{"id":633,"date":"2013-01-15T08:06:10","date_gmt":"2013-01-15T08:06:10","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=633"},"modified":"2017-05-18T16:54:04","modified_gmt":"2017-05-18T16:54:04","slug":"die-kaspersky-expedition-zu-7-vulkanen","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/die-kaspersky-expedition-zu-7-vulkanen\/633\/","title":{"rendered":"Die Kaspersky-Expedition zu 7 Vulkanen"},"content":{"rendered":"<p>Alleine die h\u00f6chsten Vulkane jedes Kontinents zu besteigen ist ganz sicher nichts f\u00fcr zartbesaitete! Daf\u00fcr muss man mutig sein, energisch\u2026 und auch ein bisschen verr\u00fcckt. Doch Olga Rumyantseva l\u00e4sst sich davon nicht einsch\u00fcchtern. Sie will den Mount Sidley, den Kilimandscharo, den Mount Giluwe, den Damavand, den Elbrus, den Pico de Orizaba und den Ojos del Salado erobern. Und da wir bei Kaspersky Lab Einsatz und Hingabe ganz besonders sch\u00e4tzen, haben wir beschlossen, Olga bei ihrem Unternehmen zu helfen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/01\/06133038\/k7v_design_v5_ENG-1.jpg\" alt=\"\" width=\"867\" height=\"439\" \/><\/p>\n<p>Olga (38) hat bereits eine erfolgreiche Karriere als Finanzberaterin hinter sich und ist Mutter von zwei T\u00f6chtern. Doch das war noch nicht genug. Im Jahr 2008 machte sie ihr Hobby Bergsteigen zum Beruf, als sie Ausbilderin beim Seven Summits Climbing Club wurde. Wir haben Olga zu Ihrer Leidenschaft f\u00fcr das Bergsteigen und das Sieben-Vulkane-Projekt befragt.<\/p>\n<p><strong>Warum hast Du Dich entschlossen, die sieben Vulkane zu erobern?<\/strong><\/p>\n<p>Berge erobert man nicht; entweder man besteigt sie oder man besteigt sie nicht :-). Die Zahl Sieben ist f\u00fcr die Menschen etwas Besonderes. Sieben Noten, die sieben Farben im Regenbogen\u2026 sieben Kontinente. Die Herausforderung, die sieben h\u00f6chsten Gipfel \u2013 die so genannten Seven Summits \u2013 auf allen Kontinenten zu besteigen, ist schon l\u00e4nger recht beliebt. In den letzten Jahren kam aber eine neue Herausforderung dazu \u2013 die h\u00f6chsten Vulkane auf allen sieben Kontinenten zu besteigen. Mir gef\u00e4llt daran, dass es nicht einfach eine zuf\u00e4llige Anzahl von Vulkanen ist, sondern ein ganzes Projekt. Jeder neue Gipfel bringt eine neue Entdeckung, eine neue Reise. Und jeder kann mitmachen, anders als bei den Seven Summits.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/01\/06133038\/Olga_1.jpeg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"450\" \/><\/p>\n<p><strong>Warum genau diese sieben Vulkane?<\/strong><\/p>\n<p>Das ist genau die Herausforderung \u2013 die h\u00f6chsten Vulkane auf jedem Kontinent. Vulkane sind faszinierend. Sie sind lebendig.<\/p>\n<p>Auf vier dieser sieben Vulkane war ich schon als Tourf\u00fchrer: Elbrus, Pico de Orizaba, Kilimandscharo und Damavand. Als ich die Gruppen auf die Vulkane f\u00fchrte, wollte ich unbedingt alleine wiederkommen, sie auf meine Art besteigen und mich dabei nicht um andere Teilnehmer sorgen zu m\u00fcssen.<\/p>\n<p><strong>Warum alleine?<\/strong><\/p>\n<p>Alleine ist nicht ganz der richtige Ausdruck. Ich w\u00fcrde sagen, ohne ein Team, ohne Unterst\u00fctzung.<\/p>\n<p>Wenn man eine Bergexpedition plant, hat man normalerweise ein Team, in dem jeder eine bestimmte Rolle hat und alle zusammenarbeiten, um das Ziel zu erreichen. Und obwohl jeder Teilnehmer wichtig ist, kann innerhalb der Expeditionsstruktur doch jeder leicht ersetzt werden. Anders gesagt: Die Gruppe ist wichtiger als der einzelne Teilnehmer.<\/p>\n<p>Ich bin kein Team-Player. Ich mag auch keine Mannschaftssportarten. Ich mag es zu wissen, dass das Ergebnis von mir abh\u00e4ngt, dass es auf mich ankommt und niemand anderen, dass ich mich nicht einfach auf die Ersatzbank setzen kann.<\/p>\n<p>Andererseits ist Bergsteigen eigentlich kein Sport. Es gibt keinen Wettbewerb. Es gibt keine Gewinner und Verlierer. Man setzt sich ein Ziel, das man erreichen muss. Es ist wichtig, sich an seine eigenen Anspr\u00fcche zu halten. Man klettert wie man klettern will. F\u00fcr mich ist das Bergsteigen eine Lebensart, eine Philosophie\u2026<\/p>\n<p><strong>Erweitert das Bergsteigen irgendwie Deine Erfahrungen?<\/strong><\/p>\n<p>Das Sieben-Vulkane-Projekt enth\u00e4lt Reisen zu den verschiedensten Ecken der Welt. Es geht nicht nur um das K\u00f6rperliche, sondern auch um neue Eindr\u00fccke, das Kennenlernen anderer Menschen und ihrer Kulturen. Ein einsamer Reisender lernt leichter Menschen kennen.<\/p>\n<p>Ich denke, dass ich w\u00e4hrend dem Training und dem eigentlichen Besteigen der Vulkane viele neue und interessante Bekannte kennenlernen werde. Wenn ich unter diesen Menschen verwandte Seelen finde, die meine Ziele teilen (alle sieben Vulkane sind bei Bergsteigern recht beliebt), ist es gut m\u00f6glich, dass wir einen Teil des Weges zusammen gehen.<\/p>\n<p>Gleichzeitig habe ich aber alles bei mir, um alleine zu reisen. Dadurch bin ich von anderen unabh\u00e4ngig, ganz egal unter welchen Bedingungen.<\/p>\n<p><strong>Wie schwer wird es werden?<\/strong><\/p>\n<p>Das h\u00e4ngt von verschiedenen Faktoren ab. Generell ist es ganz sch\u00f6n hart: Die meisten dieser Vulkane sind \u00fcber 5.000 Meter hoch. Das ist Hochgebirgs-Bergsteigen und erfordert ein ernsthaftes k\u00f6rperliches Training. Und wie bei anderen hohen Bergen, muss man auf diesen Vulkanen mit rauen Wetterbedingungen rechnen.<\/p>\n<p><img loading=\"lazy\" decoding=\"async\" class=\"aligncenter\" src=\"https:\/\/media.kasperskydaily.com\/wp-content\/uploads\/sites\/96\/2013\/01\/06133037\/Olga_2.jpeg\" alt=\"\" width=\"600\" height=\"512\" \/><\/p>\n<p><strong>Wie trainiert man daf\u00fcr?<\/strong><\/p>\n<p>Wie f\u00fcr andere Klettertouren auch: Man muss den K\u00f6rper auf die heftigen physischen T\u00e4tigkeiten in einer Umgebung, in der zu wenig Sauerstoff in der Luft ist, vorbereiten. Jede k\u00f6rperliche \u00dcbung ist hier ausreichend, sei es Langstreckenlauf, Schwimmen, etc. Am wichtigsten ist aber der starke Wunsch, den Gipfel zu erreichen. Ein positiver geistiger Zustand tr\u00e4gt f\u00fcnfzig Prozent zum Erfolg bei. Ich habe diese Einstellung: Warten, Erdulden und an die eigene St\u00e4rke glauben.<\/p>\n<p><strong>Kann das jeder? Etwa ein B\u00fcroangestellter. K\u00f6nnte er oder sie einfach rausgehen und einen Vulkan besteigen?<\/strong><\/p>\n<p>Ja. Allerdings kann man nicht einfach so losklettern. Man braucht einen erfahrenen F\u00fchrer und kann <em>dann <\/em>losgehen. Um den Vulkan zu besteigen und, noch viel wichtiger, wieder lebend und in einem St\u00fcck herunterzukommen, muss man wissen, wie man sich an die extreme H\u00f6he akklimatisiert, wie man physische Reserven einplant, wie man sich auf dem Weg orientiert. Man muss die Besonderheiten des Wetters in den Bergen kennen, aber auch die Gefahren des Berges. Und man muss grundlegende Bergsteiger-Erfahrung haben (zum Beispiel, wie man Steigeisen beim Gehen auf Eis nutzt, usw.). Es gibt aber noch viele weiter Faktoren.<\/p>\n<p>Die einzige Ausnahme ist der Ojos del Salado, der h\u00f6chste Vulkan in S\u00fcdamerika. Er ist fast 7.000 Kilometer hoch. Man muss Hochgebirgserfahrung besitzen, um in diese H\u00f6he zu klettern. Nat\u00fcrlich kann man es auch ohne die entsprechende Erfahrung versuchen, allerdings wird man es kaum schaffen und sogar seinem K\u00f6rper unreparierbare Sch\u00e4den zuf\u00fcgen.<\/p>\n<p>Die anderen Vulkane sind f\u00fcr Anf\u00e4nger geeignet. Nur ein Beispiel: Im letzten Jahr stieg Sergey Pikkat-Ordynskiy von Kaspersky Lab ohne jegliche Bergsteiger-Erfahrung auf den Orizaba, den h\u00f6chsten Vulkan Nordamerikas \u2013 er war vorher noch nie in den Bergen und wollte herausfinden, was Berge sind und wie man sie besteigt.<\/p>\n<p><strong>Gibt es ein besonderes psychologisches oder k\u00f6rperliches Training? Zum Beispiel, wie viele Kilometer man laufen kann oder wie viele Klimmz\u00fcge man schaffen muss, um auf so eine Expedition gehen zu k\u00f6nnen?<\/strong><\/p>\n<p>Man muss es unbedingt machen wollen. Man muss K\u00e4lte, Hunger k\u00f6rperliche Strapazen und Schmerzen aushalten k\u00f6nnen. Der Akklimatisierungsprozess ist f\u00fcr Menschen, die zum ersten Mal in die Berge gehen, oft nicht leicht und kann schwere Kopfschmerzen, Appetitlosigkeit und Schw\u00e4che verursachen. Das muss man \u00fcberwinden. Man muss sich zusammenrei\u00dfen und trotzdem weitermachen.<\/p>\n<p>Es gibt keine exakten Zahlen. Man muss einfach in guter k\u00f6rperlicher Verfassung sein. Aber\u2026 es h\u00e4ngt von dem Ziel ab, das man erreichen m\u00f6chte. Wenn man mit einem F\u00fchrer klettern will, reicht es, von Zeit zu Zeit ins Fitnessstudio zu gehen. Wenn man klettern und es auch genie\u00dfen will, muss man regelm\u00e4\u00dfig trainieren \u2013 zwei oder dreimal pro Woche Joggen und Schwimmen.<\/p>\n<p>In Zeiten regelm\u00e4\u00dfigen Trainings, gehe ich zwei oder dreimal pro Woche Laufen (8-15 km, oder wenn ich Zeit und Lust habe auch mal 20 km) und schwimme zus\u00e4tzlich zwei bis dreimal w\u00f6chentlich 1-1,5 km.<\/p>\n<p>Klimmz\u00fcge sind nicht notwendig. Die braucht man vielleicht, wenn man eine Steilwand hochklettert. Auf die Vulkane steigt man zu Fu\u00df. Es gibt nur ein paar Stellen auf der Route, bei denen man klettern muss. Ich kann aber auch Klimmz\u00fcge :-). Ich schaffe etwa drei, konnte aber mal 15 am St\u00fcck.<\/p>\n<p>Berge sind faszinierend, aber nicht f\u00fcr menschliches Leben geschaffen. Deshalb muss man dort \u00fcberleben k\u00f6nnen. Und es genie\u00dfen.<\/p>\n<p><strong>Warum meinst Du, wirst Du von Kaspersky Lab unterst\u00fctzt? In welchen Bereichen seid ihr euch \u00e4hnlich?<\/strong><\/p>\n<p>Ich denke die wichtigste Gemeinsamkeit ist die F\u00e4higkeit, Ziele zu setzen und diese zu erreichen, indem man die Grenzen der eigenen F\u00e4higkeiten ausdehnt, selbst wenn das nicht immer ganz einfach ist. Zudem sind wir beide unabh\u00e4ngig und offen f\u00fcr Neues und Aufregendes \u2013 neue Menschen, neue Ideen.<\/p>\n<p><strong>P.S. Die Sieben-Vulkane-Expedition von Kaspersky Lab ist nicht die erste Erfahrung des Unternehmens mit weltweit anerkannten Entdeckern. Im Jahr 2009 unterst\u00fctzte die Firma eine Gruppe von Frauen, die auf Skiern \u00fcber 900 Kilometer von der antarktischen K\u00fcste bis zum S\u00fcdpol zur\u00fcckgelegt haben. Im Jahr 2012 wurde die britische Abenteurerin Felicity Aston mit der Hilfe von Kaspersky Lab zur ersten Frau, die alleine auf Skiern die Antarktis durchquert und damit einen neuen Weltrekord aufgestellt hat.<\/strong><\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Alleine die h\u00f6chsten Vulkane jedes Kontinents zu besteigen ist ganz sicher nichts f\u00fcr zartbesaitete! Daf\u00fcr muss man mutig sein, energisch\u2026 und auch ein bisschen verr\u00fcckt. 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