00f6nnen damit Nachrichten wie &#8222;OMG\/LMAO jemand hat dich gefilmt!&#8220; an die Anwender geschickt werden. Viele Empf\u00e4nger klicken dann auf den eingebetteten Link, um die anscheinend peinliche Situation anzusehen, die jetzt \u00f6ffentlich gemacht wurde. Dabei bekommen Sie aber nur die gef\u00e4lschte Warnung, dass ihr Medienplayer veraltet sei und sie das ben\u00f6tigte Update herunterladen sollten. Wenn sie darauf klicken, werden statt dem Software-Update Schadprogramme heruntergeladen, die vertrauliche Daten vom Computer oder dem Smartphone stehlen k\u00f6nnen.<\/li>\n<li><b>Gute Seite, schlechter Link:<\/b> Die Experten von Kaspersky Lab haben sogar auf legitimen Seiten wie Wikipedia und Amazon sch\u00e4dliche Links gefunden, denn diese Seiten erlauben es den Anwendern, eigene Links zu erstellen. Sch\u00e4dliche Links auf solchen Seiten k\u00f6nnen unaufmerksame Anwender auf Seiten mit gef\u00e4hrlichen Programmen leiten. Allerdings entfernen legitime Seiten sch\u00e4dliche Links auf betr\u00fcgerischen Seiten recht schnell, so dass diese Bedrohung nicht so oft auftaucht \u2013 aufpassen sollte man aber trotzdem.<\/li>\n<\/ol>\n<p>Die beste Art, nicht auf Phishing-Mails und \u00e4hnliche Betr\u00fcgereien hereinzufallen, ist, bei E-Mails, die nach pers\u00f6nlichen Informationen fragen, immer extrem misstrauisch zu sein \u2013 selbst wenn so eine Mail angeblich von einer vertrauensw\u00fcrdigen oder seri\u00f6sen Quelle kommt. Laden Sie zudem niemals Anh\u00e4nge von unbekannten Quellen herunter, und \u00fcberlegen Sie es sich gut, bevor Sie einen Anhang \u00f6ffnen, selbst wenn er von einem seri\u00f6sen Absender zu kommen scheint.<\/p>\n<p>Und zu guter Letzt sollten Sie ein zuverl\u00e4ssiges Antiviren-Programm, etwa von Kaspersky Lab, verwenden und alle Programme, Betriebssysteme und Web-Browser auf Ihrem Computer regelm\u00e4\u00dfig aktualisieren.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Mittlerweile sollte eigentlich jeder wissen, dass es leider keine Mitglieder abgesetzter afrikanischer K\u00f6nigsfamilien gibt, die ihre Millionen mit Fremden teilen m\u00f6chten, ohne dass Bedingungen gestellt werden. 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