{"id":8024,"date":"2016-06-29T11:16:33","date_gmt":"2016-06-29T11:16:33","guid":{"rendered":"https:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=8024"},"modified":"2019-11-22T12:26:16","modified_gmt":"2019-11-22T10:26:16","slug":"mobile-ransomware-zeigt-signifikanten-anstieg-weltweit","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/mobile-ransomware-zeigt-signifikanten-anstieg-weltweit\/8024\/","title":{"rendered":"Mobile Ransomware zeigt signifikanten Anstieg weltweit"},"content":{"rendered":"<p>Digitale Erpresser attackieren zunehmend mobil, auch in Deutschland. So wurden 22,9 Prozent der in Deutschland zwischen April 2015 und M\u00e4rz 2016 angegriffenen Android-Nutzer von Ransomware attackiert. Das entspricht einer Steigerung um das F\u00fcnffache im Vergleich zum selben Vorjahresuntersuchungszeitraum (4,5 Prozent zwischen April 2014 und M\u00e4rz 2015). Diese Zahlen gehen unter anderem aus einer weltweiten Studie von Kaspersky Lab \u00fcber die Entwicklung mobiler Ransomware zwischen April\u00a02014 und M\u00e4rz 2016 hervor.<\/p>\n<p>Ob PC oder Android, Nutzer haben derzeit besonders stark mit Ransomware zu k\u00e4mpfen: entweder mit Schadprogrammen, die den Zugang auf einem Opferger\u00e4t blockieren, indem der Bildschirm mit einem speziellen Fenster \u00fcberblendet wird, oder mit Sch\u00e4dlingen, die wichtige Daten verschl\u00fcsseln. Eines haben beide gemeinsam: Nach der Sperrung oder Verschl\u00fcsselung wird ein L\u00f6segeld zur Freischaltung verlangt.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"alignright size-full wp-image-7016\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2016\/02\/06140237\/Roman.png\" alt=\"Roman\" width=\"180\" height=\"186\"><\/p>\n<p>\u201eDigitale Erpressung hat sich als Erfolgsmodell in der Cybercrime-Szene etabliert\u201c, so Roman Unuchek, Mobile Security Experte bei Kaspersky Lab.<\/p>\n<p>\u201eAuf Ransomware f\u00fcr den PC folgten Erpressungsprogramme f\u00fcr mobile Ger\u00e4te, und anschlie\u00dfend werden wir Ransomware-Arten sehen, die es auf mit dem Internet verbundene Ger\u00e4te wie Smart-Watches, Smart-TVs, aber auch auf Smart-Home-Systeme und Unterhaltungsanlagen im Auto absehen werden.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>Kaspersky-Studie \u00fcber mobile #Ransomware zeigt signifikanten Anstieg weltweit\u00a0<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2Fh18Y&amp;text=Kaspersky-Studie+%C3%BCber+mobile+%23Ransomware+zeigt+signifikanten+Anstieg+weltweit%C2%A0\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p><strong>Die von Kaspersky Lab durchgef\u00fchrte Studie \u00fcber mobile Ransomware lieferte die folgenden Erkenntnisse:<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Weltweiter Anstieg: Die Anzahl der von mobiler Ransomware\u00a0attackierten Nutzer stieg fast um das Vierfache \u2013 von insgesamt 35.413 attackierten Nutzern im Zeitraum 2014\/2015 auf 136.532 Nutzer im Zeitraum 2015\/2016. Den gr\u00f6\u00dften Anstieg verzeichnete Kaspersky Lab im ersten Quartal 2016.<\/li>\n<li>Deutsche Nutzer weltweit mit h\u00f6chster Ransomware-Angriffsrate:\u00a0Wenn deutsche Anwender mobil attackiert werden, dann weisen sie im weltweiten Vergleich die h\u00f6chste Ransomware-Angriffsrate auf. So sollten\u00a022,9 Prozent der im Zeitraum 2015\/2016 mobil attackierten deutschen Anwender auch mobil erpresst werden. Es folgen Kanada (19,61 Prozent), Gro\u00dfbritannien (16,13 Prozent) und die USA (15,64 Prozent).<\/li>\n<li>Mobile Erpresser \u2013 die Top-Vier weltweit: Lediglich vier\u00a0Malware-Familien waren f\u00fcr mehr als 90 Prozent der Attacken verantwortlich. Hierbei handelt es sich um die Sch\u00e4dlinge \u201eSmall\u201c, \u201eFusob\u201c, \u201ePletor\u201c und \u201eSvpeng\u201c.<\/li>\n<li>Fusob in Deutschland aktiv: In Deutschland ist der mobile\u00a0Erpressungstrojaner \u201eTrojan-Ransom.AndroidOS-Fusob\u201c sehr aktiv. Die Ransomware wird haupts\u00e4chlich \u00fcber Pornoseiten als angeblich ben\u00f6tigter Multimedia-Player auf ein mobiles Ger\u00e4t gebracht, sammelt und verschl\u00fcsselt dort Daten und steht im Austausch mit den Angreifern, die dann das Ger\u00e4t sperren k\u00f6nnen. Das geforderte L\u00f6segeld betr\u00e4gt zwischen\u00a0100 und 200 US-Dollar, bezahlbar mit iTunes-Gutscheincodes.<\/li>\n<li>Bildschirm-Sperrer in der \u00dcberzahl: Im Vergleich zum PC-Bereich\u00a0gibt es im mobilen Sektor mehr Bildschirm sperrende Ransomware-Programme. Der Grund: Android-Nutzer k\u00f6nnen Bildschirmblocker nicht einfach mit Hilfe externer Hardware entfernen.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>Die Anzahl der von mobiler #Ransomware\u00a0attackierten Nutzer stieg fast um das Vierfache<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2Fh18Y&amp;text=Die+Anzahl+der+von+mobiler+%23Ransomware%C2%A0attackierten+Nutzer+stieg+fast+um+das+Vierfache\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p><strong>Kaspersky-Sicherheitstipps<\/strong><\/p>\n<ul>\n<li>Die Installation von Apps einschr\u00e4nken, die nicht aus den\u00a0offiziellen App-Stores kommen<\/li>\n<li>Eine vertrauensw\u00fcrdige Sicherheitssoftware wie Kaspersky Internet\u00a0Security for Android erkennt Sch\u00e4dlinge und gef\u00e4hrliche Webseiten.<\/li>\n<li>Wird eine App aus einem nicht offiziellen Store installiert,\u00a0sollten Nutzer auf die eingeforderten Rechte achten. Gerade in diesem Fall ist der Einsatz einer mobilen Sicherheitsl\u00f6sung unverzichtbar.<\/li>\n<li>Nutzer sollten sich \u00fcber potenzielle Bedrohungen informieren. So\u00a0minimiert sich das Risiko, unter anderem auf Social-Engineering-Attacken hereinzufallen.<\/li>\n<\/ul>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"de\" dir=\"ltr\"><a href=\"https:\/\/twitter.com\/hashtag\/Ransomware?src=hash&amp;ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">#Ransomware<\/a> breitet sich explosionsartig aus. So k\u00f6nnen Sie sich sch\u00fctzen: <a href=\"https:\/\/t.co\/5D3OVSmqjz\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">https:\/\/t.co\/5D3OVSmqjz<\/a> <a href=\"https:\/\/t.co\/Pa48UZE00S\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">pic.twitter.com\/Pa48UZE00S<\/a><\/p>\n<p>\u2014 Kaspersky DACH (@Kaspersky_DACH) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/Kaspersky_DACH\/status\/747737364206870528?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">June 28, 2016<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Digitale Erpresser attackieren zunehmend mobil, auch in Deutschland. So wurden 22,9 Prozent der in Deutschland zwischen April 2015 und M\u00e4rz 2016 angegriffenen Android-Nutzer von Ransomware attackiert. 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