{"id":6687,"date":"2016-01-06T15:49:38","date_gmt":"2016-01-06T15:49:38","guid":{"rendered":"https:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=6687"},"modified":"2019-11-22T12:29:57","modified_gmt":"2019-11-22T10:29:57","slug":"dieselgate-explained","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/dieselgate-explained\/6687\/","title":{"rendered":"Wie es zum Volkswagen-Dieselgate kam"},"content":{"rendered":"<p>Auf dem vor kurzem stattgefundenen <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/tag\/32c3\/\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Chaos Communication Congress<\/a> in Hamburg haben zwei IT-Experten, Felix Domke und Daniel Lange (fr\u00fcherer Head of IT Strategy bei BMW), einen Vortrag dar\u00fcber gehalten, was genau beim Volkswagen-Betrug bei den Emissionstests passiert ist.<\/p>\n<p>In den letzten Monaten haben wir eine gro\u00dfe Anzahl von Artikeln zu Dieselgate in den Medien gesehen.<\/p>\n<p>Allerdings haben nur wenige davon erkl\u00e4rt, wie der Schwindel funktioniert hat und wer wirklich daf\u00fcr verantwortlich ist. Deshalb ist es interessant, zu erfahren, was unabh\u00e4ngige Experten bei ihren Nachforschungen herausgefunden haben.<\/p>\n<h3><strong>Warum kam es \u00fcberhaupt zu dem Schwindel?<\/strong><\/h3>\n<p>Das gr\u00f6\u00dfte Problem der Emissionstests ist, dass sie immer nach dem gleichen Standard durchgef\u00fchrt werden, etwa dem sogenannten <a href=\"https:\/\/en.wikipedia.org\/wiki\/New_European_Driving_Cycle\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">NEDC<\/a> (New European Driving Cycle). Dieser Standard besteht aus ein paar ziemlich kurzen Beschleunigungs- und Bremsvorg\u00e4ngen, sowie einem l\u00e4ngeren Abschnitt mit h\u00f6herer Geschwindigkeit. Das soll den Stadtverkehr beziehungsweise eine Autobahnfahrt darstellen. Im wahren Leben, f\u00e4hrt niemand auch nur ann\u00e4hernd so, und ganz sicher nicht genau so.<\/p>\n<p>Aber f\u00fcr die Abgasmessung wird genau dieses Modell verwendet, weshalb die Ingenieure der Autohersteller tricksen k\u00f6nnen, um die Messergebnisse zu verbessern. Warum tun sie das? Ganz einfach: Es ist viel billiger, als wirkliche Verbesserungen durchzuf\u00fchren. Und wenn ein Wirtschaftsunternehmen etwas billiger tun kann, bevorzugt es nat\u00fcrlich diesen Weg, da der Profit wichtig f\u00fcr den Unternehmenserfolg ist.<\/p>\n<p>\u201eTricks sind bei solchen Tests sehr \u00fcblich\u201c sagt Lange. \u201eWelche Tricks werden angewandt, um die Emissionswerte zu reduzieren? Zum Beispiel erh\u00f6ht man den Reifendruck um drei <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Bar_(Einheit)\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Bar<\/a> im Vergleich zu dem, was auf der Stra\u00dfe ben\u00f6tigt wird. Die Unterseite des Reifens sieht dann so aus, dass nur noch ein sehr kleiner Teil des Reifens den Boden ber\u00fchrt, der Widerstand wird verringert.\u201c<\/p>\n<p>\u201eDie Hersteller geben Diesel ins \u00d6l, da Diesel leichter ist und so die Reibung verringert wird. Sie montieren den rechten Au\u00dfenspiegel ab, da dieser gesetzlich nicht vorgeschrieben ist. So wird der Luftwiderstand weniger. Sie kleben jede \u00d6ffnung der Karosserie ab. Nat\u00fcrlich wird das Fahrzeug so viel windschnittiger. All diese Dinge sind entweder OK oder man bewegt sich in der Grauzone. Und sie tun das. So werden Emissionen tats\u00e4chlich getestet.\u201c<\/p>\n<p>Das Ergebnis dieser Tricksereien ist sehr einfach: Die gemessenen Werte haben nichts mit dem zu tun, was in der realen Welt passiert. Die ganze Automobilbranche wei\u00df das. Vielleicht nutzt jeder Autohersteller manipulierte Software, wie es Volkswagen getan hat. In der Tat wurde BMW bereits vor 15 Jahren dabei erwischt, einen \u00e4hnlichen Trick bei der Software ihrer Motorr\u00e4der eingesetzt zu haben.<\/p>\n<p>Aber wie installieren die Hersteller diese Schwindel-Software? Um das zu verstehen, m\u00fcssen wir untersuchen, wie das Elektroniksystem von Autos funktioniert.<\/p>\n<h3><strong>Was findet man im Auto?<\/strong><\/h3>\n<p>Das Elektronikbauteil, das direkt daf\u00fcr verantwortlich ist, was im Motor eines Autos, inklusive des Auspuffs, passiert, ist die <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Motorsteuerung\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Motorsteuerung<\/a> (ECU \u2013 Electronic Control Unit). Die Autohersteller entwickeln diese Ger\u00e4te nicht selbst, sondern kaufen sie von Firmen, die auf Fahrzeugelektroniksysteme spezialisiert sind. Davon gibt es nicht viele, und zumindest in Deutschland ist Bosch der Marktf\u00fchrer.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Breaking News: E.P.A. orders Volkswagen to recall nearly a half-million cars<a href=\"http:\/\/t.co\/WNqBPQnHbd\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">http:\/\/t.co\/WNqBPQnHbd<\/a><\/p>\n<p>\u2014 The New York Times (@nytimes) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/nytimes\/status\/644904843535060994?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">September 18, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Der Firmware-Code f\u00fcr die Motorsteuerung wird vom selben Hersteller entwickelt. Da diese Firmware entscheidend f\u00fcr das richtige Funktionieren des Fahrzeugmotors und des Autos selbst ist, wird sie ausgiebig getestet.<\/p>\n<p>Lange dr\u00fcckt es so aus: \u201eDieses Teil wird <em>zu Tode <\/em>simuliert und getestet. Weil es extrem wichtig ist. Denn wenn man diese Maschine hier mit ungef\u00e4hr 200 PS nimmt und sie falsch steuert, fliegt sie in die Luft, und zwar richtig heftig. Deshalb ist dieses Teil vermutlich das meist getestete St\u00fcck Software, das sie jemals finden werden.\u201c<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-tweet\" data-width=\"500\" data-dnt=\"true\">\n<p lang=\"en\" dir=\"ltr\">Volkswagen shares are down 20%. Here\u2019s what we know so far about the emissions scandal: <a href=\"http:\/\/t.co\/Y2FlLLHRlh\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">http:\/\/t.co\/Y2FlLLHRlh<\/a> <a href=\"http:\/\/t.co\/WJw9C0vCDy\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">pic.twitter.com\/WJw9C0vCDy<\/a><\/p>\n<p>\u2014 The Wall Street Journal (@WSJ) <a href=\"https:\/\/twitter.com\/WSJ\/status\/645924511297220608?ref_src=twsrc%5Etfw\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">September 21, 2015<\/a><\/p><\/blockquote>\n<p><script async src=\"https:\/\/platform.twitter.com\/widgets.js\" charset=\"utf-8\"><\/script><\/p>\n<p>Eine weitere Tatsache ist, dass es Fahrzeugherstellern nicht erlaubt ist, die Firmware der Motorsteuerung zu ver\u00e4ndern. Gleichzeitig kann jedes einzelne Motorsteuerungsmodell von einer Reihe von Fahrzeugherstellern f\u00fcr verschiedenste Modelle und Motoren genutzt werden. Um mit den verschiedenen Autos kompatibel zu sein, muss die Motorsteuerungs-Firmware flexibel sein. Um diese Flexibilit\u00e4t zu erreichen, nutzen die ECU-Hersteller viele Variablen, die von den Fahrzeugherstellern entsprechend ihrer Anforderungen f\u00fcr die einzelnen Auto-\/Motormodelle angepasst werden k\u00f6nnen.<\/p>\n<p>Zum Beispiel hat die Bosch-EDC17C46-Steuerung \u2013 das Modell, das bei den Autos des Dieselgate-Skandals genutzt wurde \u2013 mehr als 20.000 solcher Variablen. Wenn dieses virtuelle Schaltbrett irgendwie in der echten Welt nachgebaut werden k\u00f6nnte, w\u00e4re es definitiv das gr\u00f6\u00dfte und komplexeste Bedienteil der Welt.<\/p>\n<p>Die Anpassungen im Firmware-Code k\u00f6nnen nicht vom Fahrzeughersteller selbst gemacht werden, sondern nur vom Motorsteuerungshersteller auf Aufforderung des Autoherstellers. Da jede solche Ver\u00e4nderung ausf\u00fchrlich dokumentiert wird, ist es sehr wahrscheinlich, dass der ECU-Hersteller die Fahrzeughersteller dar\u00fcber informiert, dass solche Anpassungen illegal sind. M\u00f6glicherweise entscheidet sich der Autohersteller dann daf\u00fcr, stattdessen die Funktionen zu nutzen, die ben\u00f6tigt werden, um mit den oben genannten Variablen zu spielen. Aber wie genau funktionieren diese?<\/p>\n<h3><strong>Die Wahrheit steckt im Code<\/strong><\/h3>\n<p>Um das herauszufinden, hat sich Felix Domke eine Ersatzteil-Motorsteuerung auf eBay gekauft und sie, zusammen mit seinem eigenen Volkswagen Sharan (der auch vom VW-R\u00fcckruf betroffen ist) disassembliert. Er nutzte eine Zero-Day-Hardware-Sicherheitsl\u00fccke im Chip der Motorsteuerung, um die zwei MB gro\u00dfe Firmware aus dem Flash-Speicher auszulesen, und untersuchte den Code. Zuallererst hat ihm die Untersuchung einen guten Eindruck gegeben, wie komplex die Fahrzeugelektronikprozesse sind.<\/p>\n<p>Zum Beispiel kam heraus, dass das, was man auf so einem gew\u00f6hnlichen Ding wie dem Drehzahlmesser sieht, nicht direkt die Umdrehungen pro Minute darstellt. Der Wert, den der Drehzahlmesser darstellt, ist von mehr als 20 weiteren Impulsen abh\u00e4ngig, die von 12 KB des Codes (falls Sie sich fragen, das ist eine Menge Code) verarbeitet werden.<\/p>\n<p>\u201eZu diesem Zeitpunkt stellt man fest, dass hier viel getrickst werden kann, ohne dass es die meisten Menschen merken\u201c sagt Domke. \u201eMan glaubt nicht mehr wirklich daran, dass der Tachometer im Auto die tats\u00e4chliche Geschwindigkeit anzeigt. Er zeigt <em>irgendwas <\/em>an, das mit Geschwindigkeit zu tun hat.<\/p>\n<p>Das Emissionskontrollmodul der Firmware ist noch komplexer und flexibler. Allerdings ist die Grundidee, wie die Reduzierung des Stickoxidaussto\u00dfes funktionieren soll, vergleichsweise einfach. Um Stickoxid los zu werden, kann man dem Abgas eine Substanz mit dem Namen <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Harnstoff\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Harnstoff<\/a> (bei VW unter der Marke AdBlue gesch\u00fctzt) zuf\u00fchren. Bei hohen Temperaturen verwandelt sie sich zu Ammoniak, reagiert mit NOx und verwandelt sich in harmloses Wasser und Stickstoff.<\/p>\n<p>Wenn man allerdings zu viel Harnstoff zuf\u00fchrt, mischt sich das \u00fcbersch\u00fcssige <a href=\"https:\/\/de.wikipedia.org\/wiki\/Ammoniak\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Ammoniak<\/a> zu den Abgasen. Das ist weder f\u00fcr Sie, noch f\u00fcr das Auto gut. Deshalb ist es in Normalsituationen besser, zu wenig als zu viel Harnstoff zuzuf\u00fchren (der beste Ansatz w\u00e4re nat\u00fcrlich, genau die richtige Menge zu dosieren, aber das ist sehr schwer). Leider f\u00fchrt die unzureichende Menge aber nicht zu Bestwerten bei den Emissionstests. Deshalb m\u00fcssen Fahrzeugfirmen betr\u00fcgen.<\/p>\n<p>Im Fall von Volkswagen, wurde der Schwindel folgenderma\u00dfen ausgef\u00fchrt: Die Harnstoffdosierung konnte in zwei Modi durchgef\u00fchrt werden. Der eine hie\u00df \u201eregul\u00e4rer Modus\u201c, in diesem war die Harnstoffdosierung ziemlich hoch. Der andere hie\u00df \u201ealternativer Modus\u201c, hier wurde der Harnstoff signifikant unterdosiert. Domke deckte auf, dass das Abgassystem eines Volkswagens etwa 75 Prozent der Zeit im \u201ealternativen Modus\u201c lief und fast w\u00e4hrend der gesamten restlichen Zeit gar kein Harnstoff dosiert wurde.<\/p>\n<p>Wie die Analyse des Firmware-Codes zeigte, enthielten die Kriterien um in den \u201eregul\u00e4ren Modus\u201c zu wechseln (was doch hin und wieder passierte), neben einfachen Bedingungen f\u00fcr Motor- und Treibstofftemperatur beziehungsweise Luftdruck, noch ein weiteres interessantes Kriterium. Einfach gesagt wurde in den \u201eregul\u00e4ren Modus\u201c gewechselt, wenn sich die Beschleunigungskurve eines Fahrzeugs innerhalb bestimmter Grenzen bewegte.<\/p>\n<blockquote class=\"twitter-pullquote\"><p>So funktionierte #Dieselgate: Forscher beim #32C3 erkl\u00e4rten, wie VW tricksen konnte<\/p><a href=\"https:\/\/twitter.com\/share?url=https%3A%2F%2Fkas.pr%2F8BCD&amp;text=So+funktionierte+%23Dieselgate%3A+Forscher+beim+%2332C3+erkl%C3%A4rten%2C+wie+VW+tricksen+konnte\" class=\"btn btn-twhite\" data-lang=\"en\" data-count=\"0\" target=\"_blank\" rel=\"noopener nofollow\">Tweet<\/a><\/blockquote>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>Zuf\u00e4llig waren zwei der Grenzen so konstruiert, dass sie genau der Beschleunigungskurve eines Fahrzeugs entsprachen, das den oben genannten New European Driving Cycle durchl\u00e4uft. In diesem Fall waren die Harnstoffdosierung hoch und der NOx-Aussto\u00df niedrig genug, um die strengen europ\u00e4ischen Anforderungen zu erf\u00fcllen. Und das war genau die Grundidee von VWs Software-Trick.<\/p>\n<p><strong>\u00a0<\/strong>W\u00e4hrend man viel aus dieser Sache lernen kann, sticht eine Erkenntnis heraus: Um Hacks oder Tricksereien zu entwickeln, die sich auf den Profit auswirken, braucht man jemanden mit einem IT-Hintergrund. Zudem wird digitale Technologie immer wichtiger und die Leute, die wissen, wie man sie sich zu Nutze macht, werden immer einflussreicher und wichtiger f\u00fcr Firmen. Auf der einen Seite k\u00f6nnen sie helfen, Systeme zu manipulieren um Schwachstellen in einem Produkt zu verdecken. Auf der anderen allerdings, k\u00f6nnen sie Tricks und Betr\u00fcgereien entlarven, so wie es diese beiden Experten mit Dieselgate getan haben.<\/p>\n<p><span class=\"embed-youtube\" style=\"text-align:center; display: block;\"><iframe class=\"youtube-player\" type=\"text\/html\" width=\"640\" height=\"390\" src=\"https:\/\/www.youtube.com\/embed\/xZSU1FPDiao?version=3&amp;rel=1&amp;fs=1&amp;showsearch=0&amp;showinfo=1&amp;iv_load_policy=1&amp;wmode=transparent\" frameborder=\"0\" allowfullscreen=\"true\"><\/iframe><\/span><\/p>\n<p>\u00a0<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Experten erkl\u00e4rten auf dem Chaos Communications Congress, wie es zu Dieselgate kam.<\/p>\n","protected":false},"author":421,"featured_media":6688,"comment_status":"open","ping_status":"open","sticky":false,"template":"","format":"standard","meta":{"_acf_changed":false,"footnotes":""},"categories":[6],"tags":[1765,1025,1805,1802,1806,1804,1246,1803],"class_list":{"0":"post-6687","1":"post","2":"type-post","3":"status-publish","4":"format-standard","5":"has-post-thumbnail","7":"category-news","8":"tag-32c3","9":"tag-autos","10":"tag-bosch","11":"tag-dieselgate","12":"tag-ecu","13":"tag-emissionen","14":"tag-forschung","15":"tag-volkswagen"},"hreflang":[{"hreflang":"de","url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/dieselgate-explained\/6687\/"},{"hreflang":"en-ae","url":"https:\/\/me-en.kaspersky.com\/blog\/dieselgate-explained\/5242\/"},{"hreflang":"en-us","url":"https:\/\/usa.kaspersky.com\/blog\/dieselgate-explained\/6479\/"},{"hreflang":"es-mx","url":"https:\/\/latam.kaspersky.com\/blog\/dieselgate-explained\/6508\/"},{"hreflang":"es","url":"https:\/\/www.kaspersky.es\/blog\/dieselgate-explained\/7454\/"},{"hreflang":"it","url":"https:\/\/www.kaspersky.it\/blog\/dieselgate-explained\/7169\/"},{"hreflang":"ru","url":"https:\/\/www.kaspersky.ru\/blog\/dieselgate-explained\/10406\/"},{"hreflang":"x-default","url":"https:\/\/www.kaspersky.com\/blog\/dieselgate-explained\/10974\/"},{"hreflang":"ja","url":"https:\/\/blog.kaspersky.co.jp\/dieselgate-explained\/9996\/"},{"hreflang":"ru-kz","url":"https:\/\/blog.kaspersky.kz\/dieselgate-explained\/10406\/"},{"hreflang":"en-au","url":"https:\/\/www.kaspersky.com.au\/blog\/dieselgate-explained\/10974\/"},{"hreflang":"en-za","url":"https:\/\/www.kaspersky.co.za\/blog\/dieselgate-explained\/10974\/"}],"acf":[],"banners":"","maintag":{"url":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/tag\/32c3\/","name":"32C3"},"_links":{"self":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687","targetHints":{"allow":["GET"]}}],"collection":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts"}],"about":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/types\/post"}],"author":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/users\/421"}],"replies":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/comments?post=6687"}],"version-history":[{"count":2,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687\/revisions"}],"predecessor-version":[{"id":21181,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/posts\/6687\/revisions\/21181"}],"wp:featuredmedia":[{"embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media\/6688"}],"wp:attachment":[{"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/media?parent=6687"}],"wp:term":[{"taxonomy":"category","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/categories?post=6687"},{"taxonomy":"post_tag","embeddable":true,"href":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/wp-json\/wp\/v2\/tags?post=6687"}],"curies":[{"name":"wp","href":"https:\/\/api.w.org\/{rel}","templated":true}]}}