{"id":6884,"date":"2016-02-01T12:06:17","date_gmt":"2016-02-01T12:06:17","guid":{"rendered":"https:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=6884"},"modified":"2020-06-30T17:07:52","modified_gmt":"2020-06-30T15:07:52","slug":"animal-prosthetics","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/animal-prosthetics\/6884\/","title":{"rendered":"3D-Drucktechnik rettet Tierleben"},"content":{"rendered":"<p>3D-Drucktechnik ist eine einzigartige Technologie, die es m\u00f6glich macht, so gut wie alles schnell und akkurat zu produzieren.\u00a0Gegenst\u00e4nde k\u00f6nnen dar\u00fcber hinaus in verschiedenen Materialien gedruckt werden, wie zum Beispiel in Plastik, Metall oder Wachs. Hersteller m\u00fcssen ihre Ger\u00e4te nun nicht mehr neu einstellen oder manuell Prototypen erstellen \u2013 stattdessen k\u00f6nnen sie sich der 3D-Drucktechnik bedienen. Auf diese Weise ist es m\u00f6glich, so gut wie jeden erdenklichen Gegenstand in der entsprechenden Gr\u00f6\u00dfe zu produzieren: <a href=\"http:\/\/www.3dsystems.com\/shop?redirectFrom=cubify\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Kinderspielzeug<\/a>, <a href=\"https:\/\/www.youtube.com\/watch?v=MGxr3boyIus\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Astronautenpizza<\/a>, <a href=\"http:\/\/www.theregister.co.uk\/2015\/08\/24\/heeled_hacker_turns_wedges_into_concealed_pwn_weapons\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">High Heels mit integriertem Werkzeug f\u00fcr Penetrationstests<\/a> und medizinische Prothesen f\u00fcr Menschen oder Tiere.<\/p>\n<p>https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2020\/06\/30170748\/printed-animal-prosthetic-FB.jpg<\/p>\n<p>F\u00fcr die 3D-Druck-Industrie ist die Rettung von Wildtieren nicht allein eine gemeinn\u00fctzige Angelegenheit, sondern auch eine M\u00f6glichkeit, um zu zeigen welches Potenzial diese neue Technologie birgt. Ingenieure und Doktoren behelfen sich bei der Herstellung von Tierprothesen, sowie Schienen, Laufgestellen und anderer medizinischer Ger\u00e4te, mit 3D-Druckern. Nach der Genesung des Tieres kann die Prothese entfernt und wiederverwendet werden.<\/p>\n<h3>Neue Beine f\u00fcr einen Hund<\/h3>\n<p>Der Hund Derby wurde mit unterentwickelten Vorderschenkeln geboren, so dass er sich nur kriechend fortbewegen konnte. Seine urspr\u00fcngliche Besitzer setzten ihn aus. Zum Gl\u00fcck traf er bald auf Tara Anderson, die Direktorin von 3D Systems. Sie adoptierte Derby und machte ihn zum Musterbeispiel f\u00fcr die 3D-Drucktechnologie \u2013 denn das hochqualifizierte Team von 3D Systems entwickelte und druckte ein ma\u00dfgefertigtes Paar Beinprothesen.<br>\nUnd Derby nahm sie mit Freuden an! Er lernte schnell laufen; mittlerweile l\u00e4uft er t\u00e4glich f\u00fcnf Kilometer mit seinem neuen Herrchen \u2013 Taras Ehemann.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/uRmoowIN8aY?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Die Prothesen, die Derby nun benutzt, sind nicht das erste f\u00fcr ihn angefertigte Modell: 3D Systems entwickelte verschiedene Versionen. Das urspr\u00fcngliche Modell war zu kurz und Derby konnte seinen R\u00fccken nicht gerade halten. Eine solche Fehlhaltung setzt die Wirbels\u00e4ule einer hohen Belastung aus und h\u00e4tte bleibende Sch\u00e4den verursachen k\u00f6nnen.<br>\nEs stellte sich jedoch heraus, dass gr\u00f6\u00dfere Prothesen keine L\u00f6sung f\u00fcr das Problem darstellten: sie erschwerten lediglich die Bewegung.<br>\nDas Team von 3D Systems musste das Design komplett \u00e4ndern, ein anderes Material ausw\u00e4hlen und ein Modell erstellen, das die Funktionalit\u00e4t des Kniegelenks nachbildet. Im Ergebnis erhielt Derby Prothesen, die nicht wie Hundebeine aussahen. Derby benutzt sie dennoch t\u00e4glich mit gro\u00dfem Eifer.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/-yu_zVre0k4?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>Eine Schildkr\u00f6te mit Titan-Kieferknochen<\/h3>\n<p>Der Gro\u00dfteil der Meeresschildkr\u00f6ten steht auf der Liste der bedrohten Tierarten \u2013 aus diesem Grund versuchen Wissenschaftler nach M\u00f6glichkeit jedes verletzte Tier zu retten.<br>\nIm Jahr 2014 geriet eine erwachsene Meeresschildkr\u00f6te in eine Schiffsschraube; das Ergebnis war tragisch: Der Kieferknochen war gebrochen und das Tier konnte nicht mehr selbstst\u00e4ndig Nahrung zu sich nehmen.<\/p>\n<p>Die Pflege im Labor stellte sich \u00e4u\u00dferst kompliziert dar: Die Meeresschildkr\u00f6te konnte keine Jungfische verschlingen und war extrem ausgehungert. Aus diesem Grund kooperierten die Spezialisten des Sea Turtle Research, Rescue and Rehabilitation Center der Pamukkale-Universit\u00e4t mit einer t\u00fcrkischen Firma namens Btech Innovation, um einen Kieferknochen f\u00fcr die Meeresschildkr\u00f6te zu entwickeln und mittels 3D-Drucktechnik in Titan zu drucken.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/OuIM-vcMmd0?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>3D-Druck in Metall ist eine der vielversprechendsten Technologien. Bislang ist den meisten Menschen 3D-Druck nur im Zusammenhang mit Plastik (in erster Linie <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Acrylnitril-Butadien-Styrol\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">ABS-Plastik<\/a>) ein Begriff. Per <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Fused_Deposition_Modeling\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Schmelzschichtung<\/a> hergestellte Plastikgegenst\u00e4nde sind zwar g\u00fcnstig in der Herstellung, allerdings nicht besonders resistent. Dar\u00fcber hinaus bietet diese Methode nicht das erforderliche Ma\u00df an Pr\u00e4zision beim Druck, um komplexe Gegenst\u00e4nde wie beispielsweise einen Schildkr\u00f6tenkiefer herzustellen.<\/p>\n<p>3D-Druck in Metall erm\u00f6glicht es, mit \u00e4u\u00dferster Pr\u00e4zision und Detailgenauigkeit robuste Gegenst\u00e4nde zu erzeugen. Aus diesem Grund wurde der neue Kieferknochen in Titan gefertigt. Die Entwicklung eines 3D-Druckers, der in annehmbarer Qualit\u00e4t in Metall drucken kann, war ein langwieriger Prozess. Moderne 3D-Drucker benutzen Metal Clay, eine Mischung aus feinsten Metallpartikeln (beispielsweise aus Silber, Gold, Bronze oder Kupfer) mit organischen Bindemitteln und Wasser. Die letzten beiden Inhaltsstoffe werden hierbei w\u00e4hrend des Druckprozesses verbrannt, so dass ein robuster Metallgegenstand entsteht.<\/p>\n<h3>Zwei in einem: ein architektonisches Meisterwerk und ein k\u00fcnstlicher Schutzraum f\u00fcr einen Einsiedlerkrebs<\/h3>\n<p>Einsiedlerkrebse leben in leeren Muschelschalen und Geh\u00e4usen anderer Meerestiere und wechseln ihre Behausung h\u00e4ufig: entweder wenn sie zu gro\u00df geworden sind f\u00fcr ihre aktuelle Behausung oder wenn ein aggressiver Rivale sie rausschmei\u00dft. Der Bestand an Einsiedlerkrebsen ist sehr stark abh\u00e4ngig von der Verf\u00fcgbarkeit von Schalen und anderen Geh\u00e4usen, denn wenn ein Einsiedlerkrebs nicht rechtzeitig eine Behausung findet, ist er so gut wie tot.<\/p>\n<p>Die japanische Designerin Aki Inomata kombinierte Kunst mit dem Schutz der Einsiedlerkrebse. Sie studierte die Form und Struktur der von den Krebsen bevorzugten Schalen und produzierte mittels 3D-Technik spezielle Behausungen. Von innen sind diese identisch mit den bevorzugten Geh\u00e4usen, von au\u00dfen sehen sie jedoch wie Kristallgeb\u00e4ude aus: M\u00fchlen, Kirchen und architektonische Monumente. Es scheint ganz so, als w\u00fcrden die Einsiedlerkrebse ihre Arbeit sehr zu sch\u00e4tzen wissen.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/WLd8zoaGasU?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>Tukanschn\u00e4bel<\/h3>\n<p>In Costa Rica spielte eine Gruppe Jugendlicher mit einem jungen Tukan, aber was als Spiel begann, nahm schnell ein b\u00f6ses Ende \u2013 der Vogel verlor den oberen Teil seines Schnabels. Eine solche Verletzung h\u00e4tte nur einen langsamen, schmerzvollen Tod zur Folge haben k\u00f6nnen, denn ohne ihren Schnabel k\u00f6nnen Tukane keine Nahrung zu sich nehmen und verhungern. Der Schnabel spielt au\u00dferdem eine wichtige Rolle bei der Temperaturregelung. Dar\u00fcber hinaus w\u00e4hlen weibliche Tukane ihre Partner nach ihrer Schnabelfarbe aus, so dass der Tukan in Folge der Verletzung auch keine M\u00f6glichkeit zur Fortpflanzung gehabt h\u00e4tte.<\/p>\n<p>Freiwillige starteten daher eine <a href=\"http:\/\/www.mnn.com\/earth-matters\/animals\/blogs\/3-d-printing-fits-the-bill-for-injured-toucan\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Spendenaktion<\/a>. Sie wollten Geld aufbringen, um einen neuen Schnabel f\u00fcr den Vogel in 3D zu drucken. Da viele Menschen von dem tragischen Schicksal des Tukans ber\u00fchrt waren, kam die erforderlich Summe (etwa 5000 Dollar) in weniger als 48 Stunden zusammen.<\/p>\n<p>Ein \u00e4hnliches Schicksal erlitt ein brasilianischer Tukan namens Tieta. Er wurde auf einer illegalen Wildtiermesse in Rio de Janeiro entdeckt und gerettet. Tieta verlor den oberen Teil seinen Schnabels \u2013 h\u00f6chstwahrscheinlich in Folge von Misshandlungen durch die Tierschmuggler.<\/p>\n<p>Spezialisten von drei brasilianischen Universit\u00e4ten arbeiteten \u00fcber drei Monate hinweg zusammen, um eine Prothese f\u00fcr Tieta zu entwickeln und in 3D zu drucken. Die gr\u00f6\u00dfte Herausforderung war dabei eine Prothese herzustellen, die leicht und zugleich widerstandsf\u00e4hig ist.\u00a0Der Vogel brauchte nach dem Eingriff drei Tage, um zu realisieren, dass er wieder einen Schnabel hat, aber nun kann Tieta wieder selbstst\u00e4ndig Nahrung zu sich nehmen und wie ein normaler Tukan leben.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/aNTjEm-QppU?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>Ein Fu\u00df f\u00fcr einen Erpel<\/h3>\n<p>Das Entenk\u00fcken Buttercup schl\u00fcpfte mit dem linken Fu\u00df in die verkehrte Richtung gedreht. Abgesehen von den Schmerzen, die Buttercup aufgrund der Missbildung hatte, war es ihm nicht m\u00f6glich, problemlos zu laufen oder zu schwimmen. Das K\u00fcken \u00fcberlebte davon ungeachtet, als es jedoch ins Feathered Angels Sanctuary kam, wendete sich das Blatt f\u00fcr Buttercup.<\/p>\n<p>Die Tier\u00e4rzte dort empfohlen, den missgebildeten Fu\u00df zu entfernen und der Gr\u00fcnder der Tierschutzorganisation holte sich Hilfe von NovaCopy, einer auf 3D-Drucktechnik spezialisierten Firma.<\/p>\n<p>Die Experten von NovaCopy scannten den linken Fu\u00df von Buttercups Freundin Minnie und kreierten eine Prothese f\u00fcr das Entenk\u00fcken. Im Laufe der Zeit sind einige weitere Modelle entwickelt worden, einschlie\u00dflich eines Feriendesigns und einer speziellen Schwimmprothese. Buttercup wurde schnell zum <a href=\"https:\/\/www.facebook.com\/ButtercupTheDuck\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Facebook-Star<\/a> und zum Symbol der Feathered Angels Shelter.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/Ccu2bE1W7Dc?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<h3>Beine f\u00fcr eine Katze<\/h3>\n<p>Der Kater Vincent wurde ohne hintere Schienbeinknochen geboren, so dass er nicht laufen konnte. Dr. Mary Sarah Bergh von der Iowa State University, die ihn adoptierte, entschied sich daher, ihm mittels 3D-Drucktechnik zu einem Paar funktionsf\u00e4higer Hinterbeine zu verhelfen.<\/p>\n<p>Lange Zeit wusste Mary nicht, wie sie Vincent helfen konnte, bis sie ihre Kollegen von der Firma Biomedtrix um Hilfe bat. Gemeinsam entwickelten und druckten sie k\u00fcnstliche Beine aus Titan f\u00fcr den Kater. \u00dcblicherweise werden Prothesen als Fortsetzung von Gliedma\u00dfen erstellt, aber Vincent hatte gar keine Hinterbeine, so dass die Titanbeine direkt mit seinen Knochen verankert wurden, damit diese um das Metall herumwachsen k\u00f6nnen. Dem Behandlungskonzept entsprechend werden die Prothesen w\u00e4hrend der Wachstumsphase modifiziert, bis sie die H\u00f6he der Vorderbeine erreicht haben. Vincent ist jetzt drei Jahre alt und kann laufen.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/jhw87k_eYkw?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Das einzigartige Experiment mit Vincents Titanprothesen liefert f\u00fcr Experten wertvolle Erfahrungswerte f\u00fcr die Behandlung anderer Tiere, die an der gleichen Erkrankung leiden.<\/p>\n<h3>R\u00e4der f\u00fcr einen schwerbehinderten Hund<\/h3>\n<p>Die bewegende Geschichte von TurboRoo, dem Chihuahua, \u00e4nderte das Leben vieler Hunde. TurboRoo wurde ohne Vorderbeine geboren. Seine Besitzer hatten den Mut und die Zuversicht, um ihn nicht auszusetzen. Stattdessen konstruierten sie mehrere Laufgestelle mit Rollen, die das Gewicht des Hundewelpen trugen und ihm dabei halfen, sich fortzubewegen. Sie ver\u00f6ffentlichen ihre Geschichte online und erlangten damit unerwartet viralen Erfolg.<\/p>\n<p>Unter denjenigen, die ger\u00fchrt waren von der Geschichte von TurboRoo waren zwei Spezialisten der Firma 3dyn. Sie machten dem Hund ein besonderes Geschenk: 3D-gedruckte R\u00e4der. TurboRoo gew\u00f6hnte sich in k\u00fcrzester Zeit an die neue Laufvorrichtung und kann jetzt genauso schnell laufen und ausgelassen toben wie alle anderen Hunde.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/qCxLkP2KJG4?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>Obwohl TurboRoo einer der ersten Hundewelpen war, der R\u00e4der in 3D-Technik gedruckt bekommen hat, ist er definitiv nicht der letzte. Viele verletzte Hunde erhalten \u00e4hnliche Laufvorrichtungen. Einer von ihnen ist Daffodil, ein Chihuahua, der von seinen Besitzern hartherzig in einem Pappkarton auf der Stra\u00dfe ausgesetzt wurde, da er ohne Vorderbeine geboren worden war.<\/p>\n<p>Ein gutherziger Passant nahm den Welpen in seine Obhut und bat eine gemeinn\u00fctzige Organisation namens SFSPCA um Hilfe. Sie fertigten R\u00e4der speziell f\u00fcr Daffodil an. Im Video unten sind seine ersten Laufversuche mit den neuen R\u00e4dern zu sehen.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/XSj_41dCJWs?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>3D-Drucktechnik wird von Jahr zu Jahr preiswerter. Obwohl nicht absehbar ist, wie lange es dauern wird bis jeder Haushalt \u00fcber einen 3D-Drucker verf\u00fcgt, ist es vermutlich nicht lange hin bis es jedem m\u00f6glich ist, einen 3D-Drucker ausfindig zu machen, um ein Spielzeug oder eine Pfotenprothese f\u00fcr ein Haustier zu drucken. Man muss dann nur noch im Internet ein entsprechendes 3D-Modell herunterladen und damit zur n\u00e4chsten 3D-Druckwerkstatt gehen. Bis es soweit ist wird sich die 3D-Drucktechnologie weiterentwickelt haben und es ist fantastisch sich vorzustellen, was in Zukunft sonst noch alles gedruckt werden kann.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>3D-Drucker k\u00f6nnen Hundepfoten, Tukanschn\u00e4bel und Kieferknochen f\u00fcr Schildkr\u00f6ten drucken \u2013 und k\u00f6nnen so das Leben dieser Tiere retten. <\/p>\n","protected":false},"author":522,"featured_media":6886,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[1827,1300,1851,645,1850],"class_list":{"0":"post-6884","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-news","8":"tag-3d-druck","9":"tag-3d-drucker","10":"tag-prothese","11":"tag-technologie","12":"tag-tiere"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/animal-prosthetics\/6884\/"},{"hreflang":"en-us","url":"https:\/\/usa.kaspersky.com\/blog\/animal-prosthetics\/6623\/"},{"hreflang":"en-gb","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.uk\/blog\/animal-prosthetics\/6710\/"},{"hreflang":"es-mx","url":"https:\/\/latam.kaspersky.com\/blog\/animal-prosthetics\/6595\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/animal-prosthetics\/7621\/"},{"hreflang":"it","url":"https:\/\/www.kaspersky.it\/blog\/animal-prosthetics\/7376\/"},{"hreflang":"ru","url":"https:\/\/www.kaspersky.ru\/blog\/animal-prosthetics\/10698\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/animal-prosthetics\/11185\/"},{"hreflang":"ja","url":"https:\/\/blog.kaspersky.co.jp\/animal-prosthetics\/10257\/"},{"hreflang":"ru-kz","url":"https:\/\/blog.kaspersky.kz\/animal-prosthetics\/10698\/"},{"hreflang":"en-au","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.au\/blog\/animal-prosthetics\/11185\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/animal-prosthetics\/11185\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/3d-druck\/","name":"3D-Druck"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6884","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/522"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6884"}],"version-history":[{"count":1,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6884\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":24372,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6884\/revisions\/24372"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6886"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6884"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6884"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6884"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}