{"id":8120,"date":"2016-07-07T09:50:07","date_gmt":"2016-07-07T09:50:07","guid":{"rendered":"https:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=8120"},"modified":"2019-11-22T12:26:12","modified_gmt":"2019-11-22T10:26:12","slug":"maenner-koennen-ihre-finger-nicht-vom-smartphone-lassen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/maenner-koennen-ihre-finger-nicht-vom-smartphone-lassen\/8120\/","title":{"rendered":"M\u00e4nner k\u00f6nnen ihre Finger nicht vom Smartphone lassen"},"content":{"rendered":"<p>M\u00e4nner k\u00f6nnen ihre Finger nicht vom Smartphone lassen \u2013 Es ist die Angst, etwas zu verpassen.\u00a0Daf\u00fcr haben amerikanische Psychologen den Begriff FOMO (Fear of missing\u00a0out) gepr\u00e4gt. Und es ist jene Angst, die Menschen w\u00e4hrend des Wartens bereits nach durchschnittlich 44 Sekunden zum Smartphone greifen l\u00e4sst.<\/p>\n<p>Im Auftrag von Kaspersky Lab haben Psychologen der Universit\u00e4ten W\u00fcrzburg und Nottingham herausgefunden, dass M\u00e4nner, die alleine in Warter\u00e4umen sitzen, bereits nach 21 Sekunden ihr Smartphone in der Hand halten. Bei Frauen dauert es 57 Sekunden, also mehr als doppelt so lange.<\/p>\n<p>Dabei waren sich viele Probanden der K\u00fcrze der Zeit bis zur ersten Smartphone-Nutzung nicht bewusst. Sie wurden nach Ablauf einer zehnmin\u00fctigen Wartezeit gebeten, selbst einzusch\u00e4tzen, wann sie erstmals das Smartphone in der Hand hielten. Die meisten gingen von zwei bis drei Minuten aus.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>In Warter\u00e4umen \u2013 M\u00e4nner nehmen bereits nach 21 Sekunden ihr Smartphone in die Hand<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2FcN6c&amp;text=In+Warter%C3%A4umen+%26%238211%3B+M%C3%A4nner+nehmen+bereits+nach+21+Sekunden+ihr+Smartphone+in+die+Hand+\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p>\u201eDas Experiment belegt, dass uns viel mehr an diesen Ger\u00e4ten liegt als wir glauben\u201c, erkl\u00e4rt Jens Binder von der Nottingham-Trent-Universit\u00e4t (NTU). \u201eWer heute alleine warten muss, greift ganz automatisch zum Smartphone. Dank des unmittelbaren Zugangs zu Information und Interaktion, den diese Ger\u00e4te bieten, empfinden wir sie eher als digitale Begleiter und Tor zur Welt, denn als technische Produkte.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\">Sind Sie gut im Multitasking? <a href=\"https:\/\/t.co\/MbcFBS2J3Y\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/t.co\/MbcFBS2J3Y<\/a> <a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/DigitalAmnesia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">#DigitalAmnesia<\/a> via <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Kaspersky_DACH?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">@Kaspersky_DACH<\/a>  Blog <a href=\"https:\/\/t.co\/Jx1FWbWdos\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">pic.twitter.com\/Jx1FWbWdos<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Kaspersky DACH (@Kaspersky_DACH) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Kaspersky_DACH\/status\/719125463780704256?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">April 10, 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright wp-image-6096 size-thumbnail\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2015\/09\/06140839\/astrid-150x150.png\" alt=\"\" width=\"150\" height=\"150\"><\/p>\n<p>Dar\u00fcber hinaus haben die beiden Universit\u00e4ten herausgefunden, dass die H\u00e4ufigkeit des Griffs zum Smartphone und die Angst, etwas zu verpassen, in Zusammenhang stehen. Astrid Carolus von der Universit\u00e4t W\u00fcrzburg beschreibt diese Korrelation so: \u201eJe mehr die Probanden ihr Smartphone nutzen, desto st\u00e4rker versp\u00fcren sie Angst, etwas zu verpassen, wenn sie nicht online sind. Es ist aber schwierig zu sagen, wo hier Ursache und Wirkung liegen. So bleibt offen, ob Menschen ihr Smartphone deshalb st\u00e4rker nutzen, weil sie Angst haben, etwas zu verpassen, oder ob diese Angst erst \u00fcber die intensive Nutzung hervorgerufen wird.\u201c<\/p>\n<p>Die Studie zeigt auch, dass es einen Zusammenhang zwischen Stress und dem regen Gebrauch des Smartphones gibt, wobei \u00fcberraschenderweise der Stressfaktor Smartphone offenbar keinen Einfluss auf das subjektive Wohlbefinden der Versuchspersonen hatte.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/digitalamnesia?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">#digitalamnesia<\/a>: F\u00fcr jeden Dritten ist das Smartphone so wichtig wie ein guter Freund: <a href=\"https:\/\/t.co\/XYsxi4E2Im\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/t.co\/XYsxi4E2Im<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/UrU1FSj2Oa\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">pic.twitter.com\/UrU1FSj2Oa<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Kaspersky DACH (@Kaspersky_DACH) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Kaspersky_DACH\/status\/749558527748927488?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">July 3, 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>In <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/digital-amnesia\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">vorangegangen Untersuchungen<\/a> hatte Kaspersky Lab bereits herausgefunden, dass mobile Ger\u00e4te inzwischen die Funktion eines erweiterten Ged\u00e4chtnisses haben. So konnte sich die Mehrheit der Befragten nicht an die Telefonnummer des Partners erinnern, wohl aber die eigene Telefonnummer im Alter von zehn Jahren. Man spricht hier von digitaler Amnesie.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-6040\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2015\/09\/06140859\/Holger-Suhl_Kaspersky-Lab_Portrait4_web.jpg\" alt=\"Holger Suhl_Kaspersky Lab_Portrait4_web\" width=\"250\" height=\"375\"><\/p>\n<p>\u201eSmartphones spielen im heutigen Leben eine wesentliche Rolle und werden als selbstverst\u00e4ndlich betrachtet. Ihre st\u00e4ndige Verf\u00fcgbarkeit l\u00e4sst uns aber oft vergessen, wie wertvoll die dort gespeicherten pers\u00f6nlichen Erinnerungen und Daten wirklich sind\u201c, erkl\u00e4rt\u00a0 Holger Suhl, General Manager DACH bei Kaspersky Lab. \u201eGenau das macht Smartphones auch f\u00fcr Kriminelle interessant. Mit dem Verlust der Daten, sei es durch Diebstahl oder durch Malware, setzen wir auch unsere Verbindung zu Freunden und den Zugang zu Informationen aufs Spiel.\u201c<\/p>\n<p>Eine mobile Sicherheitsl\u00f6sung wie Kaspersky Internet Security for Android sch\u00fctzt sowohl vor Cybergefahren als auch bei Verlust oder Diebstahl des Smartphones.Seit zwei Jahren untersucht Kaspersky Lab die sozialen Auswirkungen der Digitalisierung und die daraus resultierenden Folgen f\u00fcr die Cybersicherheit. Die Ergebnisse werden unter <a href=\"http:\/\/amnesia.kaspersky.com\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">http:\/\/amnesia.kaspersky.com\/<\/a> ver\u00f6ffentlicht.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>M\u00e4nner k\u00f6nnen ihre Finger nicht vom Smartphone lassen \u2013 Es ist die Angst, etwas zu verpassen.\u00a0Daf\u00fcr haben amerikanische Psychologen den Begriff FOMO (Fear of missing\u00a0out) gepr\u00e4gt. 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