{"id":611,"date":"2013-04-15T10:01:08","date_gmt":"2013-04-15T10:01:08","guid":{"rendered":"http:\/\/kasperskydaily.com\/germany\/?p=611"},"modified":"2019-11-22T12:45:44","modified_gmt":"2019-11-22T10:45:44","slug":"cyberfallen-fuer-mac-computer","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/www.kaspersky.de\/blog\/cyberfallen-fuer-mac-computer\/611\/","title":{"rendered":"Die Cyberfallen f\u00fcr Mac-Computer"},"content":{"rendered":"<p>Im Sog von iPhone- und iPad-Verk\u00e4ufen steigen auch die Mac-Nutzerzahlen stetig. Doch anders als bei Windows ist Sicherheit auf Macs selten ein Thema, die Nutzer vertrauen auf den eingebauten Schutz. Doch Vorsicht, auch Mac-Nutzer sind nicht mehr vor Phishing, Identit\u00e4tsdiebstahl, Sicherheitsl\u00fccken und Schadprogrammen gefeit.<\/p>\n<p>Windows-Anwender sind so einiges gewohnt. Denn \u00fcberall im World Wide Web lauern die Fallstricke der Cyberkriminellen. Besonders perfide: ma\u00dfgeschneiderte Drive-by-Downloads, die einem schon beim Besuch einer Webseite unbemerkt infizieren. Bei Kaspersky Lab laufen pro Tag rund 200.000 neue Sch\u00e4dlinge auf, die meisten f\u00fcr Windows. Sicherheits-Software ist daher f\u00fcr die meisten Windows-Nutzer selbstverst\u00e4ndlich. Zahlreiche Mac-Nutzer hingegen haben die Themen Virenschutz und Firewall noch nicht auf ihrem Schirm.<\/p>\n<p><strong>Mac-Geheimnisse interessieren Hacker<\/strong><\/p>\n<p>Doch auch bei OS X Usern finden sich sensible Informationen und Dateien, die f\u00fcr Cyberkriminellen interessant sind: Fotos, Videos, Dokumente oder Passw\u00f6rter. Apropos Passw\u00f6rter: Gerade Webdienste verwischen die Grenzen zwischen den Betriebssystemen. Hatte man fr\u00fcher einfach ein Mail-Programm installiert, so gibt es heute Webmailer mit gleichem Funktionsumfang f\u00fcr verschiedene Betriebssysteme: Sie laufen im Br<\/p>\n<p>owser unter Windows genauso wie unter OS X. Diesem Trend folgen auch andere klassische Programme. So verlagern sich etwa auch Office-Anwendungen in den Browser und soziale Netzwerke wie Facebook ziehen hunderte Millionen Nutzer an. Speziell Sicherheitsl\u00fccken in sozialen Netzwerken betreffen dann auch wieder alle Nutzer unabh\u00e4ngig vom Betriebssystem. Beispiel: Der Twitter-Account von Guy Kawasaki, einem bekennenden Mac-Guru, wurde von Hackern \u00fcbernommen und als Malware-Schleuder missbraucht.<\/p>\n<p>Kaspersky Lab kennt aktuell 265 verschiedene Mac-Sch\u00e4dlinge \u2013 vornehmlich Trojaner, die gezielt Informationen stehlen. Zweite Sicherheitsl\u00fccke sind Exploits f\u00fcr die Java Virtual Machine, die nach Angriffen auf den Adobe Reader zu den wichtigsten Angriffsmethoden von Cyberkriminellen geh\u00f6ren. Ohne zus\u00e4tzlichen Malware-Schutz sind Macs ein sch\u00f6nes Angriffsziel.<\/p>\n<p>Mac-Nutzer sollten noch einen weiteren Aspekt im Blick haben. Mac-Nutzer tauschen regelm\u00e4\u00dfig Daten mit Windows-Nutzern aus, sei es \u00fcber ein gemeinsames Netzwerk per E-Mail, Filesharing, USB-Stick, Festplatte oder Instant Messenger. Gelangt ein Windows-Schadprogramm auf einen ungesch\u00fctzten Mac, dann kann der Sch\u00e4dling schnell auf dem Windows-Rechner eines Freundes oder Bekannten landen.<\/p>\n<p>Ein zus\u00e4tzlicher Virenschutz f\u00fcr Mac OS X wie zum Beispiel <a href=\"https:\/\/www.kaspersky.de\/plus?icid=de_bb2022-kdplacehd_acq_ona_smm__onl_b2c_kdaily_lnk_sm-team___kplus___\" target=\"_blank\" rel=\"noopener\">Kaspersky Plus<\/a> sollte mittlerweile zur Grundausstattung eines jeden Mac-Nutzers geh\u00f6ren. Zusammen mit der Apple Firewall entsteht eine Festung gegen Viren, W\u00fcrmer und Trojaner.<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Im Sog von iPhone- und iPad-Verk\u00e4ufen steigen auch die Mac-Nutzerzahlen stetig. 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